Der Womoknipser https://www.womoknipser.de Alles rund um das Reisen mit dem Wohnmobil Sun, 03 Mar 2019 10:17:42 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 https://www.womoknipser.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-B9E3074B-9527-4733-8C5D-767728BF49B6-e1528621426630-1-32x32.jpeg Der Womoknipser https://www.womoknipser.de 32 32 Andernach, ein Stellplatz zum in den Rhein reinschauen https://www.womoknipser.de/2019/02/andernach-stellplatz.html https://www.womoknipser.de/2019/02/andernach-stellplatz.html#respond Sun, 24 Feb 2019 10:01:08 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39826 In Andernach gibt es einen Stellplatz in guter Lage. Für viele Fahrzeuge gibt es den begehrten freien Blick auf den Rhein und die Schiffe. Hinzu kommt, dass die Rheinpromenade, das Geysirmuseum und die Innenstadt in wenigen Schritten erreichbar sind. Meine Meinung zum Platz Mir hat der Aufenthalt auf dem Platz gut gefallen. Bei meinem Besuch weiterlesen...

Der Beitrag Andernach, ein Stellplatz zum in den Rhein reinschauen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
In Andernach gibt es einen Stellplatz in guter Lage. Für viele Fahrzeuge gibt es den begehrten freien Blick auf den Rhein und die Schiffe. Hinzu kommt, dass die Rheinpromenade, das Geysirmuseum und die Innenstadt in wenigen Schritten erreichbar sind.

Platzart Stellplatz mit ca. 40 Plätzen
Lage Nahe der Innenstadt zwichenRheinpromenade und Hafen
Kosten pro Nacht ca. 8€
Öffnungszeiten ganzjährig geöffnet
Anreise Immer
Sanitäranlagen keine
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse (Münzautomat)vorhanden
Satelittenempfang auf allenPlätzen möglich
Wlan-Zugang Kein Netzzugang
Brötchenservice kein Service, Bäcker in der Stadt
Internetseite unbekannt
Besonderes Direkt am Rhein, ca 20 Plätze in erster Reihe
Stand: 2019

Meine Meinung zum Platz

Mir hat der Aufenthalt auf dem Platz gut gefallen. Bei meinem Besuch im Winter gab es genügend Platz und Abstand zum Nachbarn. Bei Vollbelegung wird es eng zwischen den Fahrzeugen.

Eine Besonderheit ist die Flussnähe ohne die sonst übliche starke Lärmbelastung. Die beiden Bahnlinien sind hörbar, stören aber durch die Entfernung nur wenig. Nachts registrierte ich nur die Motoren der Schiffe.

Mein Fazit: Ein schöner Platz für einige Nächte, wenn man das Glück hat, einen Platz zu ergattern.

Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Andernach, ein Stellplatz zum in den Rhein reinschauen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/02/andernach-stellplatz.html/feed 0
Zwei Tage am Rhein, der Saisonauftakt im Februar https://www.womoknipser.de/2019/02/rhein-februar.html https://www.womoknipser.de/2019/02/rhein-februar.html#respond Fri, 22 Feb 2019 10:16:04 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39774 Eine kurze Verpflichtung in Mannheim führte mich in Richtung Rhein. Da der Wetterbericht sehr gut klang, verlängerte ich die Reise und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Stürmische Nacht in Bacharach Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichte ich Bacharach. Den Stellplatz kannte ich schon von früheren Besuchen. Außerhalb der Saison bietet der Platz eine weiterlesen...

Der Beitrag Zwei Tage am Rhein, der Saisonauftakt im Februar erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Eine kurze Verpflichtung in Mannheim führte mich in Richtung Rhein. Da der Wetterbericht sehr gut klang, verlängerte ich die Reise und machte mich auf den Weg ins Rheintal.

Stürmische Nacht in Bacharach

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichte ich Bacharach. Den Stellplatz kannte ich schon von früheren Besuchen. Außerhalb der Saison bietet der Platz eine schöne Aussicht auf den Rhein. Hinzu kommt, dass die rechtsrheinische Bahnlinie weit genug entfernt ist. So bleiben die müden Besucher vom Lärm der vielen Güterzüge halbwegs verschont.

Der geplante Fernsehabend fiel aus, da der starke Wind meine Schüssel mehrfach verstellte. So arbeitete ich etwas am Computer und suchte früh den hintern Teil des Wohnmobils auf.

Entsprechend früh begann der nächste Tag. Ich verzichtete auf eine frühe Brötchentour und begnügte mich mit den Vorräten.

Jetzt erst bemerkte ich das Schild am Stellplatz, dass auf den Urlaub der Betreiber hinwies. So blieb die Übernachtung kostenfrei, da der Platzwart auf seine Runde verzichtete.

Mein erster Spaziergang führte mich am Rheinufer entlang und durch den Ort. Wieder stellte ich fest, welche Hypothek die früheren Bahnbauer dem Tal aufgebürdet haben. Die ICE-Züge passen nicht zur Rheinromantik.

Anschließend machte ich mich wieder mit dem Wohnmobil auf den Weg. Es ging immer am Rhein entlang. In Oberwesel füllte ich den Kühlschrank auf und inspizierte den immer noch als Stellplatz ausgewiesenen kleinen Parkplatz direkt an der Straße. Wie immer war der Platz komplett mit PKW zugestellt.

Weiter ging die Fahrt. Unterwegs hatte ich die Idee, Andernach einen Besuch abzustatten. Bisher kannte ich die Stadt nur vom Vorbeifahren.

Andernach im Sonnenschein

Zu meiner Überraschung war der Stellplatz gut besucht. Mindestens 15 Besatzungen waren ebenfalls im Winter unterwegs. Nach dem häuslichen Einrichten auf dem Platz legte ich eine ausgiebige Mittagspause ein und schaute in den Rhein rein.

So wurde es Nachmittag, bis ich mich auf den weg machte, die Stadt zu entdecken. Mittlerweile zeigte sich die Sonne am bauen Himmel und lockte die Menschen an die frische Luft.

So führte mich mein Weg erst in der warmen Sonne am Rhein entlang, bevor ich in die Stadt abbog. Beeindruckend fand ich meinen Besuch in der spätromanischen Kirche Maria Himmelfahrt. Während meines Rundganges hatte ich die große Kirche ganz für mich allein.

Anschließend schlenderte ich an der mächtigen Stadtmauer entlang und durch die Fußgängerzone. Das moderne Einkaufszentrum ignorierte ich, da diese Komsumtempel in allen Städten ähnlich gestaltet sind.

Nach fast zwei Stunden erreichte ich wieder den Stellplatz. Die Abendsonne sorgte dafür, dass noch einige Zeit an der Promenade verweilte.

Nach einer Stärkung holte ich noch meine Nordic-Walking-Stöcke aus dem Kofferraum und nutzte die milde Luft für zwei Runden entlang des Rheinufers.

Nach so viel Bewegung reichte es mir und meinen geschwächten Muskeln. So endete der Abend vor dem Fernseher. Diesmal verhinderte kein Wind das Aufstellen der Schüssel.

Am nächsten Morgen begann mit grauem Himmel. Dennoch machte ich mich auf zu meinem morgendlichen Gehtranig. Bereits beim anschließenden zweiten Frühstück begann die Sonne, sich langsam durch den Hochnebel zu kämpfen.

Die Loreley möchte kein Foto

Für mich wurde es Zeit, mich wieder in Richtung Heimat auf den Weg zu machen. Für die Rückfahrt wählte ich wieder die Route immer am Rhein entlang bis Wiesbaden.

So überquerte ich in Koblenz den Fluss und fuhr an der rechten Rheinseite flussaufwärts. In Braunsbach unterhalb der Marksburg (eine meiner Lieblingsburgen) schaute ich mir noch kurz den Stellplatz an.

Den nächsten Stopp legte ich direkt unterhalb der Loreley ein. Das schöne Wetter lockte mich hinaus. So machte ich mich auf den beschwerlichen und sehr steinigen Weg zur Statue auf der Landzunge.

Den nächsten Stopp legte ich direkt unterhalb der Loreley ein. Das schöne Wetter lockte mich hinaus. So machte ich mich auf den beschwerlichen und sehr steinigen Weg zur Statue auf der Landzunge.

