Der Womoknipser https://www.womoknipser.de Alles rund um das Reisen mit dem Wohnmobil Fri, 18 Jan 2019 19:04:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.3 https://www.womoknipser.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-B9E3074B-9527-4733-8C5D-767728BF49B6-e1528621426630-1-32x32.jpeg Der Womoknipser https://www.womoknipser.de 32 32 Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html#respond Tue, 04 Dec 2018 14:41:32 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38303 Wieder einmal trieben uns verschiedene Verpflichtungen in den Harz. Beim Beladen des Wohnmobils entdeckte ich, dass unsere Batterie durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet hatte. Ich machte mir keine weiteren Gedanken, da der Akku langsam seinem Lebensende entgegen geht. Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Unterwegs sorgte der Ladebooster für eine volle Batterie. Der gemütliche weiterlesen...

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Wieder einmal trieben uns verschiedene Verpflichtungen in den Harz. Beim Beladen des Wohnmobils entdeckte ich, dass unsere Batterie durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet hatte. Ich machte mir keine weiteren Gedanken, da der Akku langsam seinem Lebensende entgegen geht.

Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Unterwegs sorgte der Ladebooster für eine volle Batterie. Der gemütliche Abend im Wohnmobil konnte beginnen. Ganz selbstverständlich gingen Kühlschrank und Heizung mit Gas in Betrieb. Auf dem Herd entstand ein leckeres Mal. 

Ohne Gas bleibt die Heizung kalt

Irgendwann beschwerte sich meine Frau über die niedrige Temperatur. Ein schneller Blick auf die Anzeige zeigte Fehler E121, Klartext: kein Gas!

Ja, mir war schon vor der Abfahrt klar, dass unsere Reserveflasche leer im Fahrzeug stand. Wir wollten die Flasche am nächsten Tag bei passender Gelegenheit wechseln. Dagegen sollte die erst gegen Ende der letzten Reise angeschlossene Hauptflasche noch gut gefüllt sein. 

Leider stimmte diese Annahme nicht. Das Prüfgerät brachte Klarheit, unser Gas war verbraucht. So blieb nur die warme Decke im Bett. 

Am nächsten Morgen herrschten noch 12Grad C im Wohnteil. Ohne Frühstück fuhren wir zum nächsten Baumarkt und wechselten beide Flaschen. 

So richtig Verstehen konnte ich das Geschehen noch nicht. Wo war die Füllung der Flasche geblieben? Der Kühlschrank und die Heizung waren während der Stillstandszeit abgeschaltet, da waren wir sicher.

Die Lösung: Menschliches Versagen

Es dauerte noch zwei Tage, erst dann erkannte ich meinen Fehler. Ich lag morgens im Bett und hörte das Heizungsgebläse die warme Luft in das Wohnmobil blasen.  Schlagartig erkannte ich des Rätsels Lösung. 

Wenn wir in der kälteren Jahreshälfte unterwegs sind, stellen wir öfter die Zeitsteuerung der Heizung so ein, dass wir es zum Aufstehen am Morgen schön warm haben. Meist beginnt das Heizen um 6:30Uhr und endet um 8:00Uhr. 

Genau diese Einstellung war es, die unser Gas verbrauchte. Wir, besser ich, hatte beim letzten Stillegen der Technik das kleine Uhrensymbol im Bedienteil übersehen. So heizte die Truma fleißig jeden Morgen das geparkte Mobil. Erst die leere Batterie machte dem Spuk ein Ende. Durch die Unterspannungsabschaltung verblieb ein Rest in der Gasflasche, der gerade zum ersten Aufheizen reichte. 

Ja, ich sehe schon die grinsenden Gesichter und die entrüsteten Blicke. So etwas kann doch nicht passieren, schließlich sollte die Gasflasche bei längerem Stillstand zugedreht werden. Ja, das ist der sichere Weg. 

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Das Naturreservat Stendörren in Schweden https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html#respond Tue, 04 Dec 2018 06:28:00 +0000 http://womoknipser.de/das-naturreservat-stendorren-in-schweden_33 Auf unserer Reise durch Südschweden entdeckten wir im Naturreservat Stendörren ein kleines Paradies. Leider fehlt in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile. Wissenswertes über das Naturreservat Stendörren In Schweden ist ein Naturreservat ein geschütztes Gebiet. Im Unterschied zu den Nationalparks werden die Naturreservate von den Bezirken und Städten festgelegt und betreut. Sonst sind die Grenzen weiterlesen...

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Auf unserer Reise durch Südschweden entdeckten wir im Naturreservat Stendörren ein kleines Paradies. Leider fehlt in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile.

Wissenswertes über das Naturreservat Stendörren

In Schweden ist ein Naturreservat ein geschütztes Gebiet. Im Unterschied zu den Nationalparks werden die Naturreservate von den Bezirken und Städten festgelegt und betreut. Sonst sind die Grenzen zwischen Nationalpark und Naturreservat fließend.

Das Naturreservat Stendörren erstreckt sich über 900ha der Küsten- und Schärenlandschaft bei Nyköping. Die Stadt ist ca. 25km entfernt.

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Ziel ist es, die Naturwerte der besonderen Landschaft am Übergang von Meer und Land zu schützen. Gleichzeitig kann das Gelände für Outdooraktivitäten genutzt werden. Die festlandnahen Schären sind zu Fuß über Brücken und Stege zu erreichen.

Weiter entfernte Inseln können nur mit einem Boot besucht werden. Auf einer Anhöhe steht ein kleiner Aussichtsturm, der einen Überblick über das Schärengebiet ermöglicht. Unterschiedlich lange ausgeschilderte Wanderwege führen zu den schönsten Rastplätzen, die teilweise mit Grillmöglichkeiten ausgestattet sind.

an der schwedischen Ostküste

Ergänzt wird das Angebot durch ein Informationszentrum (Naturum Stendörren). In dem Gebaüde erhält man Informationen über die Flora Fauna und Geologie des Gebietes. Die Informationstafeln verfügen meist über einen englischen Text. Teilweise fanden wir sogar deutsche Beschreibungen.

Uns hat das Gebiet gut gefallen. Nur fiel unser Spaziergang etwas kürzer aus, da wir einen sehr warmen und sonnigen Tag erwischt hatten. Hinzu kam, dass unser Hund mit der gerade anwesenden Schafherde keine Freundschaft schließen wollte.

Insgesamt ist es mit dem Naturreservat wie so oft in Schweden. Ein Besuch der „kleinen“ Sehenswürdigkeit ist keine Pflicht, aber den noch lohnenswert.

Einen Nachteil möchte ich nicht verschweigen. Bei unserem Besuch war das Übernachten auf allen Parkplätzen verboten. Falls ein Leser neue Informationen hat, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

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Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html#respond Thu, 29 Nov 2018 20:36:23 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38249 Der Siegeszug der Smartphones macht vor dem Wohnmobil nicht halt. Mittlerweile gehört ein IOS- oder Android Telefon zur Standardausstattung auf Reisen. Natürlich nutzen auch wir die digitalen Helfer. Im folgenden Artikel geht es um die Navigationsprogramme, die uns helfen, den richtigen Weg zu finden. Vorab der übliche Hinweis: Ich gebe hier unabhängig von Herstellern meine weiterlesen...

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Der Siegeszug der Smartphones macht vor dem Wohnmobil nicht halt. Mittlerweile gehört ein IOS- oder Android Telefon zur Standardausstattung auf Reisen. Natürlich nutzen auch wir die digitalen Helfer. Im folgenden Artikel geht es um die Navigationsprogramme, die uns helfen, den richtigen Weg zu finden.

Vorab der übliche Hinweis: Ich gebe hier unabhängig von Herstellern meine Erfahrungen und Meinungen wieder.  Dafür erhalte ich keine Gegenleistung der Hersteller. Da ich selbst seit mehreren Jahren nur mit IOS-Geräten unterwegs bin, liegt es in der Natur der Sache, dass meine Bewertung sich mit der IOS-Versionen der Apps beschäftigt.

Der Markt ist in Bewegung

Der große Markt der Navigationsprogramme ist in Bewegung geraten. Die großen Anbieter Google und Apple liefern Navigationslösungen  mit dem Betriebssystem aus.  So gibt es kaum ein Smartphone ohne eine Routingapp. Google Maps und Apple Karten stehen allen Usern kostenlos zur Verfügung.

Den endgültigen Durchbruch dieser Onlinelösungen unterstützten die stark gesunkenen Onlinekosten. Zusätzlich drängen weitere Anbieter auf den Markt. Waze (Google) und Here we go (Automobilhersteller) sind die bekanntesten Vertreter dieser Kategorie.

Die beiden bisherigen Platzhirsche der Branche, Tomtom und Navigon reagierten. Tomtom stellte auf ein Abosystem um, während Navigon sich gleich ganz vom Markt verabschiedete.

Apple Karten und Google Maps

Auf einen Vergleich der „Bordmittel“ Apps verzichte ich an dieser Stelle. Die unterschiedliche Qualität und Quantität der Ausgangsdaten ist genug geschrieben. 

Die Hauptaufgabe, das Routing, funktioniert und das Ziel wird erreicht. Bei Testfahrten einer Zeitschrift fanden die Routenplaner  sogar die besten Routen zum Ziel. Hauptgrund für den Testsieg war die gute Einbeziehung der aktuellen Verkehrslage.

Auch mich brachten beide Tools zuverlässig an meine Ziele. Die vorgeschlagenen Strecken leiteten mich nicht in die Irre. Leider fehlten mir unterwegs immer einige Zusatzinformationen

Von einem Navigationssystem erwarte ich, dass ich ohne mein Zutun über die Verkehrslage informiert werde und ohne lange Bedienhandlungen die nächste Tankstelle  oder den nächsten Parkplatz finde. An dieser Stelle zeigten beide Apps Schwächen. 

Die Daten sind selbstverständlich vorhanden, die Verkehrslage wird bei der Routenplanung berücksichtigt. Nur muss der Bediener erst herumtippen, um an die genauen Infos zu kommen. 

Die Sprachsteuerung kann ich nicht empfehlen. Zu oft wurde ich falsch verstanden und es wurden mir witzige Ziele angeboten. Dennoch gehört den Damen Siri und Co die Zukunft. 

Die Navigationsexperten

Nachdem mit Navigon eines meiner bewährten Programme nicht mehr weiterentwickelt wird, bin ich derzeit dabei, das Angebot neu zu sichten. Hinzu kommt, dass die kostenlose Nutzung meines Lieblingsprogramms „Tomtom Go“ im nächsten Jahr ausläuft. So teste ich derzeit „HERE“ und „Waze“ als kostenlose Alternativen.

Tomtom Go, unser bisheriger Favorit

Die Kandidaten starten mit ungleichen Vorzeichen. Tomtom Go kenne ich gut und die Ansagen sind mir vertraut. Sogar an den Satz „Fahren sie über den Kreisverkehr, zweite Ausfahrt!“ habe ich mich gewöhnt. Da tun sich die ungewohnten Neulinge erst einmal schwer.