Die junge Dame zickte, als ich nett um ein Foto bat. Zum Schutz stellte sich die Loreley so hin, dass die Sonne direkt hinter ihrem Kopf stand. So machte ich mich unvollendeter Dinge auf den Rückweg. Vielleicht hat die Dame beim nächsten Besuch bessere Laune.

Das schöne Wetter machte es mir schwer, die Rückfahrt anzutreten. So blieb ich noch einige Zeit an der Loreley stehen und genoss die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres.

Gemütlich nahm ich die restliche Strecke am Rhein entlang unter die Räder. In der schönen Frühlingssonne störte es mich auch nicht, dass mehrere Baustellen auf der Uferstraße mein Fortkommen behinderten.

Der Rest ist schnell erzählt. Die Autobahn führte mich zügig nach Franken zurück. Pünktlich zum Abendessen war ich wieder zurück bei Frau und Hund.

Fazit: eine lohnenswerte Unterbrechung des Alltags

Insgesamt fand ich die kleine Flucht aus dem Alltag sehr entspannend und erholsam. Das Weltkulturerbe oberes Mittelrheintal gefiel mir wieder einmal. Dank der Rheinschifffahrt gibt es auf dem Fluss immer etwas zu sehen. Die abwechslungsreiche Landschaft mit den vielen Burgen bietet immer wieder reizvolle Ansichten.

Leider sind einige Orte nicht sehr wohnmobilfreundlich. So fand ich z.B. in St. Goar keinen Parkplatz auf dem ein Wohnmobil legal Parken darf. Es gab nur Plätze für PKW oder Busse. Nein es geht nicht ums Übernachten, Ich wollte nur kurz durch den Ort gehen und eine Kleinigkeit essen.

Der Beitrag Zwei Tage am Rhein, der Saisonauftakt im Februar erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/02/rhein-februar.html/feed 0
Umweltzonen in Europa, wer blickt noch durch? https://www.womoknipser.de/2019/02/umweltzonen-in-europa.html https://www.womoknipser.de/2019/02/umweltzonen-in-europa.html#respond Thu, 21 Feb 2019 09:26:43 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39759 Mittlerweile nehmen die umweltbedingten Fahrverbote immer mehr zu. In ganz Europa entwickeln Politiker individuelle Regelungen. Für uns Fahrer gilt es, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Wer schafft dies noch? Bisher gab es zumindest in Deutschland eine eindeutige Regelung für Fahrverbote. Die Städte mit Umweltzonen waren bekannt und die Autofahrer hatten sich darauf eingestellt. weiterlesen...

Der Beitrag Umweltzonen in Europa, wer blickt noch durch? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Mittlerweile nehmen die umweltbedingten Fahrverbote immer mehr zu. In ganz Europa entwickeln Politiker individuelle Regelungen. Für uns Fahrer gilt es, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Wer schafft dies noch?

Bisher gab es zumindest in Deutschland eine eindeutige Regelung für Fahrverbote. Die Städte mit Umweltzonen waren bekannt und die Autofahrer hatten sich darauf eingestellt. Besucher konnten sich schon vor der Reise grob über die Ausdehnung informieren. Hinzu kam der einfache Farbcode. Aufkleber auf der Scheibe und entsprechende Schilder sorgten für Klarheit.

Dies geschilderte Verfahren war zu einfach. Daher kommen in der letzten Zeit zusätzlich Sperrungen für einzelne Straßen oder Stadtteile hinzu. EHamburg spielt hier den Vorreiter. In Stuttgart dürfen bestimmte Diesel mit grüner Plakette nicht mehr in die „grüne“ Umweltzone einfahren.

Einfach losfahren wird unmöglich

Der Autofahrer ist gezwungen, ganze Romane auf den Schildern schnell zu lesen und zu verstehen. Für uns Reiselustige ohne Ortskenntnis gilt es, sehr aufmerksam zu fahren. Besser ist es, sich bereits im Vorfeld zum informieren.

Die nächste Schwierigkeitsstufe trifft uns Reisemobilisten im Ausland. Von den französischen Plaketten haben schon viele gehört oder gelesen, aber wer kennt die Regelungen in Antwerpen?

Mal geht es nach Schadstoffklasse, mal ist das Datum der Zulassung das entscheidende Kriterium, die den Zugang in die Zonen ermöglicht. Einige Länder überwachen die Verbote kaum, andere verfügen über automatische Überwachungsanlagen an allen Eingängen der Zone (z-B. London).

Ja, ich gebe es zu. Das Thema nervt mich zur Zeit mächtig. Mein Wohnmobil wird von einem Euro5 Diesel angetrieben. Dieses uralte Model fällt natürlich unter viele Einschränkungen.

Damit ist es vorbei, einfach sorgenfrei ohne große Planung loszufahren. Recherchen sind erforderlich. Wer kennt schon alle Regelungen in Europa? Mittlerweile gibt es im Netz eine Webseite, deren Geschäftsmodel es ist, die Autofahrer gegen Gebühr mit den geforderten Plaketten zu versorgen. Natürlich gibt es kostengünstigere Wege zu dem begehrten Aufklebern. Diese muß der Fahrer aber erst einmal finden.

Europäische Einheit?

Ob die Fahrverbote erforderlich sind, ist hier nicht das Thema. Aber liebe Politiker, ist es nicht möglich, in Europa ähnliche Spielregeln für die Sperrzonen anzuwenden? In der gegenwärtigen Situation führen Umweltzonen zu einer Behinderung des Reiseverkehrs.

Es sollte selbstverständlich sein, eine einheitliche Abstufung und Kennzeichnung der Fahrzeuge zu erreichen. Ich bin gespannt, was passiert, wenn eine Politesse mein Wohnmobil mit einer gelben Plakette aus Frankreich und einer grünen Plakette nach deutschem Recht vorfindet. Ich freue mich schon jetzt auf das Knöllchen.

Die Verbote sind nicht mehr zurückzudrehen, jetzt gilt es, praktikable Regelungen für alle Autofahrer in Europa zu finden. Es kann nicht sein, dass vor einer Reise ewige Recherchen zu Fahrverboten erforderlich sind. Das ist für eine europäische Einheit nicht förderlich.

Irgendwann wird der Durchblick sogar optisch verhindert. Mautaufkleber, Umweltplaketten aus ganz Europa, irgendwann wird es eng auf der Frontscheibe.

Der Beitrag Umweltzonen in Europa, wer blickt noch durch? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/02/umweltzonen-in-europa.html/feed 0
Schweden mit Hund – eine Vereinfachung bei der Einreise https://www.womoknipser.de/2019/01/schweden-hund-einreise.html https://www.womoknipser.de/2019/01/schweden-hund-einreise.html#respond Wed, 30 Jan 2019 10:55:58 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39725 Hundehalter mit einem Reiseziel in Skandinavien sind es gewöhnt, dass sich die Regelungen für die Einreise öfter ändern. In den letzten Jahren vereinfachtes sich die Einreisebestimmungen glücklicherweise immer weiter. So blieben wir lange ausgesperrt, da unser langjähriger vierbeiniger Weggefährte aus medizinischen Gründen keine Chance hatte, den damals obligatorischen Bluttest zu bestehen. Erst nach Anpassung der weiterlesen...

Der Beitrag Schweden mit Hund – eine Vereinfachung bei der Einreise erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Hundehalter mit einem Reiseziel in Skandinavien sind es gewöhnt, dass sich die Regelungen für die Einreise öfter ändern. In den letzten Jahren vereinfachtes sich die Einreisebestimmungen glücklicherweise immer weiter.

So blieben wir lange ausgesperrt, da unser langjähriger vierbeiniger Weggefährte aus medizinischen Gründen keine Chance hatte, den damals obligatorischen Bluttest zu bestehen. Erst nach Anpassung der Einreisebestimmungen an die mitteleuropäischen Regelungen dürfte Beny nach Schweden einreisen.

Allerdings behielten sich die Schweden vor, die Impfbücher der Hunde genau zu kontrollieren. Dies bedeutete für Hundehalter, die rote Spur am Grenzübergang oder am Fährhafen benutzen zu müssen.

Dies verzögerte manchmal die Einreise erheblich, wenn viele Fahrzeuge mit zollpflichtigen Waren ebenfalls auf eine Kontrolle warteten. Selbst an der Brücke war ein zusätzlicher Stopp beim Zoll erforderlich.

Mittlerweile gibt es eine weitere Erleichterung. Auf den Internetseiten des Zolls anmelden. Dann kann die Einreise durch die grüne Spur ohne jede Kontrolle erfolgen.

Der gesamte Prozess scheint sehr einfach gehalten zu sein. Oben auf den Webseiten kann immer Deutsch als Sprache gewählt werden. Dann geht es in Deutsch weiter. Die gesamte Anmeldung habe ich noch nicht durchlaufen, da unsere nächste Schwedenreise noch nicht genau feststeht.

Hunde-Knigge in Schweden

Schweden, da denken die Hundebesitzer an weite unberührte Natur mit unbegrenztem Auslauf für Fifi und Bello. Endlich können die Hunde bei Wanderungen die Freiheit genießen.

Leider folgt die Ernüchterung schnell. Es wird nicht lange dauern, bis der Besucher die ersten bösen Blicke ernten wird. Der Unterschied ist einfach. Auch in der freien Natur leinen die Schweden ihre Hunde an. Spätestens wenn andere Menschen oder Tiere in der Nähe sind, erfolgt der Griff zur Leine.

Ebenso selbstverständlich ist die Beseitigung der Hinterlassenschaften. Auch wenn die Reinlichkeit nicht ganz die englische Perfektion erreicht, entfernen schwedische Hundehalter ganz selbstverständlich.

Beim Camping hatten wir bisher keine Schwierigkeiten, Unser Hund war immer willkommen. Anders sah dies in den Restaurants aus. Öfter war der Vierbeiner nicht erwünscht und musste im Wohnmobil auf uns warten.

Um nicht im Gastland in Ungnade zu fallen, kann ich nur empfehlen, sich diesem Verhalten anzupassen. Dann steht einem gelungenem Urlaub mit Hund nichts im Wege. Schweden ist ein schönes Urlaubsland für einen Hundeurlaub. Hundefeindlichkeit erlebten wir nie,

Dennoch empfanden wir den Urlaub mit Hund lohnenswert. Durch die dünnere Besiedlung und die oft unberührte Landschaft gibt es genug Platz für Alle, auch für unsere Vierbeiner.

Der Beitrag Schweden mit Hund – eine Vereinfachung bei der Einreise erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/01/schweden-hund-einreise.html/feed 0
Welche Batterie für das Wohnmobil? https://www.womoknipser.de/2019/01/batterie-wohnmobil.html https://www.womoknipser.de/2019/01/batterie-wohnmobil.html#respond Thu, 17 Jan 2019 13:55:09 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39086 letzte Bearbeitung: 03.02.2019 Fahrzeug- und Versorgungsbatterien mögen die Kälte nicht. Immer wenn die Temperaturen sich der Frostgrenze nähren, treten Schwächen zu Tage. So hielt sich auch unsere Wohnraumbatterie an diese Regel und reduzierte bereits im Herbst ihre Kapazität erheblich. Das Schwächeln traf mich nicht überraschend, denn erste Hinweise gab es schon länger. Die Selbstentladung nahm weiterlesen...

Der Beitrag Welche Batterie für das Wohnmobil? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Bearbeitung: 03.02.2019

Fahrzeug- und Versorgungsbatterien mögen die Kälte nicht. Immer wenn die Temperaturen sich der Frostgrenze nähren, treten Schwächen zu Tage. So hielt sich auch unsere Wohnraumbatterie an diese Regel und reduzierte bereits im Herbst ihre Kapazität erheblich.

Das Schwächeln traf mich nicht überraschend, denn erste Hinweise gab es schon länger. Die Selbstentladung nahm zu und die Kapazität ging zurück. Nach vier Jahren Wohnmobileinsatz kann eine AGM-Batterie schon einmal kaputt gehen.

Meine Grundanforderungen

Die Auswahl auf dem Batteriemarkt ist sehr unübersichtlich. Versender, Batteriehändler und Wohnmobilwerkstätten bieten die unterschiedlichsten Lösungen an. Nur welche Lösung ist für unsere Gewohnheiten am besten geeignet?

Schnell standen einige Grundanforderungen fest. Schließlich sollte ein Batteriewechsel nicht zum Totalumbau der Elektrik führen.

  • Einbauort unter dem Beifahrersitz
  • sichere Befestigung ohne neue Bohrungen oder Verschraubungen
  • keine Änderung der vorhandenen Kabel
  • kein Umbau der Ladetechnik (AGM und Gel möglich)
  • Wechselrichterbetrieb oder Solaranlage nicht vorgesehen

Damit sank die Auswahl erheblich. Unter den Sitz passt nur eine Batteriebauform genau hinein. Allerdings gibt es für diese Größe viel Auswahl von vielen Herstellern. Sogar Lithiumbatterien werden für diesen Einbauort angeboten.

Die benötigte Kapazität

Im nächsten Schritt galt es, die benötigte Größe zu ermitteln. Bisher tat ein 95Ah Akku unter dem Sitz seinen Dienst. Die Kapazität reichte im Winter im Heizbetrieb nicht aus, um 48 Stunde ohne Energiesparmaßnahmen im Fahrzeug verbringen zu können.

Neben dem Gebläse der Heizung sind es bei uns Fernseher, Radio und die Computertechnik, die den Bedarf bestimmen. Das LED-Licht trägt nur unwesentlich zum Verbrauch bei.

Im Vergleich mit anderen Besatzungen fallen bei uns zwei Großverbraucher weg. Der Kühlschrank läuft auf Gas und den Kaffee kochen wir nach der alt bewährten Methode mit dem Filter. Daher hält sich unser Energiebedarf in Grenzen.

Nach unseren bisherigen Erfahrungen und Abschätzungen ermittelten wir uns für einen Bedarf von ca. 35Ah pro Tag. Mit unserem Ziel, auch im Winter zwei Tage autark stehen zu können, benötigen wir eine Wohnmobilbatterie mit einer entnehmbaren Kapazität von ca 80Ah.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Bei unserer letzten Anschaffung einer Versorgungsbatterie vor ca. 8 Jahren gab es wenig zu überlegen. Die Gelbatterie ersetzen wir einfach ohne große Überlegungen durch ein baugleiches Model. Leider oder besser: Dank des technischen Fortschritts gibt es heute mehrere Alternativen.

Die AGM-Batterie

In unserem Kastenwagen tut bisher eine 95Ah AGM-Batterie ihren Dienst. AGM-Aukkumulatoren ähneln der klassischen Bleibatterie. Der Hauptunterschied ist es, dass das Elektrolyt in einem Glasfaserflies gebunden ist. (AGM = Absorbent Glass Mat).

Die Batterien sind hochstromfähig und werden auch als Starterbatterien eingesetzt. Daher verkraften AGM-Batterien den großen Energiehunger von Kaffeemaschine oder Föhn.

Einige Hersteller bieten spezielle Ausführen für Wohnmobile an, die eine höhere Anzahl Ladezyklen verkraften sollen. AGM-Batterien benötigen eine angepasste Ladetechnik, um die angegebene Lebenserwartung zu erreichen.

Die Gel-Batterie

Die Gelbatterien funktionieren ebenso nach dem bekannten Prinzip des Bleiakkus. Nur das Elektrolyt ist nicht mehr flüssig sondern geoförmig.

Durch die hohen erreichbaten Ladezyklen waren die Gelbatterien lange Zeit die Standardbatterie in den Wohnmobilen. Mittlerweile haben sie jedoch an Bedeutung verloren, denn die Batterien erreichen nicht die Stromstärken von Blei- oder AGM-Akkumulatoren. Für den Wechselrichtereinsatz taugen sie nur eingeschränkt.

Die Lithium-Batterie

Noch sehr neu im Angebot sind die unterschiedlichen Lithium-Batterien. Diese Akkus sind in unterschiedlichen Arten im Angebot. Nach meiner Einschätzungmist die Entwicklung noch nicht am Ende.

Dieser Batterietyp bietet viele Vorteile gegenüber den unterschiedlichen Bleibatterien. Gewichtseinsparung, sehr hohe Zyklenzahl und die Unempfindlichkeit gegen tiefe Entladungen sind die Hauptargumente für diese Zellen.

Der Hauptnachteil ist derzeit noch der Anschaffungspreis. Hinzu kommt der hohe elektronische Überwachungsaufwand der Zellen. Mittlerweile gibt es jedoch fertige Blöcke, die auch ohne Elektronikkenntnisse verwendet werden können.