Die Stärke von Tomtom Go liegt in den unschlagbar aktuellen Anzeige von Verkehrsbehinderungen. Sogar der Stauanfang wird oft punktgenau angezeigt. Dies Feature führte dazu, dass bei uns TomTom auch auf bekannten Strecken mitläuft um uns mit aktuellen Infos zu versorgen.

Diese Genauigkeit führt zu dem Nachteil, dass sehr oft, manchmal zu oft, alternative Routen angeboten werden. Fünf Minuten Zeitersparnis werden mich nicht dazu bringen, auf einer längeren Fahrt die Autobahn zu verlassen. 

Mittlerweile setzt Tomtom auf das Abomodell. So kostet ein Jahr navigieren in Europa zurzeit 19,90€. Das Herunterladen der App ist gratis. Die Umstellung verärgerte viele Nutzer, denn früher gab es ein Angebot für lebenslange Kartenupdates. 

Gut für Einsteiger ist es, dass das Programm über 70km kostenlos getestet werden kann. Die Testphase beginnt jeden Monat neu. So bleiben Überraschungen nach dem Kauf aus. 

Waze, die Schwarmintelligenz führt an das Ziel

Das Programm Waze geht einen interessanten Weg. Die Karten, die Verkehrsmeldungen und sogar die Blitzerwarnungen werden aus den Meldungen anderer Nutzer ermittelt. So sind die Stauinformationen sehr genau und erscheinen zeitnah. Mit dem Löschen einer Meldung geht es nicht ganz so schnell. So erlebte ich mehrfach, dass angezeigte Behinderungen nicht zu finden waren.

Die App arbeitet nur online, ein Herunterladen der Karte ist nicht möglich. Damit entfällt das Programm für uns, denn schon auf den Nebenstraßen des Harzes versagt der Onlinezugriff. 

Die Routenführung und die Zielfindung funktionieren, so kann das Programm eine Lösung für Gelegenheitsuser sein. 

Here we go, eine einfache Offline-Lösung

Das Programm Here we go wird derzeit von einigen deutschen Autobauern gepflegt und vertrieben. Die kostenlose App verfügt über die Möglichkeit, Karten der ganzen Welt herunter zu laden. Aus dem Netz kommen dann die Verkehrsinformationen hinzu. 

Die Kartenhandhabung und die Zielführung gefallen mir gut. Allerdings fehlen wieder die zusätzlichen Informationen. So kann die App keinen Parkplatz oder Tankstelle in der Nähe anzeigen.

In meiner Testphase stimmten die Staumeldungen meist. wie bereits bei den Kartenprogrammen, so fehlt mir die Übersichtlichkeit. 

Fazit: Tomtom verteidigt den Platz auf dem Smartphone

Nach den ganzen Versuchen, meist auf bekannten Routen, werde ich das TomTom Go Abo im nächsten Jahr verlängern. Gerade bei längeren Aufenthalten im Ausland möchte ich nicht auf Onlinekarten angewiesen sein. Hinzu kommt die unschlagbare Darstellung des Verkehrsgeschehens.

Ebenso bleibt Google Maps auf dem Handy. Der Grund ist die gute Suche nach interessanten Punkten. Es gibt nichts, dass Google nicht findet. Dies gilt auch für die Karten.

Weiterhin kommt eine App mit Zugriff auf die OpenStreetMaps-Karten für die Fußgängerorientierung. Aber das ist ein neues Thema.

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Büsum, Campingplatz Nordsee https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html#respond Mon, 15 Oct 2018 08:26:49 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38218 Campingplätze an der Nordsee gibt es genug. Jedoch liegen wenige Plätze so zentral wie die beiden Campingplätze in Büsum an der Familienlagune.   Meine Meinung Direkt am Ortsrand von Büsum liegen drei Übernachtungsmöglichkeiten direkt nebeneinander. Zwei Campingplätze und ein Stellplatz (gehört zum Campingplatz Nordsee) warten auf die Gäste.  Wir entschieden uns für den Campingplatz Nordsee. weiterlesen...

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Campingplätze an der Nordsee gibt es genug. Jedoch liegen wenige Plätze so zentral wie die beiden Campingplätze in Büsum an der Familienlagune.

Platzart Campingplatz mit ca. 200 Plätzen
Lage Am Rande von Büsum direkt am Deich an der Familienlagune
Kosten pro Nacht ca. 30€
Öffnungszeiten März bis Oktober
Anreise jNach 18:00Uhr nur nach vorherigem Anruf
Sanitäranlagen neues Gebäude, Top Ausstattung
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse vorhanden
Satelittenempfang auf allenPlätzen möglich
Wlan-Zugang Wlan gegen Gebühr (3€/Tag)
Brötchenservice Brötchenverkauf im Restaurant
Internetseite Camping Nordsee
Besonderes gepflegter Platz, 
Stand: 2018

Meine Meinung

Direkt am Ortsrand von Büsum liegen drei Übernachtungsmöglichkeiten direkt nebeneinander. Zwei Campingplätze und ein Stellplatz (gehört zum Campingplatz Nordsee) warten auf die Gäste. 

Wir entschieden uns für den Campingplatz Nordsee. Der gepflegte Platz bot uns alle Annehmlichkeiten. Durch die Lage direkt hinter dem Deich liegt die Nordsee wirklich vor der Tür. Für Badefreunde liegt die Familienlagune direkt vor der Tür.

In das Ortszentrum von Büsum gelangt der Camper entweder mit dem Rad oder kostenlos mit der Touristenbahn, dem Nahverkehrssystem von Büsum. 

Die Stellplätze verfügen über einen befestigten Teil für das Fahrzeug und eine Rasenfläche für die „Terrasse“. Um diesen Rasen zu schützen, sind nur bestimmte Vorzeltteppiche zulässig, die vor Ort erworben oder gemietet werden können. Die Parzellen für Wohnmobile könnten etwas größer sein.

Besonders gefiel uns das neue Sanitärgebäude mit sehr geräumigen Waschplätzen und Duschen. Gerade für mich mit meiner damaligen Gehbehinderung war das Platzangebot der Duschen sehr hilfreich. Allerdings schien mir das Gebäude für einen voll belegten Platz zu klein dimensioniert. 

Eine Besonderheit des Platzes möchte ich noch erwähnen. Sobald das Kennzeichen im Computer der Rezeption gespeichert ist, liest eine Kamera das Kennzeichen und öffnet die Schranke. High Technik auf dem Campingplatz!

Die Lage des Platzes


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Kurtaxe: Ein Wutausbruch an der Nordsee https://www.womoknipser.de/2018/10/kurtaxe-wutausbruch.html https://www.womoknipser.de/2018/10/kurtaxe-wutausbruch.html#comments Fri, 12 Oct 2018 13:29:52 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38222 Während unseres letzten Aufenthaltes an der Nordsee packte mich wieder einmal die Wut. Ich griff zum Computer und schrieb meine Meinung über die Wegelagerer am Deich nieder: Der Besucher kommt an die Nordsee und möchte das Meer sehen. Leider geht es nicht, denn:“Kein Zugang ohne Kurkarte“ Ein netter Herr in einem kleinen Häuschen hätte gern weiterlesen...

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Während unseres letzten Aufenthaltes an der Nordsee packte mich wieder einmal die Wut. Ich griff zum Computer und schrieb meine Meinung über die Wegelagerer am Deich nieder:

Der Besucher kommt an die Nordsee und möchte das Meer sehen. Leider geht es nicht, denn:“Kein Zugang ohne Kurkarte“ Ein netter Herr in einem kleinen Häuschen hätte gern einige Euro, erst dann dürfen die Gäste das Meer in Augenschein nehmen.

Kurtaxenkasse in Büsum
Büsum: Mautstelle auf dem Deich

Mittlerweile haben einige Orte den freundlichen Mann schon gegen einen Automaten eingetauscht. Der Herr läuft jetzt als amtlicher Kontrolleur auf dem Deich entlang und prüft die Meeransehberechtigung. Oft beginnt eine hektische Suche, bis der Zettel gefunden ist. Alternativ gibt es nur den Weg an den Automaten. Jetzt fehlt nur noch das erhöhte Kurentgeld für Schwarzdeichbegeher. 

Diese Landschaftssteuer gibt es nur in Deutschland. Nirgendwo an anderer Stelle erlebten wir ähnliche Gebühren, wenn es nur um einen kurzen Besuch ging. Selbst der Strand Praya des Cathedrais in Spanien kann kostenlos besucht werden, wenn ein freier Besuchstermin verfügbar ist. In Frankreich sind die Strände von Nizza oder Biarritz ohne Kassenhäuschen kostenlos zu betreten.

Kurtaxe, dies Wort gibt es nur in der deutschen Sprache. In keinem anderen Land der Welt wird die Natur und die Landschaft auf diese Art vermarktet und der Zutritt reguliert.

Meerblick nur gegen Gebühr

Meine Forderung ist klar: Schafft die Kurtaxe für Tagesbesucher ab! Wenn wir länger an einem Ort Urlaub machen, dort übernachten und die ganze Zeit die Segnungen der Kureinrichtungen und Strände nutzen, dann sind wir gern bereit, eine Tourismusabgabe zu entrichten. Die Infrastruktur muß schließlich irgendwie finanziert werden.

Aber an einem regnerischen Septembertag die Meeransehgebühr zu zahlen, um einmal für 30 Minuten auf den Deich zu dürfen, das fange ich nicht an.

Liebe Nordseeküstenabriegler, wenn es so weitergeht, dann in Zukunft ohne mich!

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Schiffe im Binnenland: Der Nord-Ostsee-Kanal https://www.womoknipser.de/2018/10/tipp-nord-ostsee-kanal.html https://www.womoknipser.de/2018/10/tipp-nord-ostsee-kanal.html#respond Tue, 09 Oct 2018 21:04:33 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38186 Der Nord-Ostsee-Kanal ist ein Paradies für Wohnmobilfahrer. Wo sonst ziehen die Containerschiffe so dicht am Wohnmobilfenster vorbei? weiterlesen...

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Hochseeschiffe gibt es nicht nur am Meer zu sehen. Quer durch Schleswig-Holstein führt der Nord-Ostsee-Kanal und bringt die dicken Pötte ins Binnenland. Dank der Übernachtungsmöglichkeiten hat sich der Kanal auch zu einem Lieblingsziel der Wohnmobilgemeinde entwickelt.

Ein Besuch am Graben, wie der Kanal manchmal salopp genannt wird, ist zu jeder Jahreszeit interessant und abwechslungsreich. Selbst im Winter mit einer Tasse Tee  den Schiffsverkehr bequem vom Wohnmobilsessel zu beobachten, hat seinen Reiz.