Die Bleikristallbatterie

Vor einiger Zeit galt die Bleikristallbatterie im Internet als Allheilmittel. Einige Schreiber in den Foren propagierten die Sonderbauform eines AGM-Akkus als kostengünstige und sehr leistungsfähige Alternative.

Mittlerweile sind die ersten der Batterien bereits auf dem Schrott. Die Ursache ist einfach. Die Bauart erfordert eine hochwertige Ladetechnik mit sehr hohen Ladeströmen, um ein langes Batterieleben zu erreichen. Umfangreiche Umbauten sind erforderlich um diese Batterien im Pössl richtig zu laden.

Unsere Entscheidung

Bis hierher verliefen unsere Überlegungen nach logischen Gesichtspunkten. Jetzt gewann der Technikfreak im Verfasser die Überhand. Ganz klar, den Lithiumzellen gehört die Zukunft.

So begann ich, die einzelnen Angebote näher zu betrachten. Für den Einbauort gab es am Markt mehrere Angebote. Allen gemeinsam war die Bauweise mit eingebautem Batteriemanagement. Die äußere Form der meist von asiatischen Herstellern stammenden Akkus entsprach der klassische Batterie. So sollte ein einfacher Wechsel kein Problem darstellen.

Es dauerte nicht lange und ich hatte meinen favorisierten Akku gefunden. Das Angebot war verlockend. Für unter 1000€ gab es eine Lithiumbatterie die einfach ohne jeden Umbau an die Stelle der defekten Batterie montiert werden konnte. Es gab nur den kleinen Nachteil, dass ein Laden bei Frost nicht möglich wäre.

Der Meinungswechsel erfolgte über Nacht

Wie immer schlief ich noch eine Nacht, bevor der Warenkorb zur Kasse wanderte. Diesmal führte die letzten Überlegungen zum Umdenken. Ein wirtschaftlicher und ein technischer Grund führten zum Meinungswechsel.

Eine für unsere technischen Anforderungen dimensionierte Batterieanlage mit zwei Gel- oder AGM Batterien ist für unter 400€ zu haben. Mit vier Jahren Lebensdauer der Gelbatterie gerechnet, muss die Lithiumbatterie mindestens 1o Jahre halten. Unser Fahrzeug mit einem Euro5 Diesel wird bald 4 Jahre alt. Ich glaube nicht, dass uns unser Pössl weitere 10 Jahre begleiten wird.

Zusätzlich erkannte ich noch einen kleinen Denkfehler. Es wird immer davon ausgegangen, dass die Kapazität der Lithiumakkus fast vollständig genutzt werden kann, während bei AGM- oder Gelbatterien nur ca. 50% zur Verfügung stehen.

Dies ist nicht ganz richtig, denn in Notfällen liefern die herkömmlichen Bleiakkus auch unterhalb der 50%Marke weiter Energie, während die Lithiumbatterie schon abgeschaltet hat. So können die Grundfunktionen des Wohnbereichs noch eine Zeit aufrecht erhalten werden. Natürlich wirkt sich eine tiefere Entladung negativ auf die Lebensdauer des Akkus aus.

Die guten Erfahrungen bestimmte die Batteriewahl

Letztendlich war es die Vernunft, die für den Umschwung von der technisch innovativen Lösung zur bewährten Standardbatterie auslöste. Die Entscheidung zwischen Gel und AGM fiel schnell. Da ich die hohen Ströme der AGM-Batterien nicht benötige, entschied ich mich für Gelbatterien. In der Vergangenheit machte ich mit dieser Bauart nur gute Erfahrungen.

Jetzt warte ich auf den freundlichen DHL-Fahrer, der mir in den nächsten Tagen 50kg Blei vor die Haustür stellen wird. Hoffentlich spendiert ihm DHL eine Sackkarre.

Dann steht dem Umbau nichts mehr im Wege. Endlich darf der Elektriker mal wieder handwerklich arbeiten. Ein entsprechender Bericht wird folgen.

Eine wichtige Anmerkung: Die Arbeiten an der elektrischen Anlage eines KFZ sind entsprechend ausgebildeten Fachleuten vorbehalten. Die auftretenden hohen Ströme können zu Bränden führen. Für die Arbeiten werden Spezialwerkzeuge und Meßgeräte benötigt, die nicht in jeder Hobbywerkstatt vorhanden sind.

Der Beitrag Welche Batterie für das Wohnmobil? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/01/batterie-wohnmobil.html/feed 0
Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html#respond Tue, 04 Dec 2018 14:41:32 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38303 Wieder einmal trieben uns verschiedene Verpflichtungen in den Harz. Beim Beladen des Wohnmobils entdeckte ich, dass unsere Batterie durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet hatte. Ich machte mir keine weiteren Gedanken, da der Akku langsam seinem Lebensende entgegen geht. Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Unterwegs sorgte der Ladebooster für eine volle Batterie. Der gemütliche weiterlesen...

Der Beitrag Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Wieder einmal trieben uns verschiedene Verpflichtungen in den Harz. Beim Beladen des Wohnmobils entdeckte ich, dass unsere Batterie durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet hatte. Ich machte mir keine weiteren Gedanken, da der Akku langsam seinem Lebensende entgegen geht.

Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Unterwegs sorgte der Ladebooster für eine volle Batterie. Der gemütliche Abend im Wohnmobil konnte beginnen. Ganz selbstverständlich gingen Kühlschrank und Heizung mit Gas in Betrieb. Auf dem Herd entstand ein leckeres Mal. 

Ohne Gas bleibt die Heizung kalt

Irgendwann beschwerte sich meine Frau über die niedrige Temperatur. Ein schneller Blick auf die Anzeige zeigte Fehler E121, Klartext: kein Gas!

Ja, mir war schon vor der Abfahrt klar, dass unsere Reserveflasche leer im Fahrzeug stand. Wir wollten die Flasche am nächsten Tag bei passender Gelegenheit wechseln. Dagegen sollte die erst gegen Ende der letzten Reise angeschlossene Hauptflasche noch gut gefüllt sein. 

Leider stimmte diese Annahme nicht. Das Prüfgerät brachte Klarheit, unser Gas war verbraucht. So blieb nur die warme Decke im Bett. 

Am nächsten Morgen herrschten noch 12Grad C im Wohnteil. Ohne Frühstück fuhren wir zum nächsten Baumarkt und wechselten beide Flaschen. 

So richtig Verstehen konnte ich das Geschehen noch nicht. Wo war die Füllung der Flasche geblieben? Der Kühlschrank und die Heizung waren während der Stillstandszeit abgeschaltet, da waren wir sicher.

Die Lösung: Menschliches Versagen

Es dauerte noch zwei Tage, erst dann erkannte ich meinen Fehler. Ich lag morgens im Bett und hörte das Heizungsgebläse die warme Luft in das Wohnmobil blasen.  Schlagartig erkannte ich des Rätsels Lösung. 

Wenn wir in der kälteren Jahreshälfte unterwegs sind, stellen wir öfter die Zeitsteuerung der Heizung so ein, dass wir es zum Aufstehen am Morgen schön warm haben. Meist beginnt das Heizen um 6:30Uhr und endet um 8:00Uhr. 

Genau diese Einstellung war es, die unser Gas verbrauchte. Wir, besser ich, hatte beim letzten Stillegen der Technik das kleine Uhrensymbol im Bedienteil übersehen. So heizte die Truma fleißig jeden Morgen das geparkte Mobil. Erst die leere Batterie machte dem Spuk ein Ende. Durch die Unterspannungsabschaltung verblieb ein Rest in der Gasflasche, der gerade zum ersten Aufheizen reichte. 

Ja, ich sehe schon die grinsenden Gesichter und die entrüsteten Blicke. So etwas kann doch nicht passieren, schließlich sollte die Gasflasche bei längerem Stillstand zugedreht werden. Ja, das ist der sichere Weg. 

Der Beitrag Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html/feed 0
Das Naturreservat Stendörren in Schweden https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html#respond Tue, 04 Dec 2018 06:28:00 +0000 http://womoknipser.de/das-naturreservat-stendorren-in-schweden_33 Auf unserer Reise durch Südschweden entdeckten wir im Naturreservat Stendörren ein kleines Paradies. Leider fehlt in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile. Wissenswertes über das Naturreservat Stendörren In Schweden ist ein Naturreservat ein geschütztes Gebiet. Im Unterschied zu den Nationalparks werden die Naturreservate von den Bezirken und Städten festgelegt und betreut. Sonst sind die Grenzen weiterlesen...

Der Beitrag Das Naturreservat Stendörren in Schweden erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Auf unserer Reise durch Südschweden entdeckten wir im Naturreservat Stendörren ein kleines Paradies. Leider fehlt in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile.

Wissenswertes über das Naturreservat Stendörren

In Schweden ist ein Naturreservat ein geschütztes Gebiet. Im Unterschied zu den Nationalparks werden die Naturreservate von den Bezirken und Städten festgelegt und betreut. Sonst sind die Grenzen zwischen Nationalpark und Naturreservat fließend.

Das Naturreservat Stendörren erstreckt sich über 900ha der Küsten- und Schärenlandschaft bei Nyköping. Die Stadt ist ca. 25km entfernt.

Größere Karte anzeigen

Ziel ist es, die Naturwerte der besonderen Landschaft am Übergang von Meer und Land zu schützen. Gleichzeitig kann das Gelände für Outdooraktivitäten genutzt werden. Die festlandnahen Schären sind zu Fuß über Brücken und Stege zu erreichen.

Weiter entfernte Inseln können nur mit einem Boot besucht werden. Auf einer Anhöhe steht ein kleiner Aussichtsturm, der einen Überblick über das Schärengebiet ermöglicht. Unterschiedlich lange ausgeschilderte Wanderwege führen zu den schönsten Rastplätzen, die teilweise mit Grillmöglichkeiten ausgestattet sind.

an der schwedischen Ostküste

Ergänzt wird das Angebot durch ein Informationszentrum (Naturum Stendörren). In dem Gebaüde erhält man Informationen über die Flora Fauna und Geologie des Gebietes. Die Informationstafeln verfügen meist über einen englischen Text. Teilweise fanden wir sogar deutsche Beschreibungen.

Uns hat das Gebiet gut gefallen. Nur fiel unser Spaziergang etwas kürzer aus, da wir einen sehr warmen und sonnigen Tag erwischt hatten. Hinzu kam, dass unser Hund mit der gerade anwesenden Schafherde keine Freundschaft schließen wollte.

Insgesamt ist es mit dem Naturreservat wie so oft in Schweden. Ein Besuch der „kleinen“ Sehenswürdigkeit ist keine Pflicht, aber den noch lohnenswert.

Einen Nachteil möchte ich nicht verschweigen. Bei unserem Besuch war das Übernachten auf allen Parkplätzen verboten. Falls ein Leser neue Informationen hat, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

Der Beitrag Das Naturreservat Stendörren in Schweden erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html/feed 0
Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html#respond Thu, 29 Nov 2018 20:36:23 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38249 Der Siegeszug der Smartphones macht vor dem Wohnmobil nicht halt. Mittlerweile gehört ein IOS- oder Android Telefon zur Standardausstattung auf Reisen. Natürlich nutzen auch wir die digitalen Helfer. Im folgenden Artikel geht es um die Navigationsprogramme, die uns helfen, den richtigen Weg zu finden. Vorab der übliche Hinweis: Ich gebe hier unabhängig von Herstellern meine weiterlesen...

Der Beitrag Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Der Siegeszug der Smartphones macht vor dem Wohnmobil nicht halt. Mittlerweile gehört ein IOS- oder Android Telefon zur Standardausstattung auf Reisen. Natürlich nutzen auch wir die digitalen Helfer. Im folgenden Artikel geht es um die Navigationsprogramme, die uns helfen, den richtigen Weg zu finden.

Vorab der übliche Hinweis: Ich gebe hier unabhängig von Herstellern meine Erfahrungen und Meinungen wieder.  Dafür erhalte ich keine Gegenleistung der Hersteller. Da ich selbst seit mehreren Jahren nur mit IOS-Geräten unterwegs bin, liegt es in der Natur der Sache, dass meine Bewertung sich mit der IOS-Versionen der Apps beschäftigt.

Der Markt ist in Bewegung

Der große Markt der Navigationsprogramme ist in Bewegung geraten. Die großen Anbieter Google und Apple liefern Navigationslösungen  mit dem Betriebssystem aus.  So gibt es kaum ein Smartphone ohne eine Routingapp. Google Maps und Apple Karten stehen allen Usern kostenlos zur Verfügung.

Den endgültigen Durchbruch dieser Onlinelösungen unterstützten die stark gesunkenen Onlinekosten. Zusätzlich drängen weitere Anbieter auf den Markt. Waze (Google) und Here we go (Automobilhersteller) sind die bekanntesten Vertreter dieser Kategorie.

Die beiden bisherigen Platzhirsche der Branche, Tomtom und Navigon reagierten. Tomtom stellte auf ein Abosystem um, während Navigon sich gleich ganz vom Markt verabschiedete.

Apple Karten und Google Maps

Auf einen Vergleich der „Bordmittel“ Apps verzichte ich an dieser Stelle. Die unterschiedliche Qualität und Quantität der Ausgangsdaten ist genug geschrieben. 

Die Hauptaufgabe, das Routing, funktioniert und das Ziel wird erreicht. Bei Testfahrten einer Zeitschrift fanden die Routenplaner  sogar die besten Routen zum Ziel. Hauptgrund für den Testsieg war die gute Einbeziehung der aktuellen Verkehrslage.

Auch mich brachten beide Tools zuverlässig an meine Ziele. Die vorgeschlagenen Strecken leiteten mich nicht in die Irre. Leider fehlten mir unterwegs immer einige Zusatzinformationen

Von einem Navigationssystem erwarte ich, dass ich ohne mein Zutun über die Verkehrslage informiert werde und ohne lange Bedienhandlungen die nächste Tankstelle  oder den nächsten Parkplatz finde. An dieser Stelle zeigten beide Apps Schwächen. 

Die Daten sind selbstverständlich vorhanden, die Verkehrslage wird bei der Routenplanung berücksichtigt. Nur muss der Bediener erst herumtippen, um an die genauen Infos zu kommen. 

Die Sprachsteuerung kann ich nicht empfehlen. Zu oft wurde ich falsch verstanden und es wurden mir witzige Ziele angeboten. Dennoch gehört den Damen Siri und Co die Zukunft. 

Die Navigationsexperten

Nachdem mit Navigon eines meiner bewährten Programme nicht mehr weiterentwickelt wird, bin ich derzeit dabei, das Angebot neu zu sichten. Hinzu kommt, dass die kostenlose Nutzung meines Lieblingsprogramms „Tomtom Go“ im nächsten Jahr ausläuft. So teste ich derzeit „HERE“ und „Waze“ als kostenlose Alternativen.

Tomtom Go, unser bisheriger Favorit

Die Kandidaten starten mit ungleichen Vorzeichen. Tomtom Go kenne ich gut und die Ansagen sind mir vertraut. Sogar an den Satz „Fahren sie über den Kreisverkehr, zweite Ausfahrt!“ habe ich mich gewöhnt. Da tun sich die ungewohnten Neulinge erst einmal schwer.

Die Stärke von Tomtom Go liegt in den unschlagbar aktuellen Anzeige von Verkehrsbehinderungen. Sogar der Stauanfang wird oft punktgenau angezeigt. Dies Feature führte dazu, dass bei uns TomTom auch auf bekannten Strecken mitläuft um uns mit aktuellen Infos zu versorgen.

Diese Genauigkeit führt zu dem Nachteil, dass sehr oft, manchmal zu oft, alternative Routen angeboten werden. Fünf Minuten Zeitersparnis werden mich nicht dazu bringen, auf einer längeren Fahrt die Autobahn zu verlassen. 

Mittlerweile setzt Tomtom auf das Abomodell. So kostet ein Jahr navigieren in Europa zurzeit 19,90€. Das Herunterladen der App ist gratis. Die Umstellung verärgerte viele Nutzer, denn früher gab es ein Angebot für lebenslange Kartenupdates. 

Gut für Einsteiger ist es, dass das Programm über 70km kostenlos getestet werden kann. Die Testphase beginnt jeden Monat neu. So bleiben Überraschungen nach dem Kauf aus. 

Waze, die Schwarmintelligenz führt an das Ziel

Das Programm Waze geht einen interessanten Weg. Die Karten, die Verkehrsmeldungen und sogar die Blitzerwarnungen werden aus den Meldungen anderer Nutzer ermittelt. So sind die Stauinformationen sehr genau und erscheinen zeitnah. Mit dem Löschen einer Meldung geht es nicht ganz so schnell. So erlebte ich mehrfach, dass angezeigte Behinderungen nicht zu finden waren.