Autotransporter auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Wissenswertes über den Nord-Ostsee-Kanal

Wieder einmal war es das Militär, dass uns ein Bauwerk bescherte. Die kaiserliche Marine entwickelte die Idee einer Verbindung von Nord- und Ostsee weiter. Der preussische Kanzler Bismarck trat als starker Fürsprecher auf.  Nach einigen Debatten genehmigte der Kaiser Wilhelm I. den Kanalbau, um die Marine zu stärken. So begann der Bau 1886. Die Bauarbeiten erfolgten für heutige Verhältnisse schnell und zügig. Bereits 1895 konnte das erste Schiff die Wasserstraße nutzen.

Wie es auch heute bei manchen Bauten vorkommt, erwies sich der Kanal schnell als zu klein.  So erfolgten immer wieder Erweiterungsmaßnahmen. Heute können Schiffe mit einer Länge bis zu 235m und 32m Breite den Kanal befahren, Der maximale Tiefgang darf 9m betragen. Derzeit wird in Brunsbüttel eine weitere Schleusenkammer gebaut, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Containerschiff unter der Rendsburger Hochbrücke

Die 90km von Kiel (Ostsee) nach Brunsbüttel (Elbe) quer durch das Land erspart den Schiffen den weiten Weg um Skagen herum. So reduziert sich die Fahrzeit um ca. 10 Stunden. Durch den Containerverkehr erhielt der Kanal eine neue Bedeutung. Viele Feederschiffe auf der Fahrt von Hamburg in die Ostseehäfen in Finnland, Russland, Polen und Schweden nutzen den Kanal. So entwickelte sich der Kielcanal, wie der Nord-Ostsee-Kanal in der internationalen Seefahrt genannt wird, zur mistbefahrenen küsntlichen Waserstrasse der Welt.

Das hohe Verkehrsaufkommen erfordert eine präzise Lenkung des Verkehrs. Diese Aufgabe erfüllt die Verkehrszentrale in Brunsbüttel. Analog zum Straßenverkehr regeln Lichtzeichen, welches Schiff in einen Kanalabschnitt einfahren darf.

Brücke eines Frachters

Interessantes für Besucher am Nord- Ostsee-Kanal 

Eine Festlegung aus Kaisers Zeiten kommt heute den Besuchern und Anwohnern zugute. Bereits vor dem Bau legten die Regierenden fest, dass die Kreuzung des Kanals jederzeit kostenlos möglich sein muß. Heute  kreuzen an 14 Stellen moderne Fähren die Wasserstraße. Die Überfahrten sind nach wie vor kostenlos. Viele Wohnmobilfahrer kennen die Fähre Nobiskrug.  Vom Stellplatz Schacht Audorf kann der Fährverkehr gut eingesehen werden.

Fähre über den NOK bei Nobiskrug

Ebenfalls aus den Anfängen des Kanals stammen die Wege, die an beiden Seiten den Kanal begleiten. Gebaut wurden die Pfade für Wartungsarbeiten und Kontrollfahrten. Heute sind es meist Touristen, die zu Fuß oder mit dem Rad die Wege nutzen. 

Hauptsächlich ist es die Möglichkeit, die großen Pötte einmal aus der Nähe zu sehen. Wer Glück hat, kann sogar ein Kreuzfahrtschiff auf dem Kanal bestaunen. Die sehr informative Webseite „Brückenbote“ listet alle bekannten Termine der Traumschiffe auf. Eine Liveübersicht über den gesamten Schiffsverkehr im Kanal  zeigt diese Webseite an.

Mein Tipps

Da die Schifffahrt keine Pausen kennt, ist der Nord-Ostsee-Kanal auch im Winter ein reizvolles Reiseziel. Spaziergänge am Kanal und Schiffe schauen aus dem warmen Wohnmobil, so wird ein Kurzausflug selbst bei kaltem Wetter ein Erlebnis. Und auf den leeren Stellplätzen gibt es immer einen Platz in der ersten Reihe. 

Für weitere Informationen zum Kanal empfehle ich die Seiten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel

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Nordfriesland im September https://www.womoknipser.de/2018/09/nordfriesland-im-september.html https://www.womoknipser.de/2018/09/nordfriesland-im-september.html#respond Fri, 28 Sep 2018 11:42:12 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38077 Büsum - Nordstrand - Husum - Friedrichskoog - St.-Peter-Ording weiterlesen...

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Dieser Reisebericht ist in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen war es die erste Reise nach meiner Hüftoperation. So gehörten die Unterarmgehhilfen (Krücken darf ich nicht schreiben) immer dazu und meine eingeschränkte Beweglichkeit bestimmte den Reiseplan. Dennoch überwiegte meine Freude, wieder mit dem Pössl auf Tour  zu können.

Weiterhin beginnt unsere Reisebeschreibung nicht wie üblich in Mittelfranken. Persönliche Verpflichtungen sorgten dafür, dass der Start in den Urlaub erst in Niedersachsen erfolgte. 

Die erste Urlaubsnacht verbrachten wir auf dem kleinen aber feinen Stellplatz an der Mariana Watenbüttel ganz in der Nähe von Braunschweig. Der nächste Tag begann mit einem kleinen Regenschauer, das uns nicht an einem kleinen Spaziergang am Mittellandkanal hinderte. Schließlich warteten wir schon Wochen auf Regen.

Da wir keine Lust auf die Autobahnen A2 und A7 hatten, fuhren wir über die Landstraße nach Soltau. Wieder einmal fielen uns die vielen Wohnmobile mit den roten Herzen in den Waldwegen auf. Weiter ging es über die A7 und durch den Elbtunnel zum derzeitigen Dauerstau in Hamburg.

Spätsommer in Büsum

Am Nachmittag erreichten wir unser erstes Ziel, den Badeort Büsum an der Nordsee. Nach dem üblichen Einchecken auf dem Campingplatz starten wir zu einem ersten Rundgang auf dem Deich. Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen um 20Grad störte die übliche steife Brise nicht.

Nach dem Abendessen holte ich noch unseren E-Scooter aus dem Wohnmobil und drehte eine Runde durch den Kurort. Schnell merkte ich, dass ich für das Fahren zu dünn angezogen war. So beschränkte ich mich auf eine kleine Runde durch Hafen.

Auf der Rückfahrt zeigten die Büsumer Einbahnstrassen ihre Tücken. Erst mit Hilfe meiner Handynavigation fand ich den kürzesten Weg zum Campingplatz zurück. 


Unseren ersten richtigen Urlaubstag nutzten wir, um uns Büsum näher anzuschauen. Mit der auf der Straße fahrenden Kleinbahn, die in Büsum als Busersatz dient, gelangten wir schnell und dank unserer Kurkarte kostenfrei in das Zentrum.

Obwohl der Wind heftig blies, besuchten wir die Watttribüne am Deich und schlenderten bis zur Spitze an der Hafeneinfahrt. Leider mussten wir den gleichen Weg zurück gehen, da eine Großbaustelle für ein neues Hotel den kürzeren Durchgang in Richtung Hafen und Innenstadt verhinderte. Dennoch erreichten wir mit einem kleinen Umweg die Fußgängerzone.

Wir nutzten das Angebot eines Fischladens und stärkten uns für weitere Unternehmungen. Mit einem Rundgang durch die Fußgängerzone ging es weiter. Irgendwann hatten wir genug vom sehr touristisch geprägtem Angebot der Läden und begaben uns wieder zum Startpunkt der Bahn. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Bilder des Stadtbummels versehentlich sicher gelöscht habe.

Nach einer ausführlichen Mittagspause besuchten wir noch die Seeseite der Familienlagune. Für Freunde des Wassersports entstanden zwei Wasserbecken, die durch eine Insel vom Meer abgetrennt wurden. Stauwehre verhindern das Ablaufen des Wassers bei Ebbe. So entstand eine immer mit Meerwasser gefüllte Bucht. Während unseres Besuchs zeigten einige unerschrockene Kitesurfer ihre Kunststücke.

Eine Verschlechterung des Wetters brachte das typische? Nordseeklima, graue Wolken und viel Wind. Wir verzogen uns in das warme Wohnmobil und verbrachten einen ruhigen Abend.

Regen und einige Heuler

Der Samstag begann spät und regnerisch. Immer wieder prasselten kurze, heftige Regenschauer auf das Dach unseres Pössl. Wir nutzten das schlechte Wetter zum Einkaufen. Unser Kühlschrank bedurfte einer erneuten Füllung und im Edeka störten uns die Schauer nicht.

Gut versorgt verließen wir Büsum in Richtung Friedrichskoog, Luftlinie ca. 15km von Büsum entfernt. Mit dem Auto wurden es dann fast 50km über kleine und kleinste Straßen. Bei der Umrundung der Melldorfer Bucht durchquerten wir mehrere Köge und kreuzten alte Deichanlagen.

So dauerte es seine Zeit, bis wir die Seehund-Aufzuchtstation erreichten. Durch Zufall fand bei unserer Ankunft gerade die Fütterung der Jungtiere statt. Um die Gesundheit der Tiere nicht zu gefährden, ist die Beobachtung jedoch nur aus den Fenstern im ersten Stock des Gebäudes in einiger Entfernung möglich.

Anschließend besuchten wir die „Dauereinwohner“ der Aufzuchtstation. Da die Becken auch über Fenster unter der Wasseroberfläche verfügen, konnten wir den eleganten Schwimmstil der Seelöwen gut beobachten. Zu unserem Erstaunen „spielte“ ein Jungtier mit einem Mädchen hinter der Scheibe. Der Seehund folgte dem Kind und versuchte das Plüschtier zu fangen. Ich fand es traurig, dass der junge Seehund nicht ausgewildert werden darf,  da er in Gefangenschaft zur Welt kam.

Seehund mit Kontakt zu Besucherin

Wissenswertes über die Sehundaufzuchtstation Friedrichskoog

An der Nordseeküste gibt es in Norddeich und in Friedrichskoog Seehundaufzuchtstationen. Dort werden Seehund- und Robbenwaisen behandelt und gepflegt, die sonst in der Nordsee verendet wären.

Zur Zeit unseres Besuchs waren in Friedrichskoog 52 Tiere in Pflege. Die Heuler werden tierärztlich betreut und teilweise mit der Flasche aufgezogen, bis der erste Fisch verdaut werden kann. Ziel ist es, die Jungen systematisch auf ein Leben in der freien See vorzubereiten und anschließend auszuwildern.

Neben den Heulern leben einige Seehunde ständig in der Aufzuchtstation. Diese Dauereinwohner können in zwei Becken auch unterhalb der Wasseroberfläche beobachtet werden.

Die Station wird von einem eingetragenem Verein betrieben und finanziert sich nur über Eintrittagelder und Spenden. Neben der Heuleraufzucht gehören Umweltbildung und Forschung zu den Aufgaben. In einer Ausstellung erfährt der Besucher viel über die putzigen Nordseebewohner.

Unsere ursprüngliche Planung sah vor, in der Meldorfer Bucht einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Leider verhinderte das nächste heftige Regenschauer unser Vorhaben. So besichtigten wir das neu gewonnene Land mit den vielen Vögeln nur aus dem Wohnmobil.