Die App arbeitet nur online, ein Herunterladen der Karte ist nicht möglich. Damit entfällt das Programm für uns, denn schon auf den Nebenstraßen des Harzes versagt der Onlinezugriff. 

Die Routenführung und die Zielfindung funktionieren, so kann das Programm eine Lösung für Gelegenheitsuser sein. 

Here we go, eine einfache Offline-Lösung

Das Programm Here we go wird derzeit von einigen deutschen Autobauern gepflegt und vertrieben. Die kostenlose App verfügt über die Möglichkeit, Karten der ganzen Welt herunter zu laden. Aus dem Netz kommen dann die Verkehrsinformationen hinzu. 

Die Kartenhandhabung und die Zielführung gefallen mir gut. Allerdings fehlen wieder die zusätzlichen Informationen. So kann die App keinen Parkplatz oder Tankstelle in der Nähe anzeigen.

In meiner Testphase stimmten die Staumeldungen meist. wie bereits bei den Kartenprogrammen, so fehlt mir die Übersichtlichkeit. 

Fazit: Tomtom verteidigt den Platz auf dem Smartphone

Nach den ganzen Versuchen, meist auf bekannten Routen, werde ich das TomTom Go Abo im nächsten Jahr verlängern. Gerade bei längeren Aufenthalten im Ausland möchte ich nicht auf Onlinekarten angewiesen sein. Hinzu kommt die unschlagbare Darstellung des Verkehrsgeschehens.

Ebenso bleibt Google Maps auf dem Handy. Der Grund ist die gute Suche nach interessanten Punkten. Es gibt nichts, dass Google nicht findet. Dies gilt auch für die Karten.

Weiterhin kommt eine App mit Zugriff auf die OpenStreetMaps-Karten für die Fußgängerorientierung. Aber das ist ein neues Thema.

Der Beitrag Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html/feed 0
Büsum, Campingplatz Nordsee https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html#respond Mon, 15 Oct 2018 08:26:49 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38218 Campingplätze an der Nordsee gibt es genug. Jedoch liegen wenige Plätze so zentral wie die beiden Campingplätze in Büsum an der Familienlagune.   Meine Meinung Direkt am Ortsrand von Büsum liegen drei Übernachtungsmöglichkeiten direkt nebeneinander. Zwei Campingplätze und ein Stellplatz (gehört zum Campingplatz Nordsee) warten auf die Gäste.  Wir entschieden uns für den Campingplatz Nordsee. weiterlesen...

Der Beitrag Büsum, Campingplatz Nordsee erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Campingplätze an der Nordsee gibt es genug. Jedoch liegen wenige Plätze so zentral wie die beiden Campingplätze in Büsum an der Familienlagune.

Platzart Campingplatz mit ca. 200 Plätzen
Lage Am Rande von Büsum direkt am Deich an der Familienlagune
Kosten pro Nacht ca. 30€
Öffnungszeiten März bis Oktober
Anreise jNach 18:00Uhr nur nach vorherigem Anruf
Sanitäranlagen neues Gebäude, Top Ausstattung
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse vorhanden
Satelittenempfang auf allenPlätzen möglich
Wlan-Zugang Wlan gegen Gebühr (3€/Tag)
Brötchenservice Brötchenverkauf im Restaurant
Internetseite Camping Nordsee
Besonderes gepflegter Platz, 
Stand: 2018

Meine Meinung

Direkt am Ortsrand von Büsum liegen drei Übernachtungsmöglichkeiten direkt nebeneinander. Zwei Campingplätze und ein Stellplatz (gehört zum Campingplatz Nordsee) warten auf die Gäste. 

Wir entschieden uns für den Campingplatz Nordsee. Der gepflegte Platz bot uns alle Annehmlichkeiten. Durch die Lage direkt hinter dem Deich liegt die Nordsee wirklich vor der Tür. Für Badefreunde liegt die Familienlagune direkt vor der Tür.

In das Ortszentrum von Büsum gelangt der Camper entweder mit dem Rad oder kostenlos mit der Touristenbahn, dem Nahverkehrssystem von Büsum. 

Die Stellplätze verfügen über einen befestigten Teil für das Fahrzeug und eine Rasenfläche für die „Terrasse“. Um diesen Rasen zu schützen, sind nur bestimmte Vorzeltteppiche zulässig, die vor Ort erworben oder gemietet werden können. Die Parzellen für Wohnmobile könnten etwas größer sein.

Besonders gefiel uns das neue Sanitärgebäude mit sehr geräumigen Waschplätzen und Duschen. Gerade für mich mit meiner damaligen Gehbehinderung war das Platzangebot der Duschen sehr hilfreich. Allerdings schien mir das Gebäude für einen voll belegten Platz zu klein dimensioniert. 

Eine Besonderheit des Platzes möchte ich noch erwähnen. Sobald das Kennzeichen im Computer der Rezeption gespeichert ist, liest eine Kamera das Kennzeichen und öffnet die Schranke. High Technik auf dem Campingplatz!

Die Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Büsum, Campingplatz Nordsee erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html/feed 0
Kurtaxe: Ein Wutausbruch an der Nordsee https://www.womoknipser.de/2018/10/kurtaxe-wutausbruch.html https://www.womoknipser.de/2018/10/kurtaxe-wutausbruch.html#comments Fri, 12 Oct 2018 13:29:52 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38222 Während unseres letzten Aufenthaltes an der Nordsee packte mich wieder einmal die Wut. Ich griff zum Computer und schrieb meine Meinung über die Wegelagerer am Deich nieder: Der Besucher kommt an die Nordsee und möchte das Meer sehen. Leider geht es nicht, denn:“Kein Zugang ohne Kurkarte“ Ein netter Herr in einem kleinen Häuschen hätte gern weiterlesen...

Der Beitrag Kurtaxe: Ein Wutausbruch an der Nordsee erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Während unseres letzten Aufenthaltes an der Nordsee packte mich wieder einmal die Wut. Ich griff zum Computer und schrieb meine Meinung über die Wegelagerer am Deich nieder:

Der Besucher kommt an die Nordsee und möchte das Meer sehen. Leider geht es nicht, denn:“Kein Zugang ohne Kurkarte“ Ein netter Herr in einem kleinen Häuschen hätte gern einige Euro, erst dann dürfen die Gäste das Meer in Augenschein nehmen.

Kurtaxenkasse in Büsum
Büsum: Mautstelle auf dem Deich

Mittlerweile haben einige Orte den freundlichen Mann schon gegen einen Automaten eingetauscht. Der Herr läuft jetzt als amtlicher Kontrolleur auf dem Deich entlang und prüft die Meeransehberechtigung. Oft beginnt eine hektische Suche, bis der Zettel gefunden ist. Alternativ gibt es nur den Weg an den Automaten. Jetzt fehlt nur noch das erhöhte Kurentgeld für Schwarzdeichbegeher. 

Diese Landschaftssteuer gibt es nur in Deutschland. Nirgendwo an anderer Stelle erlebten wir ähnliche Gebühren, wenn es nur um einen kurzen Besuch ging. Selbst der Strand Praya des Cathedrais in Spanien kann kostenlos besucht werden, wenn ein freier Besuchstermin verfügbar ist. In Frankreich sind die Strände von Nizza oder Biarritz ohne Kassenhäuschen kostenlos zu betreten.

Kurtaxe, dies Wort gibt es nur in der deutschen Sprache. In keinem anderen Land der Welt wird die Natur und die Landschaft auf diese Art vermarktet und der Zutritt reguliert.

Meerblick nur gegen Gebühr

Meine Forderung ist klar: Schafft die Kurtaxe für Tagesbesucher ab! Wenn wir länger an einem Ort Urlaub machen, dort übernachten und die ganze Zeit die Segnungen der Kureinrichtungen und Strände nutzen, dann sind wir gern bereit, eine Tourismusabgabe zu entrichten. Die Infrastruktur muß schließlich irgendwie finanziert werden.

Aber an einem regnerischen Septembertag die Meeransehgebühr zu zahlen, um einmal für 30 Minuten auf den Deich zu dürfen, das fange ich nicht an.

Liebe Nordseeküstenabriegler, wenn es so weitergeht, dann in Zukunft ohne mich!

Der Beitrag Kurtaxe: Ein Wutausbruch an der Nordsee erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/10/kurtaxe-wutausbruch.html/feed 1
Schiffe im Binnenland: Der Nord-Ostsee-Kanal https://www.womoknipser.de/2018/10/tipp-nord-ostsee-kanal.html https://www.womoknipser.de/2018/10/tipp-nord-ostsee-kanal.html#respond Tue, 09 Oct 2018 21:04:33 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38186 Der Nord-Ostsee-Kanal ist ein Paradies für Wohnmobilfahrer. Wo sonst ziehen die Containerschiffe so dicht am Wohnmobilfenster vorbei? weiterlesen...

Der Beitrag Schiffe im Binnenland: Der Nord-Ostsee-Kanal erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Hochseeschiffe gibt es nicht nur am Meer zu sehen. Quer durch Schleswig-Holstein führt der Nord-Ostsee-Kanal und bringt die dicken Pötte ins Binnenland. Dank der Übernachtungsmöglichkeiten hat sich der Kanal auch zu einem Lieblingsziel der Wohnmobilgemeinde entwickelt.

Ein Besuch am Graben, wie der Kanal manchmal salopp genannt wird, ist zu jeder Jahreszeit interessant und abwechslungsreich. Selbst im Winter mit einer Tasse Tee  den Schiffsverkehr bequem vom Wohnmobilsessel zu beobachten, hat seinen Reiz.

Autotransporter auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Wissenswertes über den Nord-Ostsee-Kanal

Wieder einmal war es das Militär, dass uns ein Bauwerk bescherte. Die kaiserliche Marine entwickelte die Idee einer Verbindung von Nord- und Ostsee weiter. Der preussische Kanzler Bismarck trat als starker Fürsprecher auf.  Nach einigen Debatten genehmigte der Kaiser Wilhelm I. den Kanalbau, um die Marine zu stärken. So begann der Bau 1886. Die Bauarbeiten erfolgten für heutige Verhältnisse schnell und zügig. Bereits 1895 konnte das erste Schiff die Wasserstraße nutzen.

Wie es auch heute bei manchen Bauten vorkommt, erwies sich der Kanal schnell als zu klein.  So erfolgten immer wieder Erweiterungsmaßnahmen. Heute können Schiffe mit einer Länge bis zu 235m und 32m Breite den Kanal befahren, Der maximale Tiefgang darf 9m betragen. Derzeit wird in Brunsbüttel eine weitere Schleusenkammer gebaut, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Containerschiff unter der Rendsburger Hochbrücke

Die 90km von Kiel (Ostsee) nach Brunsbüttel (Elbe) quer durch das Land erspart den Schiffen den weiten Weg um Skagen herum. So reduziert sich die Fahrzeit um ca. 10 Stunden. Durch den Containerverkehr erhielt der Kanal eine neue Bedeutung. Viele Feederschiffe auf der Fahrt von Hamburg in die Ostseehäfen in Finnland, Russland, Polen und Schweden nutzen den Kanal. So entwickelte sich der Kielcanal, wie der Nord-Ostsee-Kanal in der internationalen Seefahrt genannt wird, zur mistbefahrenen küsntlichen Waserstrasse der Welt.

Das hohe Verkehrsaufkommen erfordert eine präzise Lenkung des Verkehrs. Diese Aufgabe erfüllt die Verkehrszentrale in Brunsbüttel. Analog zum Straßenverkehr regeln Lichtzeichen, welches Schiff in einen Kanalabschnitt einfahren darf.

Brücke eines Frachters

Interessantes für Besucher am Nord- Ostsee-Kanal 

Eine Festlegung aus Kaisers Zeiten kommt heute den Besuchern und Anwohnern zugute. Bereits vor dem Bau legten die Regierenden fest, dass die Kreuzung des Kanals jederzeit kostenlos möglich sein muß. Heute  kreuzen an 14 Stellen moderne Fähren die Wasserstraße. Die Überfahrten sind nach wie vor kostenlos. Viele Wohnmobilfahrer kennen die Fähre Nobiskrug.  Vom Stellplatz Schacht Audorf kann der Fährverkehr gut eingesehen werden.

Fähre über den NOK bei Nobiskrug

Ebenfalls aus den Anfängen des Kanals stammen die Wege, die an beiden Seiten den Kanal begleiten. Gebaut wurden die Pfade für Wartungsarbeiten und Kontrollfahrten. Heute sind es meist Touristen, die zu Fuß oder mit dem Rad die Wege nutzen. 

Hauptsächlich ist es die Möglichkeit, die großen Pötte einmal aus der Nähe zu sehen. Wer Glück hat, kann sogar ein Kreuzfahrtschiff auf dem Kanal bestaunen. Die sehr informative Webseite „Brückenbote“ listet alle bekannten Termine der Traumschiffe auf. Eine Liveübersicht über den gesamten Schiffsverkehr im Kanal  zeigt diese Webseite an.

Mein Tipps

Da die Schifffahrt keine Pausen kennt, ist der Nord-Ostsee-Kanal auch im Winter ein reizvolles Reiseziel. Spaziergänge am Kanal und Schiffe schauen aus dem warmen Wohnmobil, so wird ein Kurzausflug selbst bei kaltem Wetter ein Erlebnis. Und auf den leeren Stellplätzen gibt es immer einen Platz in der ersten Reihe. 

Für weitere Informationen zum Kanal empfehle ich die Seiten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel

Der Beitrag Schiffe im Binnenland: Der Nord-Ostsee-Kanal erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/10/tipp-nord-ostsee-kanal.html/feed 0
Nordfriesland im September https://www.womoknipser.de/2018/09/nordfriesland-im-september.html https://www.womoknipser.de/2018/09/nordfriesland-im-september.html#respond Fri, 28 Sep 2018 11:42:12 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38077 Büsum - Nordstrand - Husum - Friedrichskoog - St.-Peter-Ording weiterlesen...

Der Beitrag Nordfriesland im September erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Dieser Reisebericht ist in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen war es die erste Reise nach meiner Hüftoperation. So gehörten die Unterarmgehhilfen (Krücken darf ich nicht schreiben) immer dazu und meine eingeschränkte Beweglichkeit bestimmte den Reiseplan. Dennoch überwiegte meine Freude, wieder mit dem Pössl auf Tour  zu können.

Weiterhin beginnt unsere Reisebeschreibung nicht wie üblich in Mittelfranken. Persönliche Verpflichtungen sorgten dafür, dass der Start in den Urlaub erst in Niedersachsen erfolgte. 

Die erste Urlaubsnacht verbrachten wir auf dem kleinen aber feinen Stellplatz an der Mariana Watenbüttel ganz in der Nähe von Braunschweig. Der nächste Tag begann mit einem kleinen Regenschauer, das uns nicht an einem kleinen Spaziergang am Mittellandkanal hinderte. Schließlich warteten wir schon Wochen auf Regen.

Da wir keine Lust auf die Autobahnen A2 und A7 hatten, fuhren wir über die Landstraße nach Soltau. Wieder einmal fielen uns die vielen Wohnmobile mit den roten Herzen in den Waldwegen auf. Weiter ging es über die A7 und durch den Elbtunnel zum derzeitigen Dauerstau in Hamburg.

Spätsommer in Büsum

Am Nachmittag erreichten wir unser erstes Ziel, den Badeort Büsum an der Nordsee. Nach dem üblichen Einchecken auf dem Campingplatz starten wir zu einem ersten Rundgang auf dem Deich. Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen um 20Grad störte die übliche steife Brise nicht.

Nach dem Abendessen holte ich noch unseren E-Scooter aus dem Wohnmobil und drehte eine Runde durch den Kurort. Schnell merkte ich, dass ich für das Fahren zu dünn angezogen war. So beschränkte ich mich auf eine kleine Runde durch Hafen.

Auf der Rückfahrt zeigten die Büsumer Einbahnstrassen ihre Tücken. Erst mit Hilfe meiner Handynavigation fand ich den kürzesten Weg zum Campingplatz zurück. 


Unseren ersten richtigen Urlaubstag nutzten wir, um uns Büsum näher anzuschauen. Mit der auf der Straße fahrenden Kleinbahn, die in Büsum als Busersatz dient, gelangten wir schnell und dank unserer Kurkarte kostenfrei in das Zentrum.