Nach unserer Rückkehr zum Campingplatz in Büsum holten wir die ausgefallene Hunderunde nach. Leider erreichten wir am Ende der Tour fünf Minuten zu spät das Wohnmobil. Ein heftiges Schauer erwischte uns und verursachte einen ungeplanten Kleidungswechsel. So endete der Tag vom Regen geprägte Tag im Wohnmobil.

Von Büsum nach Husum

In der Nacht verzog sich der Regen und am nächsten Morgen lachte die Sonne am blauen Himmel. Uns zog es weiter in Richtung Norden. Schnell merkten wir, dass sehr viele Tagesausflügler unterwegs waren. Das schöne Wetter und das Wochenende zog die Menschen ans Meer.

Den ersten Stopp legten wir auf dem Parkplatz am Eider-Sperrwerk ein. Die bekannte Hochwasserschutzanlage mit ihren großen Toren schützt das große Eidergebiet vor Sturmfluten.  Gleichzeitig steuert das Bauwerk den Durchfluss bei Ebbe und Flut, um eine Versandung der Eider zu verhindern. 

Schautafeln erklären dem interessierte Besucher die Aufgaben und die Funktion des Sperrwerkes und der dazu gehörenden Schleuse. Das begehen der Sperrmauer ist interessant, denn erst aus der Nähe werden die Dimensionen der Tore erlebbar. Da der Verkehr unterhalb des Fußweges in einem „Tunnel“ verläuft, bekommt der Besucher von der viel befahrenen Bundesstraße nur wenig mit.

Da gefühlt alle Hamburger Autos nach St. Peter-Ording an den Strand unterwegs waren, verschoben wir den Strandbesuch auf später und unternahmen irgendwo im Nirgendwo einen Deich- und Strandspaziergang. Bis auf unseren Hund, der immer noch keine Schafe mag, genossen wir die frische Luft und den Sonnenschein. Diesen Abschnitt der Küste hatten wir fast für uns allein. Erst später stellten wir fest, dass wir in Everschopsiel unterwegs waren. 

Wieder ging es durch Köge und über Deiche, schließlich landeten wir am Strand von Husum. Der folgende Strandspaziergang führte uns zu den Husumer Windhosen, einem Kunstwerk direkt am Meer.  Dabei entdecken wir den zu dieser Zeit noch völlig leeren Stellplatz am Campingplatz. Wir entschieden spontan, die Nacht dort zu verbringen.

Am Abend startete ich noch zu einer Runde mit dem Scooter. Die Fahrt führte mich in das Zentrum von Husum und durch den Hafen. Unterwegs stattete ich auch dem vollen Stellplatz in der Stadt einen Besuch ab. Unsere Entscheidung für den Platz in der Einsamkeit der Marsch bereute ich nicht. 

Am nächsten Morgen zwang uns die Vorratslage in die Stadt. Wir brauchten Gas und eine neue Füllung für den Kühlschrank. Wieder einmal durfte ich den Gasflaschenwechsel in einem Baumarkt üben. Der Ablauf ist in jedem Markt anders geregelt. Muß das sein? 

Der Beltringer Koog mit vielen Vögeln und Eisenbahnverkehr

Von Husum ging es wieder über kleine Straßen durch die Kooge. Unser Ziel war der Beltringer Koog. Die Eindeichung des Areals geschah erst in den 80ziger Jahren. Es entstand ein Naturschutzgebiet, dass viele Vögel gern annahmen.

Wieder einmal führte uns unser Weg auf den Deich. Beim nächsten Urlaub an der Nordsee zähle ich mit, wie oft der künstliche Berg bestiegen wird. Diesmal blickten wir auf das Wattenmeer mit der Hallig Nordstrandischmoor. Wir hatten Glück und erlebten die Ankunft zweier Loren der kleinen Halligbahn. Die urige, ganz einfache Bahn dient zur Versorgung der Bewohner von Nordstrandischmoor durch das  Wattenmeer. 

Während unseres Spaziergangs bewarb sich unser Hund Sam mehr oder weniger erfolglos als Bewegungstrainer für Schafe. Irgendwie müssen wir ihm den richtigen Umgang mit den laufenden Wollknäulen noch beibringen. Nur fehlen uns dazu in unserer Heimat die Trainingstiere.

Weiter ging es über die kleinen Straßen in Richtung Nordstrand. Wir überquerten die Halbinsel und landeten schließlich auf dem kleinen Campingplatz im Elisabeth-Sophien-Koog. Wie wir dem Ortsschild entnehmen konnten, waren wir angekommen, wo wir schon immer hin wollten, nach Oben.

Wir richteten uns häuslich ein und genossen die Ruhe und die spätsommerliche Nachmittagssonne. Am Abend kam wieder einmal der E-Scooter zum Einsatz. Ich fuhr noch den Deich entlang bis zum Hafen der Ausflugsschiffe und der Pellwormfähre. Die Rückfahrt verlief spannend, da ich der Reichweite des Scooters noch nicht ganz traute. 

Die Ladung der Batterie reichte und der Scooter brachte mich wieder zum Campingplatz zurück. So stand einem ganz ruhigen Abend, nur vom Geschrei der Wildgänse unterbrochen, nichts mehr im Wege

Westerhever, der bekannte Leuchtturm 

Der Wetterbericht hatte recht, schon am Morgen bei meiner Frührunde zeigte sich das Wetter von der besten Seite. Wir bummelten wieder einmal bei der Morgenroutine und beim Frühstück. So starteten wir leicht verspätet zu zwei der bekanntesten Punkte in Nordfriesland.

Zuerst fuhren wir nach Westerhever zum dortigen Leuchtturm. Schon vorher war uns klar, dass wir den markanten Turm nur aus der Ferne zu sehen bekommen, da der Fußweg durch die Salzwiesen für mich und meine Unterarmstützen, Krücken genannt, zu weit war. So beschränkten wir uns auf den Blick vom Deich auf die Warft mit dem bekannten Turm und seinen Nebengebäuden.

Ein kleiner Tipp am Rande: Der Parkplatz am Leuchtturm funktioniert nach dem Parkhaussystem mit Schranken an der Ein- und Ausfahrt. Die Gebühr richtet sich fairerweise nach der Parkdauer.

Sankt-Peter-Ording, zwei Sommertage im September

Weiter ging es zum zweiten Ziel des Tags, an den Strand von Sankt Peter Ording. Nach Errichtung der Park- und Kurgebühr hatten wir das Glück, einen Parkplatz in der ersten Reihe des riesigen Strandparkplatzes zu ergattern.

So verbrachten wir den Rest des Tages am Strand. Durch das Sommerwetter im September pulsierte das Strandleben fast wie im Hochsommer. Ganz Mutige wagten sich sogar in die Fluten oder fröhnten der Freikörperkultur.

Erst am Abend entschieden wir uns, nochmals nach Büsum zum uns bereits bekannten Campingplatz zu fahren. Die neuen Duschen konnte ich gut mit meinen Krücken nutzen. Mit einem Besuch auf dem Deich und einem leckerem Essen aus der Bordküche ging dieser Tag zu Ende.

Das schöne Sommerwetter blieb uns am nächsten Tag erhalten. Schon auf dem Weg zum Brötchenkauf schien die Sonne an einem durchgehend blauen Himmel. So überlegten wir nicht lange und beschlossen, einen weiteren Strandtag in Sankt Peter-Ording zu verbringen.

In St-Peter-Ording dürfen die Autos mit an den Strand. Der Sand ist fest genug um befahren zu werden. Gegen Zahlung der Gebühr (12€ für 1 Womo und zwei Personen) dürfen auch die Wohnmobile mit an den Strand. Leider hat die Freude spätestens um 22:00Uhr ein Ende, dann herrscht Parkverbot.

Während unseres Besuchs Mitte September gab es immer noch ein Plätzchen in der ersten Reihe. So konnten wir im Windschatten des Wohnmobils sitzen oder bequem aus der Sitzgruppe den Strand beobachten. In der Hauptsaison wird dies kaum möglich sein, denn selbst im September glich die erste Parkreihe einer Wohnmobilausstellung.

Der Rest ist schnell erzählt. Strandspaziergänge, Hundebaden und viel Ruhe prägten den Tag. Erst gegen Abend machten wir uns auf den Weg ein wenig Neuland zu erkunden. Wir landeten auf dem Wohnmobilstellplatz in Tönning, direkt an der Eider gelegen. Mit einer kleinen Ortsbesichtigung gingen diese herrlichen Sommertage im September zu Ende.

Von der Eider an den Nord-Ostsee-Kanal

Am Morgen merkten wir es deutlich, der Sommer nahm endgültig Abschied. So frühstückten wir ganz in Ruhe und beobachteten das auflaufende Wasser der Eider. Nach einer längeren Hunderunde ging es weiter. 

Begleitet von Regenschauern fuhren wir an den Nord-Ostsee-Kanal. Zum Abschluss unseres Kurzurlaubs stand Schiffsbeobachtung auf dem Programm. Wir landeten auf dem Stellplatz in Schacht Audorf und fanden am Mittag sogar noch einen annehmbaren Stellplatz.

Damit war der weitere Tagesablauf festgelegt. Mit Spaziergängen am Kanal, Schiffsbeobachtung und viel Ruhe verbrachten wir den Rest des Tages. Der Wind nahm zu und der NDR warnte vor dem ersten heftigen Herbststurm des Jahres.

So blieb Zeit für den Blog. Meinen älteren Artikel zum Nord-Ostsee-Kanal gibt es dank des ungemütlichen Windes jetzt in einer aktuellen Version,

Am nächsten Morgen erreichte der angekündigte Sturm Norddeutschland. So erleichterte uns das Wetter das Urlaubende. Allerdings litt die erste Etappe der Rückfahrt stark unter den Wetter. Selbst auf der Autobahn konnten wir nur langsam fahren, um im starken Regen nicht vom Winde verweht zu werden. 

So schafften wir es gerade noch halbwegs pünktlich, bei Verwandten in Walsrode anzukommen. Und damit endet dieser Bericht, wie er begonnen hat, irgendwo in Niedersachsen. 

Fazit

Der Kurzurlaub im September zeigte uns wieder einmal, dass es reicht, nur für ein paar Tage aus dem Alltag zu entfliehen, um den Kopf frei zu bekommen. Für mich persönlich war die Reise ein einziges Erfolgserlebnis, da sich meine Beweglichkeit und mein Laufen täglich besserte.

Die besuchten Orte bestätigten wieder einmal unsere Vorurteile gegen die deutschen Badeorte. Kurtaxe an jeder Ecke, strenge Regeln und viel Tourismus. Dennoch werden wir immer wieder mal an die Nordsee fahren, um die Weite und die frische Luft zu geniessen.

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Schacht Audorf, ein Stellplatz für Schiffsbeobachter https://www.womoknipser.de/2018/09/schacht-audorf.html https://www.womoknipser.de/2018/09/schacht-audorf.html#respond Tue, 04 Sep 2018 18:37:50 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38210 Am Nord-Ostsee-Kanal gibt es mehrere Stellplätze. Wir übernachteten mehrfach in der Nähe der Fährstelle Nobiskrug in Schacht Audorf. Meine Meinung Der Stellplatz liegt an einem Hang oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals. Über die Hälfte der Stellplätze ermöglicht die Schiffsbeobachtung vom Wohnmobil aus. Natürlich hat eine solche Aussicht auch Nachteile, denn die Schiffe fahren auch in der Nacht. weiterlesen...

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Am Nord-Ostsee-Kanal gibt es mehrere Stellplätze. Wir übernachteten mehrfach in der Nähe der Fährstelle Nobiskrug in Schacht Audorf.

Platzart Stellplatz mit ca. 50 Plätzen
Lage Außerhalb der Ortschaft direkt am Nord-Ostsee-Kanals
Kosten pro Nacht 12,50€
Öffnungszeiten ganzjährig nutzbar
Anreise jederzeit möglich
Sanitäranlagen Toiletten und Duschen gegen Gebühr
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse vorhanden
Satelittenempfang auf vielen Plätzen möglich
Wlan-Zugang kein WLAN vorhanden
Brötchenservice kein Service
Internetseite WohnmobilPark chacht-Audorfwohnmobilpark-sad.de/
Besonderes sehr gut besucht, Plätze mit Kanalblick meist belegt
Stand: 2018

Meine Meinung

Der Stellplatz liegt an einem Hang oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals. Über die Hälfte der Stellplätze ermöglicht die Schiffsbeobachtung vom Wohnmobil aus. Natürlich hat eine solche Aussicht auch Nachteile, denn die Schiffe fahren auch in der Nacht.

Holzbalken steilen den Platz in Parzellen auf und sorgen dafür, dass der Abstand zwischen den Fahrzeugen gewahrt bleibt. Die Stellplätze sind nicht ganz eben, empfindliche Wohnmobilisten benötigen Keile.

Direkt vom Stellplatz ist der Fuß- und Radweg am Kanal erreichbar. Die Fähre Nobiskrug ist nur wenige Schritte entfernt. Für Nachschub im Kühlschrank gibt es in ca 1km Entfernung mehrere Läden.

Mein Fazit: ein schöner Stellplatz für Sehleute und Radler

Die Lage des Platzes


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E-Scooter, Roller oder E-Bike, welches Fahrzeug für den Kastenwagen? https://www.womoknipser.de/2018/08/e-scooter-roller-oder-e-bike.html https://www.womoknipser.de/2018/08/e-scooter-roller-oder-e-bike.html#respond Sun, 05 Aug 2018 13:51:44 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=37948 Egal ob Roller, Motorrad oder E-Bike, fast alle Wohnmobilbesatzungen führen ein zweites Fortbewegungsmittel im Wohnmobil mit. Auch  für uns Kastenwagenfahrer stellt sich die Frage nach einem kleinen Fahrzeug am Urlaubsort.  Wie Stammleser wissen, gehörten bisher unsere Räder zur unverzichtbaren Ausrüstung unseres Kastenwagens. Leider spielte in der letzten Zeit die Gesundheit nicht mit und die Räder weiterlesen...

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Egal ob Roller, Motorrad oder E-Bike, fast alle Wohnmobilbesatzungen führen ein zweites Fortbewegungsmittel im Wohnmobil mit. Auch  für uns Kastenwagenfahrer stellt sich die Frage nach einem kleinen Fahrzeug am Urlaubsort. 

Wie Stammleser wissen, gehörten bisher unsere Räder zur unverzichtbaren Ausrüstung unseres Kastenwagens. Leider spielte in der letzten Zeit die Gesundheit nicht mit und die Räder blieben immer öfter ungenutzt auf dem Träger.  Eine andere Lösung muß her, da wir auf die kleinen Touren vor Ort nicht verzichten wollen.

Ein Roller oder ein Motorrad schied schnell aus, Wir konnten uns nicht an den Gedanken gewöhnen, uns auf ein möglichst leichtes Zweirad zu quetschen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Weiterhin schreckten uns die Anschaffungskosten und die erforderlichen Umbauten am Fahrzeug ab.

Die in Wohnmobilkreisen weit verbreitete Lösung mit E-Bikes schied aus orthopädischen Gründen aus. Unsere Knie müssen zur Zeit geschont werden. 

Ein Elektroscooter, die Lösung?

Nach einigen Überlegungen stießen wir auf Elektroscooter, die in verschiedenen Ausführungen angeboten werden. Die Roller werden meist in China hergestellt und über deutsche Importeure vertrieben.

Leider hinkt das Verkehrsrecht dem Angebot hinterher. Die meisten E-Scooter dürfen nicht im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden, da sie nicht der StVZO entsprechen. Es gibt zwar Bestrebungen, den Betrieb dieser  kleinen elektrischen Flitzer zu liberalisieren, jedoch ist ein Ende nicht absehbar.

Aus meiner Sicht ist hier eine Anpassung erforderlich. Während ungeprüfte E-Bikes führerscheinfrei mit 25km/h gefahren werden dürfen, ist dies mit einem E-Scooter unzulässig. Ein Scooter benötigt eine europäische Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen. Der Fahrer muss im Besitz eines entsprechenden Führerscheins sein. Bereits das Fahren mit einem Hoverboard wird als Straftat (Fahrzeug ohne Versicherung) verfolgt. Besonders Jugendliche bekommen so schnell sehr unliebsamen Kontakt mit der Staatsmacht. Hier scheint mir eine Anpassung der Gesetze erforderlich. 

Für uns stand schnell fest, dass nur ein zugelassenes Fahrzeug in Frage kommt. Wir möchten insbesondere im Ausland Diskussionen mit der Ordnungsmacht verhindern.

So  blieben für uns nur wenige E-Scooter übrig, Schnell wurde uns klar, dass für uns ein Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h für unsere Anforderungen ausreicht. 

Eine gute Übersicht über das Angebot erhielten wir auf den Seiten der Scooterhelden aus Berlin.  Leider schreckt die gewöhnungsbedürftige Machart der Scooterhelden-Videos manchen älteren Besucher ab. Dennoch ist es lohnenswert, sich einige Scooter im Video anzusehen. Uns halfen die Videos beim Einstieg in das für uns neue Thema.

Weitere Fahrzeugangebote  gibt es im großen Fluss (Amazon) zu sehen. Dabei gilt es die Augen offen zu halten. Manche Scooter tauchen unter anderem Namen immer wieder auf. In den beworbenen Billigversionen kommen oft einfache Blei-Gelakkus zum Einsatz, die für Fahrzeugzwecke nur bedingt geeignet sind.

Die Entscheidung

Durch unsere Vorgabe, nur ein Model mit Strassenzulassung zu erwerben, reduzierte sich das Angebot sehr deutlich.  Die Höchstgeschwindigkeit und die Reichweite mit einer Akkuladung waren weitere Auswahlkriterien. Schnell standen unsere drei „Favoriten“ fest. In unsere Endauswahl kamen der Hammer k1 von Horwin, der SXT500 und der Maxx Sport by Scuddy. 

Letztlich entschieden wir uns, erst einmal einen MAXX Sport by Scuddy – Scooter zum Testen zu bestellen.   Zwei junge deutsche Unternehmer konstruierten das erst neu auf den Markt gekommene Dreirad,  die Montage erfolgt im fernen Osten.  Die Vorstellung in mehreren Fernsehsendungen erhöhte die Bekanntheit des Scooters erheblich. Eine große Version wird analog des Segways für Touristentouren in Städten eingesetzt.

Dank der Maße im zusammengeklapptem Zustand , ca 100cm x 50cm x 30 cm, passt der Maxx Sport gut in unseren Wohnmobilkeller.   Das Gewicht von ca. 25kg trägt nur unwesentlich zur Beladung bei. Notfalls darf der Roller sogar auf dem Fahrradträger mitreisen.

Soweit unsere Überlegungen zum Thema. Mittlerweile läuft der Praxistest des Maxx Sport Scooters. Sobald wir mehr mit dem Dreirad unterwegs waren, werde ich unsere Erfahrungen hier zusammenfassen. Schließlich müssen wir uns entscheiden, ob wir das Geld für ein zweites Fahrzeug in die Hand nehmen.

Zum Schluss wieder die übliche Bemerkung: Dieser Artikel ist nicht gesponsert. Ich habe keinerlei Vorteil von der Veröffentlichung. Den Scooter habe ich selbst zu den üblichen Preisen gekauft.

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Lernen durch Schmerzen: Der Fahrradträger https://www.womoknipser.de/2018/07/der-fahrradtraeger-lernen-durch-schmerzen.html https://www.womoknipser.de/2018/07/der-fahrradtraeger-lernen-durch-schmerzen.html#respond Tue, 31 Jul 2018 07:03:10 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=37883 Ein neues Wohnmobil erfordert einige neue Routinehandlungen. Erst nach einiger Zeit laufen diese Handgriffe wieder fast automatisch ab. Bei unserem Pössl bedeutete dies „Lernen durch Schmerzen“  Mit dem Fahrzeug kam ein Fahrradträger zu uns. Wie es beim Kastenwagen üblich ist, hängt der einfache Träger nur an der rechten Hecktür. Diese Konstruktion hat so ihre Tücken. weiterlesen...

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Ein neues Wohnmobil erfordert einige neue Routinehandlungen. Erst nach einiger Zeit laufen diese Handgriffe wieder fast automatisch ab. Bei unserem Pössl bedeutete dies „Lernen durch Schmerzen“ 

Mit dem Fahrzeug kam ein Fahrradträger zu uns. Wie es beim Kastenwagen üblich ist, hängt der einfache Träger nur an der rechten Hecktür. Diese Konstruktion hat so ihre Tücken. Beim Öffnen der Tür ragen die Tragschienen für die Räder weit  über die Türbreite hinaus. 

Mit auf dem Fahrradträger befestigten Rädern stellt dies kein Problem dar. Die Räder und die Schienen sind nicht zu  übersehen. Anders ist die Situation, wenn der Träger nur leer am Fahrzeug hängt.

Schon bei der Übergabe wies uns der Verkäufer auf die Falle hin. Beim Schließen der Hecktüren steht man automatisch direkt an der linken Seite im Schwenkbereich der Schienen. Die rechte Tür wird dann mit einem kräftigen Schwung zugeschlagen. Und schon trifft der Heckträger den stolzen Wohnmobilisten irgendwo am Kopf. Die Höhe passt genau für eine schöne Beule.

Der Fahrradträger stellt sich in den Weg

Grinsend nahm ich den Hinweis zu Kenntnis. Das kann uns nicht passieren. Die Schienen sieht doch jeder. 

..Nein, es passierte mir wirklich nicht. Ich dachte immer an die mahnenden Worte des Händlers. Dennoch griffen die Tragschienen meine Brille tätig an. 

Bei Arbeiten an meiner Stauraumeinrichtung standen beide Türen 90Grad geöffnet. In Gedanken völlig bei meiner Bastelei, wollte ich nur schnell ein Werkzeug holen und bog um die rechte Tür. Brumms, da waren diese Tragschienen im Weg. Ich lief ohne jede Schutzreaktion gegen die Aluminiumprofile. Aua, aua! 

Zum Glück passierte mir nicht viel, es hlieb bei einem kleinen Kratzer und bei einer verbogenen Brille. Ein kleiner Pflaster und ein kurzer Besuch beim Optiker sorgten für die Heilung.

Was habe ich gelernt? Manchmal sind es zwei Schritte mehr, die Schmerzen verhindern!  Und der Radträger hängt nur noch am Auto, wenn wir mit den Rädern unterwegs sind..

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Gesamtgewicht, Leergewicht und Überladung, immer wieder ein schweres Thema https://www.womoknipser.de/2018/07/gewicht.html https://www.womoknipser.de/2018/07/gewicht.html#respond Sat, 21 Jul 2018 14:21:16 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=36011 Viele Wohnmobile werden mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5to ausgeliefert. Für viele Besatzungen ist es schwer, die Grenze einzuhalten. Schließlich wird das Urlaubsgepäck immer mehr. In den Sommermonaten kommt es in den letzten Jahren vermehrt zu Gewichtskontrollen bei Wohnmobilen. Nicht nur in den bereits für ihre Kontrollen bekannten Länder Schweiz und Österreich haben überladene Wohnmobile weiterlesen...

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Viele Wohnmobile werden mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5to ausgeliefert. Für viele Besatzungen ist es schwer, die Grenze einzuhalten. Schließlich wird das Urlaubsgepäck immer mehr.

In den Sommermonaten kommt es in den letzten Jahren vermehrt zu Gewichtskontrollen bei Wohnmobilen. Nicht nur in den bereits für ihre Kontrollen bekannten Länder Schweiz und Österreich haben überladene Wohnmobile als Verkehrsgefahr und Einnahmequelle entdeckt.

Um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, sollte sich jeder Wohnmobilfahrer mit dem Thema auseinandersetzen. Ganz besonders gilt dies für die Nutzer von Mietmobilen. 

Die magische 3,5to Grenze

In der Regel werden unsere Freizeitfahrzeuge mit einem zulässigem Gesamtgewicht von 3,5to ausgeliefert. Die Grenze ist an das internationale Zulassung- und Führerscheinrecht angelehnt.

Für Fahrzeuge bis 3,5to werden Wohnmobile dem PKW, internationale Kategorie M1, gleichgestellt. Daher gelten die gleichen Verkehrsregelungen wie sie vom Personenwagen bekannt sind.

Erst über 3,5to greifen besondere Regelungen auf unseren Straßen. So ist beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit überall begrenzt und die LKW-Überholverbote gelten.

Der nächste Punkt ist das Führerscheinrecht. Üblicherweise erwirbt heute ein Fahrschüler einen Schein der Klasse B. Leider dürfen nur Wohnmobile bis 3,5to damit bewegt werden. Für Dickschiffe bis zu 7,5to ist zusätzlich der Führerschein Klasse C1 erforderlich.

Tabelle: Beispiele, Bußgeld für Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes

Deutschland 0% bis 5% Überladung  0€ Weiterfahrt eventuell möglich
Deutschland 5% bis 10% 10€ keine Weiterfahrt
Deutschland 10% bis 15% 30€ keine Weiterfahrt
Deutschland 15% bis 20% 95€ keine Weiterfahrt
Deutschland … über 30% 235€ keine Weiterfahrt
Österreich 2% bis 5% schon  70€ keine Weiterfahrt
Österreich 5% bis 10%  210€ keine Weiterfahrt

Weiterhin spielt die 3,5to Grenze eine Rolle, wenn es um die Maut in unseren Nachbarländern geht. So ist z.B. in Österreich eine Go-Box erforderlich.

Insgesamt gilt es vor der Anschaffung eines Wohnmobils gut zu überlegen und abzuwägen, welches zulässiges Gesamtgewicht das zukünftige Mobil haben soll. Nachträgliche Auflastungen sind vom Basisfahrzeug abhängig und nicht immer möglich.

Das Leergewicht im fahrbereitem Zustand

In den Prospekten der Hersteller und auf Ausstellungen zeigen die Hersteller die schicken neuen Wohnmobile in Vollausstattung mit jedem Komfort. Das Gewicht spielt an diesen Stellen eine untergeordnete Rolle.

Bevor es an die Konfiguration der Wunschausstattung geht, sollte sich der Neukäufer mit dem Begriff Leergewicht in fahrbereitem Zustand beschäftigen. Denn sehr oft wird dieser Wert in den Herstellerunterlagen angegeben.

Das Leergewicht im fahrbereiten Zustand beinhaltet das tatsächliche Gewicht des leeren Fahrzeugs, erforderliche Schmierstoffe und einen teilgefüllten Kraftstofftank. Eingerechnet werden 75kg für den Fahrer. Bei unseren Wohnmobil kommen noch teilgefüllte Wassertanks und eine gefüllte Gasflasche hinzu. Leider berücksichtigen die Hersteller unterschiedliche Füllstände. Was wirklich vom Hersteller einbezogen wird, findet der Interessent meist im Kleingedruckem der Prospekte.

Beispiel für das Gewicht im fahrbereitem Zustand:

tatsächliches Gewicht des Fahrzeugs 2850kg
Gewicht des Fahrers 75kg
50%  Füllung Treibstofftank 60kg
25l Frischwasser 25kg
1 gefüllte Gasflasche 25kg
Leergewicht im fahrbereiten Zustand 3035

Zu den Leergewicht im fahrbereitem Zustand kommt das Gewicht der gewählten Zusatzausstattung hinzu. In den Katalogen sind die zusätzlichen Gewichte in der Regel angegeben. Für Fahrradträger, Markise und und … kommen schnell noch 50kg bis 100kg hinzu. Jetzt  kann das große Rechnen beginnen, um die verbleibende Zuladung zu ermitteln.

Bei Gebrauchtwagen ist es etwas einfacher, da in den Zulassungsunterlagen das tatsächliche Leergewicht zu finden ist. Diese Angabe ist oft nicht korrekt, da einige Zubehöre, wie z.B. Markise und Radträger, erst nach dem Wiegen im Werk beim Händler montiert werden.

Gewicht im fahrbereitem Zustand 3035kg
1 Gasflasche 25kg
Tankfüllung Dieseltank 50%  50kg
Mehrgewicht Fahrer und  Beifahrer  80kg
Wasserfüllung 75kg
Zusatzausstattung Fahrzeug 50kg
2 Fahrräder 40kg
Zwischenergebnis Teilbeladen 3355kg

Die kleine sicherlich nicht alpgemeingültige Beispielrechnung zeigt, dass nur noch ca.150kg für Kleidung, Küchenausstattung, Campingstühle, Computer und Grill zur Verfügung stehen, obwohl der Berechnung ein leichtes Fahrzeug zu Grunde liegt. Es ist klar ersichtlich, dass das Thema Gewicht nicht aus den Augen gelassen werden darf.

Meine Meinung

Aus eigener Erfahrung mit einem 6m Alkovenmobil kenne ich das Problem Überladung. Anfangs, mit kleinen Kindern, überschritten wir das zulässige Gesamtgewicht nicht. Später waren wir stets an der Grenze der Beladung. Machmal nahmen wir in Kauf, dass wir mit vollen Tanks die Grenze leicht überschritten. Mittlerweile reisen wir nur noch zu zweit und kommen mit 3,5to gut aus.

Aus meiner Sicht zeigt sich ein generelles Problem. Die Hersteller bauen immer besser ausgestattete Mobile. Das Urlaubsgepäck wird immer umfangreicher und immer mehr Vorräte wandern in die reichlich vorhandenen Stauräume. Nur die Grenze von 3,5to bleibt bestehen.

So halte ich es für unrealistisch mit einem Fahrzeug über 7m Länge und vier Personen auf eine längere Reise zu gehen. Dennoch gibt es genug Angebote dieser Fahrzeugkategorie auf dem Markt. Aus meiner Sicht gibt es für diese Zwecke keine Alternative zur Auflastung der Fahrzeuge.

Auf jeden Fall kann ich jeder Besatzung nur empfehlen, beim Beladen das zulässige Gesamtgewicht im Auge zu behalten. So besteht vielerorts die Möglichkeit, das urlaubsfertige Fahrzeug für kleines Geld wiegen zu lassen. Dann herrscht Klarheit über das Fahrzeuggewicht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es beruhigt ungemein, das Fahrzeuggewicht zu kennen, wenn der Polizist in Österreich auf die Waage bittet.

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Hamburg: Zuschauen bei der Containerverladung https://www.womoknipser.de/2018/07/hamburg-tipp-ein-containerterminal.html https://www.womoknipser.de/2018/07/hamburg-tipp-ein-containerterminal.html#respond Sun, 15 Jul 2018 10:09:00 +0000 http://womoknipser.de/hamburg-ein-containerterminal-beobachten_15 Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte. Die Stadt und insbesondere der Hafen ziehen mich immer wieder in ihren Bann. Den Ausblick auf die Containerverladung fand ich zufällig auf einer meiner Touren durch den Hafen. Über die Wiese zu den Containerschiffen  Leider ist es nicht ganz einfach, den Beobachtungspunkt zu erreichen. Ausgangspunkt ist die Straße Moorburger Elbdeich weiterlesen...

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Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte. Die Stadt und insbesondere der Hafen ziehen mich immer wieder in ihren Bann. Den Ausblick auf die Containerverladung fand ich zufällig auf einer meiner Touren durch den Hafen.

 Hinweis: Dieser Artikel entstand bereits vor längerer Zeit. So kann es sein, dass Inhalte nicht mehr dem heutigen Stand entsprechen. Wenn Du über aktuelle Informationen verfügst, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Über die Wiese zu den Containerschiffen 

Leider ist es nicht ganz einfach, den Beobachtungspunkt zu erreichen. Ausgangspunkt ist die Straße Moorburger Elbdeich in Moorburg. Dorthin fährt der Bus 157 vom Bahnhof Harburg. Alternativ bietet sich die Anreise mit dem Auto über die A7 an. 

Von Moorburg aus geht es dann nur noch zu Fuß weiter. Der Weg führt auf befestigten Spazierwegen über ein Wiesengelande, dass durch Ausspülungen beim Hafenausbau entstand. Von einem kleinen Hügel ist das Terminal Altenwerder bestens zu überblicken.

Ohne das Hafengelände betreten, erlebt der Besucher den Tanz der Ladebrücken und Vancarrier nur durch einen Zaun getrennt. Tag und nacht sortieren die automatischen Kranbrücken die Container um, während am Kai die großen Containerschiffe be- und entladen werden. Völlig ungestört und in aller Ruhe sitzt oder steht der Besucher bei diesem Schauspiel in der ersten Reihe

Wissenswertes über das CTA

Das 2002 in Betrieb genommene Containerterminal war damals weltweit die modernste Anlage dieser Art. An der 1400m langen Kaimauer stehen 14 große Containerbrücken zur Abfertigung der Schiffe bereit. Die Anlage ist so geplant, dass im Endausbau bis zu 3 Mio. Standardcontainer pro Jahr umgeschlagen werden können.

Hafenbetrieb aus der Nähe

Die großen Kranbrücken holen die Container von den Schiffen und bringen die Ladung an Land. Den Weitertransport auf den großen Lagerplatz  übernehmen fahrerlose Transportfahrzeuge, die Vancarrier.   Dort verteilen ebenfalls automatisch arbeitende Kranbrücken die Container und übernehmen die Einlagerung. Als Zuschauer am Zaun hat man den Eindruck, dass die Brücken das Lager ständig neu durchmischen. 

Nur die Be- und Entladung der Schiffe, LKW und Eisenbahnwagen erfolgt mit Unterstützung durch Mitarbeiter. Der gesamte weitere Prozess wird computergesteuert automatisch abgewickelt.

Mittlerweile werden die Schiffe immer größer und die Lage des Terminals wird zum Nachteil. Die Durchfahrtshöhe unter der Köhlbrandbrücke von 55m reicht nicht mehr aus. Mittlerweile gibt es Schiffe, die aus diesem Grund nicht mehr in Altenwerder anlegen können. 

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Acht Wege nach Schweden, viel Auswahl mit Fähren und Brücken https://www.womoknipser.de/2018/05/faehre-oder-bruecke.html https://www.womoknipser.de/2018/05/faehre-oder-bruecke.html#comments Mon, 07 May 2018 07:57:00 +0000 http://womoknipser.de/?p=223 Viele Wege führen nach Schweden und jeder Weg hat seine Reize. Da wir viele Wege bereits nutzten, möchte ich unsere Erfahrungen weitergeben. Ein kleiner Hinweis: Die Links zu den einzelnen Fährgesellschaften findest Du in meiner Linkliste. Die Vogelfluglinie Puttgarden – Rödby und Helsingör – Helsingborg Diese Verbindung erfordert die geringste Vorplanung, denn beide Fährlinien verkehren weiterlesen...

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Viele Wege führen nach Schweden und jeder Weg hat seine Reize. Da wir viele Wege bereits nutzten, möchte ich unsere Erfahrungen weitergeben.

Ein kleiner Hinweis: Die Links zu den einzelnen Fährgesellschaften findest Du in meiner Linkliste.

Die Vogelfluglinie Puttgarden – Rödby und Helsingör – Helsingborg

Diese Verbindung erfordert die geringste Vorplanung, denn beide Fährlinien verkehren in sehr kurzen Abständen. Wartezeiten gibt es höchstens an den Bettenwechseltagen im Hochsommer. Es klappt meist, auch ohne Verbuchung, direkt nach der Ankunft mit dem nächsten Schiff mitzukommen.

Auf der Vogelfluglinie unterwegs
Auf der Vogelfluglinie unterwegs

Ein Nachteil sind die erforderlichen Fahrstrecken. So sind von Hamburg aus gesehen 150km bis zum Fährhafen in Puttgarden zu bewältigen. Nach der Überfahrt  gilt es, Dänemark zu durchqueren. Obwohl die gesamte Strecke auf Autobahnen zurückgelegt werden kann, kann es im Großraum Kopenhagen zu Staus und Behinderungen kommen. Wir rechneten immer ca. 3Stunde für die 200km ein. Nach der kurzen Fährüberfahrt (20Min) ist man schnell auf der schwedischen Autobahn Richtung Göteborg oder Stockholm.

Beide Fährlinien werden von Scandlines betrieben. Es gibt günstige Tickets, die beide Überfahrten enthalten. So spart man zumindest in Helsingör Wartezeiten.

Unsere Erfahrungen

Fähre auf der Fahrt von Dänemark nach Schweden
Fähre von Dänemark nach Schweden

Wir haben die Überfahrten immer als willkommene Reisepausen betrachtet und die Zeit zum Entspannen von dem Fahren genutzt. Im Bereich Kopenhagen erlebten wir schon längere Staus, (Freitag am Abend) und völlig leere Straßen (Sonntag am Morgen). Nicht so schön fanden wir die Streckenabschnitte auf Fehmarn und von Rödeby bis Kopenhagen, da es wenig Abwechslung für die Augen gab. Die Schiffe zeigten sich immer in einem sehr guten Zustand, an Bord konnten wir uns stärken.

Vorteile der Route

  • gut für Reisende mit Hund
  • Abwechslungsreich Strecke
  • Zwangspausen auf den Fähren
  • Abstecher in Dänemark möglich

Nachteile der Route

  • lange Fahrstrecken
  • zwei Grenzübertritte,
  • zwei mal Einparken auf der Fähre

Die Vogelfluglinie Puttgarden – Rödby und über die Brücke nach Schweden

Diese Variante ist eigentlich eine Abwandlung der ersten Möglichkeit. Bis in den Großraum Kopenhagen gleichen sich die Strecken. Dort ändert sich das Ziel in Richtung Malmö. Über die spektakuläre Brücke geht es über den Öresund.

Die Öresundbrücke von Malmö aus gesehen

Damit reduziert sich die Fahrstrecke in Dänemark von Rödeby zur Landesgrenze auf 170km. Dank der Brückenbauer wird Schweden schnell erreicht. Leider gibt es einen Nachteil für Reisende in Richtung Norden. Bis Helsingborg sind nochmals 130km zu überwinden, bis Helsingborg erreicht ist. Der Zeitvorteil dieser Variante wird durch diese Strecke wieder ausgeglichen.

Unsere Erfahrungen

Wir fanden es spannend, über die interessante Brücke zu fahren. Einmal sollte jeder Besucher über dies Bauwerk fahren. Einen Zeitvorteil bringt die Brücke nur, wenn die erste Reiseziele in Schonen besucht werden sollen. Auch für diese Route bietet Scandlines ein Kombiticket an.

Vorteile der Route

  • gut für Reisende mit Hund
  • Abwechslungsreiche Strecke
  • Zwangspause auf der Fähre
  • Abstecher in Dänemark möglich

Nachteile der Route

  • lange Fahrstrecken
  • zwei Grenzübertritte
  • für Fahrer mit Höhenangst nicht geeignet

Mit der Fährlinie Rostock – Geidser nach Schweden

Auch diese Route ist nur eine Abwandlung der ersten Strecke. Der Hauptunterschied ist die Anreise über Rostock. Dies empfiehlt sich besonders für Bewohner des östlichen Teils unseres Landes.

Von Rostock geht es alle 2 Stunden nach Geiser in Dänemark. Die Überfahrt dauert ca 1:45 Stunden. Von dort hat der Reisende wieder die Wahl zwischen der Brücke und der Fährlinie Hälsingör – Helsingborg. Die Fahrzeit durch Dänemark beträgt bei beiden Varianten ca. 2 bis 3 Stunden.

Unsere Erfahrung

Vergangenheit auf der Rostock-Geiser-Linie
Vergangenheit auf der Rostock-Geiser-Linie

Die Fährlinie setzt seit Anfang des Jahres zwei neue Fähren auf der Linie ein. Die Schiffe verfügen über ein sehr umweltfreundliches Antriebskonzept. Lider kann ich an dieser Stelle noch nicht mit Erfahrungen dienen, da wir nur mit den alten Schiffen reisten.

Vorteile der Route

  • gerade so geeignet für Hunde, zwei Stunde Aufenthalt im Auto
  • kurze Anfahrt aus Ostdeutschland
  • Zwangspause auf der Fähre
  • Abstecher in Dänemark zur Kreideküste von Mön möglich

Nachteile der Route

  • lange Fahrstrecken
  • zwei Grenzübertritte
  • Reservierung zweckmäßig

Direkt nach Schweden: Rostock – Trelleborg

Fähre der TT-line in Warnemünde

Von Rostock besteht weiterhin die Möglichkeit, direkt nach Trelleborg in Schweden zu reisen. Die kooperierenden Fährgesellschaften Stena-Line und TT-Line bieten insgesamt 5 Überfahrten auf der Strecke an. Die tageszeitabhängigen Fahrzeiten liegen zwischen 6 Stunden und 8 Stunden. Insbesondere für die Nachtfahrten besteht die Möglichkeit, Kabinen zu buchen.

Unsere Erfahrung

Da diese Linie für uns bisher nicht in Frage kam, verfügen wir über keine eigenen Erfahrungen. Wir kennen die Schiffe nur von der Vorbeifahrt in Warnemünde.

Vorteile der Route

  • kurze Anfahrt aus Ostdeutschland
  • Zwangspause oder Übernachtung auf der Fähre
  • keine Fahrt durch Dänemark erforderlich

Nachteile der Route

  • ange Fahrstrecke von Trelleborg bis  Mittelschweden
  • stark vom LKW-Verkehr genutzt
  • Reservierung erforderlich
  • für Hundebesitzer nicht empfehlenswert

Sassnitz (Mukran) – Trelleborg

Diese Linie ist eine der klassischen Verbindungen zwischen Deutschland und Schweden. Sogar zu Zeiten der DDR bestand die Möglichkeit, dass „Westler“ die Fähre nutzten.

Mittlerweile gerät die Verbindung immer mehr in den Hintergrund. Eine Hauptursache ist die lange Anfahrt über die Insel Rügen. Heute gibt es noch täglich zwei Überfahrten mit machmal ungünstigen Abfahrtzeiten. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.

Unsere Erfahrung

Unsere letzte Fahrt auf dieser Linie fand noch zu Zeiten der DDR statt. So können wir den aktuellen Stand nicht schildern.

Vorteile der Route

  • kurze Anfahrt aus Ostdeutschland
  • Zwangspause oder Übernachtung auf der Fähre
  • keine Durchfahrt durch Dänemark erforderlich

Nachteile der Route

  • lange Fahrstrecke von Trelleborg bis  Mittelschweden
  • lange Anfahrt über Rügen
  • ungünstige Abfahrtzeiten
  • Reservierung erforderlich

Über die Storebelt- und Öresundbrücke nach Malmö

Manche Wohnmobilfahrer vermeiden gern Fährüberfahrten und nehmen dafür auch mal einen Umweg in Kauf. Für diese Besatzungen ist die Route mit der dänischen Brücke über den Großen Belt ideal.

Die Strecke führt dann über Flensburg und Odense zur ersten großen Brücke. Weiter geht es dann in Richtung Kopenhagen, um dann nach Überquerung der Öresundbrücke Schweden zu erreichen.

Durch die hohen Kosten für die beiden großen Brücken und den Mehrverbrauch ergeben sich keine großen finanziellen Vorteile. Dafür ist die Route an keinen Fahrplan gebunden.

Unsere Erfahrung

Gewitter über dem großen Belt
Gewitter über dem großen Belt

Wir nutzten die Route bisher noch nicht in Richtung Schweden genutzt. _Jedoch befuhren wir den Abschnitt von Kopenhagen bis Odense auf einer Dänemarktour. Die gesamte Strecke ist gut ausgebaut und zügig befahrbar. An der Mautstelle der Brücke gab es keine nennenswerten Wartezeiten. Die Brückenquerung war spektakulär mit einer tollen Aussicht.

 
Vorteile der Route
  • keine Fährfahrt
  • nicht von Fahrplänen abhängig
  • sehr gut für Hundebesitzer geeignet

Nachteile der Route

  • lange Fahrstrecke von Hamburg bis Kopenhagen
  • eventuell ist eine Zwischenübernachtung erforderlich

 In der Nacht von Kiel nach Göteborg

Die lange Fährverbindung  startet am Abend von beiden Häfen und erreicht das Ziel am Morgen des nächsten Tages. Dank einer Kabine erreicht man so ausgeruht das Ziel. Die Fähre erspart zusätzlich die Fahrstrecke von Südschweden bis Göteborg.

Die Schiffe der Linie wurden kürzlich modernisiert und den modernen Umweltanforderungen angepasst. Da die Linie stark vom LKW-Verkehr genutzt wird, ist eine Vorausbuchung zwingend erforderlich.

Unsere Erfahrung

Unterwegs nach Göteborg
Unterwegs nach Göteborg

Wir nutzten die Verbindung auf dem Wege nach Norwegen und erlebten eine erholsame Fährüberfahrt. Das Schiff und die Kabine machten einen sauberen Eindruck. Obwohl das Schiff ausgebucht war, verbrachten wir eine ruhige Nacht an Bord.

 
Nach der Ankunft wird in Göteborg werktags die Citymaut fällig. Für uns Ausländer gibt es Nichts zu tun, die Rechnung (ohne Aufschlag oder Strafe) kommt einige Wochen später nach Hause.
 
 

Vorteile der Route

  • Nachtfahrt
  • Einsparung von Fahrstrecke
  • in Deutschland gut und schnell zu erreichen

Nachteile der Route

  • hoher Preis, Kabine erforderlich
  • Hunde sind möglich, aber nicht empfehlenswert
  • Auf der Fähre eventuell rückwärts Einparken erforderlich

Über Jütland nach Schweden

Diese beiden Fährlinien eignen sich insbesondere für Reisende, die auf der Route nach Schweden noch etwas mehr vom dänischen Festland bereisen möchten.

Im Norden Jütlands verkehren zwei Fährlinien: Grenaa – Varberg und  Frederikshavn – Göteborg. Beide Leonien verkehren nicht so häufig. An manchen Tagen gibt es sogar keine Abfahrten zwischen Varberg und Grenaa.

Diese Verbindungen kennen wir nicht näher. Die Aufnahme in die Liste geschieht nur, um die Liste möglichst vollständig zu machen.

Fazit

Für eine Reise nach Schweden gilt der alte Spruch: „Wr die Wahl hat, hat die Qual“. Es ist nicht möglich, für alle Reisenden die beste, billigste oder schnellste Verbindung zu benennen. Zu viele Faktoren gilt es zu berücksichtigen. So ist jede Wohnmobilbesatzung gefordert, die individuell günstigste Route zu finden.

Wir wählten oft unterschiedliche Routen für den Hin- und Rückweg, um mehr Abwechslung zu haben.   Oft entschied die Hundefreundlichkeit die Auswahl der Route. Da di Gesellschaften den Umgang mit Hunden öfter einmal ändern, ist es zweckmäßig sich direkt bei der Fährgesellschaft zu erkundigen.

Nach unseren Erfahrungen gibt es keinen objektiven Grund, einzelne Verbindungen nicht zu empfehlen. Alle Schiffe zeigten sich bei unseren Fahrten in einem guten Zustand. Wir fühlten uns immer sicher.

 Anmerkungen

  • Wir arbeiten nicht mit einer der genannten Fährgesellschaften zusammen und haben keinerlei Interesse an der Buchung von Fähren
  • Da sich die Preise laufend verändern und es immer mal wieder ein Sonderangebot gibt, verzichten wir an dieser Stelle auf einen Preisvergleich.
  • Die Links zu den Fährgesellschaften stehen in der Linkliste (noch im Aufbau)
  • Die Auflistung ist subjektiv geprägt und beinhaltet nicht alle möglichen Fährverbindungen.

 

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Puy de Dome, mit dem Zug auf den Vulkan https://www.womoknipser.de/2018/05/puy-de-dome.html https://www.womoknipser.de/2018/05/puy-de-dome.html#respond Fri, 04 May 2018 12:07:37 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=37661 Auf der Fahrt in Richtung französische Atlantikküste oder Spanien bietet sich der bei Clermont-Ferrand in der Auvergne gelegene Puy de Dome für einen Zwischenstopp an. Die Aussicht vom Berg ist einen Umweg wert. Der 1465m über dem Meeresspiegel liegende Puy de Dome ist ein erloschener Vulkan. Die prägnante Kegelform ist des Berges ist weithin sichtbar. weiterlesen...

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Auf der Fahrt in Richtung französische Atlantikküste oder Spanien bietet sich der bei Clermont-Ferrand in der Auvergne gelegene Puy de Dome für einen Zwischenstopp an. Die Aussicht vom Berg ist einen Umweg wert.

Der 1465m über dem Meeresspiegel liegende Puy de Dome ist ein erloschener Vulkan. Die prägnante Kegelform ist des Berges ist weithin sichtbar. Dank der 2012 in Betrieb genommenen neuen Zahnradbahn gelangt der Besucher in 20 Minuten auf den Gipfel.

Die Panoramique des Dômes genannte Bahn ersetzte die früher verkehrenden Busse und erspart den schweißtreibenden Aufstieg. Vom modernen Bahnhofsgebäude folgt die Strecke der Fahrstrasse auf den Gipfel. Der Fahrplan ist Saisonabhängig und an die Besucherzahlen angepasst. In der Regel fahren alle 20 Minuten bis 40 Minuten Tage auf den Berg. (Webseite der Bahn mit Fahrplan)

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom Gipfel des Vulkans bietet sich dem Besucher ein weiter Rundblick über die Landschaft der Auvergne. Das Panorama allein lohnt den Besuch des Berges. Schön angelegte Wanderwege führen um den großen Sendemast herum und bieten ständig neue Ausblicke über die Umgebung. Eine Ausstellung und ein Restaurant vervollständigen das Angebot.

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Seine Bekanntheit in Deutschland verdankt der Berg zwei Faktoren. Das eine ist die Sichtbarkeit des Berges von den Routen zu den Stränden des Atlantik. Weiterhin diente der Gipfel mehrfach als Ziel von Etappen der Tour de France. So gewann unter anderem Eddy Merckx die Etappe auf den Gipfel. Aktuell ist dies nicht mehr möglich, da der Platz auf dem Gipfel nicht mehr den Anforderungen genügt.

Eine besondere Anziehungskraft hat der Berg für Drachenflieger. Der Landeplatz liegt direkt an der Talstation der Bahn. Für Mutige wird sich sicherlich eine Mitflugmöglichkeit mit einem Tandemdrachen finden lassen. Nicht ganz so höhentauglichen Besuchern bieten sich am Start- und Landeplatz gute Plätze, das Geschehen zu beobachten.

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Leider gibt es den früheren Wohnmobilstellplatz nicht mehr. Sogar am extra ausgeschilderten Parkplatz für Wohnmobile ist von 22:00Uhr bis 6:00Uhr gesperrt. Die Ver- und Entsorgungsanlage auf diesem Platz war zur Zeit unseres Besuchs stark verschmutzt und nicht nutzbar.

Wir übernachteten auf dem hinteren teil des großen PKW-Parkplatzes. Das Durchfahrtsverbot für Wohnmobile ignorierten wir. Zusammen mit etwa 20 Mobilen verbrachten wir eine ruhige Nacht in völliger Dunkelheit. Vertrieben wurden wir nicht. Es ist schade, dass nicht ein kleiner Teil des Riesenparkplatzes für Wohnmobile zum Übernachten freigegeben ist.

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Lands End, ein Rummelplatz am westlichen Ende Großbritannienens https://www.womoknipser.de/2018/04/lands-end-england.html https://www.womoknipser.de/2018/04/lands-end-england.html#respond Sun, 29 Apr 2018 09:32:08 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=37227 Gern besuchen wir extreme Punkte und Landmarken. So stand auf unserer Englandtour natürlich auch Lands End auf unserem Reiseplan. Dort fanden wir eine schöne Küstenlandschaft und einen Rummelplatz. Um an den westlichsten Punkt der britischen Hauptinsel zu gelangen, folgt der Reisende einfach der  A30. Die Strasse endet direkt am Ziel. Der Besuch des Kaps ist weiterlesen...

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Gern besuchen wir extreme Punkte und Landmarken. So stand auf unserer Englandtour natürlich auch Lands End auf unserem Reiseplan. Dort fanden wir eine schöne Küstenlandschaft und einen Rummelplatz.

Um an den westlichsten Punkt der britischen Hauptinsel zu gelangen, folgt der Reisende einfach der  A30. Die Strasse endet direkt am Ziel. Der Besuch des Kaps ist nicht günstig, die Parkgebühr ist teuer.

Nach dem Verlassen des Großparkplatzes gelangt der Besucher in eine Art von Freizeitpark. Mehrere Kinos, Restaurants und Läden warten am Ende des Landes auf Gäste und Kunden. Für uns war das Angebot nicht verlockend und wir verließen schnell den Marktplatz in Richtung Küste.

Wie entstand das Touristencenter an Lands End?

In ganz England versucht der National Trust möglichst alle Ländereien der Küste  zu erwerben und für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Während unserer Reisen konnten wir die Küste oft auf vom NT angelegten Wegen begehen.

Natürlich versuchte die gemeinnützige Organisation auch den Küstenstreifen an Lands End zu erwerben. Leider klappte es an dieser Stelle nicht. NT verfügte nicht über die entsprechenden Mittel und verlor die Ausschreibung.

Die Küste um Lands End

Wer  wie wir das kommerzielle.Zentrum zügig verlässt, gelangt nach wenigen Metern auf den Küstenwanderweg, dem South West Coast Path, der auch Lands End umrundet. Schon nach einem kurzen Wegstück endet der Besucherandrang und der Wanderer kann die schöne Küstenlandschaft in Ruhe genießen.

Vom Weg aus bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Steilküste und die Felsen. Wer die Parkgebühren sparen möchte, kann in einem der umliegenden Orten parken und Lands End dann im Rahmen einer Wanderung besuchen.

Fazit

Aus unserer Sicht lohnt sich der Besuch nicht. Der einzige Grund für einen Besuch könnte es sein, einmal am westlichsten Punkt der Britischen Hauptinsel gestanden zu haben. Die Küste kann mit ähnlichen oder sogar schöneren Ausblicken besser und preisgünstiger in der Umgebung erlebt werden.

Wer gern besondere Punkte besucht, dem empfehlen wir den Besuch des ca 100km entfernten südlichsten Punkt Lizard Point. Dort ist der Tourismus wesentlich geringer ausgeprägt.

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