Obwohl der Wind heftig blies, besuchten wir die Watttribüne am Deich und schlenderten bis zur Spitze an der Hafeneinfahrt. Leider mussten wir den gleichen Weg zurück gehen, da eine Großbaustelle für ein neues Hotel den kürzeren Durchgang in Richtung Hafen und Innenstadt verhinderte. Dennoch erreichten wir mit einem kleinen Umweg die Fußgängerzone.

Wir nutzten das Angebot eines Fischladens und stärkten uns für weitere Unternehmungen. Mit einem Rundgang durch die Fußgängerzone ging es weiter. Irgendwann hatten wir genug vom sehr touristisch geprägtem Angebot der Läden und begaben uns wieder zum Startpunkt der Bahn. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Bilder des Stadtbummels versehentlich sicher gelöscht habe.

Nach einer ausführlichen Mittagspause besuchten wir noch die Seeseite der Familienlagune. Für Freunde des Wassersports entstanden zwei Wasserbecken, die durch eine Insel vom Meer abgetrennt wurden. Stauwehre verhindern das Ablaufen des Wassers bei Ebbe. So entstand eine immer mit Meerwasser gefüllte Bucht. Während unseres Besuchs zeigten einige unerschrockene Kitesurfer ihre Kunststücke.

Eine Verschlechterung des Wetters brachte das typische? Nordseeklima, graue Wolken und viel Wind. Wir verzogen uns in das warme Wohnmobil und verbrachten einen ruhigen Abend.

Regen und einige Heuler

Der Samstag begann spät und regnerisch. Immer wieder prasselten kurze, heftige Regenschauer auf das Dach unseres Pössl. Wir nutzten das schlechte Wetter zum Einkaufen. Unser Kühlschrank bedurfte einer erneuten Füllung und im Edeka störten uns die Schauer nicht.

Gut versorgt verließen wir Büsum in Richtung Friedrichskoog, Luftlinie ca. 15km von Büsum entfernt. Mit dem Auto wurden es dann fast 50km über kleine und kleinste Straßen. Bei der Umrundung der Melldorfer Bucht durchquerten wir mehrere Köge und kreuzten alte Deichanlagen.

So dauerte es seine Zeit, bis wir die Seehund-Aufzuchtstation erreichten. Durch Zufall fand bei unserer Ankunft gerade die Fütterung der Jungtiere statt. Um die Gesundheit der Tiere nicht zu gefährden, ist die Beobachtung jedoch nur aus den Fenstern im ersten Stock des Gebäudes in einiger Entfernung möglich.

Anschließend besuchten wir die „Dauereinwohner“ der Aufzuchtstation. Da die Becken auch über Fenster unter der Wasseroberfläche verfügen, konnten wir den eleganten Schwimmstil der Seelöwen gut beobachten. Zu unserem Erstaunen „spielte“ ein Jungtier mit einem Mädchen hinter der Scheibe. Der Seehund folgte dem Kind und versuchte das Plüschtier zu fangen. Ich fand es traurig, dass der junge Seehund nicht ausgewildert werden darf,  da er in Gefangenschaft zur Welt kam.

Seehund mit Kontakt zu Besucherin

Wissenswertes über die Sehundaufzuchtstation Friedrichskoog

An der Nordseeküste gibt es in Norddeich und in Friedrichskoog Seehundaufzuchtstationen. Dort werden Seehund- und Robbenwaisen behandelt und gepflegt, die sonst in der Nordsee verendet wären.

Zur Zeit unseres Besuchs waren in Friedrichskoog 52 Tiere in Pflege. Die Heuler werden tierärztlich betreut und teilweise mit der Flasche aufgezogen, bis der erste Fisch verdaut werden kann. Ziel ist es, die Jungen systematisch auf ein Leben in der freien See vorzubereiten und anschließend auszuwildern.

Neben den Heulern leben einige Seehunde ständig in der Aufzuchtstation. Diese Dauereinwohner können in zwei Becken auch unterhalb der Wasseroberfläche beobachtet werden.

Die Station wird von einem eingetragenem Verein betrieben und finanziert sich nur über Eintrittagelder und Spenden. Neben der Heuleraufzucht gehören Umweltbildung und Forschung zu den Aufgaben. In einer Ausstellung erfährt der Besucher viel über die putzigen Nordseebewohner.

Unsere ursprüngliche Planung sah vor, in der Meldorfer Bucht einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Leider verhinderte das nächste heftige Regenschauer unser Vorhaben. So besichtigten wir das neu gewonnene Land mit den vielen Vögeln nur aus dem Wohnmobil.

Nach unserer Rückkehr zum Campingplatz in Büsum holten wir die ausgefallene Hunderunde nach. Leider erreichten wir am Ende der Tour fünf Minuten zu spät das Wohnmobil. Ein heftiges Schauer erwischte uns und verursachte einen ungeplanten Kleidungswechsel. So endete der Tag vom Regen geprägte Tag im Wohnmobil.

Von Büsum nach Husum

In der Nacht verzog sich der Regen und am nächsten Morgen lachte die Sonne am blauen Himmel. Uns zog es weiter in Richtung Norden. Schnell merkten wir, dass sehr viele Tagesausflügler unterwegs waren. Das schöne Wetter und das Wochenende zog die Menschen ans Meer.

Den ersten Stopp legten wir auf dem Parkplatz am Eider-Sperrwerk ein. Die bekannte Hochwasserschutzanlage mit ihren großen Toren schützt das große Eidergebiet vor Sturmfluten.  Gleichzeitig steuert das Bauwerk den Durchfluss bei Ebbe und Flut, um eine Versandung der Eider zu verhindern. 

Schautafeln erklären dem interessierte Besucher die Aufgaben und die Funktion des Sperrwerkes und der dazu gehörenden Schleuse. Das begehen der Sperrmauer ist interessant, denn erst aus der Nähe werden die Dimensionen der Tore erlebbar. Da der Verkehr unterhalb des Fußweges in einem „Tunnel“ verläuft, bekommt der Besucher von der viel befahrenen Bundesstraße nur wenig mit.

Da gefühlt alle Hamburger Autos nach St. Peter-Ording an den Strand unterwegs waren, verschoben wir den Strandbesuch auf später und unternahmen irgendwo im Nirgendwo einen Deich- und Strandspaziergang. Bis auf unseren Hund, der immer noch keine Schafe mag, genossen wir die frische Luft und den Sonnenschein. Diesen Abschnitt der Küste hatten wir fast für uns allein. Erst später stellten wir fest, dass wir in Everschopsiel unterwegs waren. 

Wieder ging es durch Köge und über Deiche, schließlich landeten wir am Strand von Husum. Der folgende Strandspaziergang führte uns zu den Husumer Windhosen, einem Kunstwerk direkt am Meer.  Dabei entdecken wir den zu dieser Zeit noch völlig leeren Stellplatz am Campingplatz. Wir entschieden spontan, die Nacht dort zu verbringen.

Am Abend startete ich noch zu einer Runde mit dem Scooter. Die Fahrt führte mich in das Zentrum von Husum und durch den Hafen. Unterwegs stattete ich auch dem vollen Stellplatz in der Stadt einen Besuch ab. Unsere Entscheidung für den Platz in der Einsamkeit der Marsch bereute ich nicht. 

Am nächsten Morgen zwang uns die Vorratslage in die Stadt. Wir brauchten Gas und eine neue Füllung für den Kühlschrank. Wieder einmal durfte ich den Gasflaschenwechsel in einem Baumarkt üben. Der Ablauf ist in jedem Markt anders geregelt. Muß das sein? 

Der Beltringer Koog mit vielen Vögeln und Eisenbahnverkehr

Von Husum ging es wieder über kleine Straßen durch die Kooge. Unser Ziel war der Beltringer Koog. Die Eindeichung des Areals geschah erst in den 80ziger Jahren. Es entstand ein Naturschutzgebiet, dass viele Vögel gern annahmen.

Wieder einmal führte uns unser Weg auf den Deich. Beim nächsten Urlaub an der Nordsee zähle ich mit, wie oft der künstliche Berg bestiegen wird. Diesmal blickten wir auf das Wattenmeer mit der Hallig Nordstrandischmoor. Wir hatten Glück und erlebten die Ankunft zweier Loren der kleinen Halligbahn. Die urige, ganz einfache Bahn dient zur Versorgung der Bewohner von Nordstrandischmoor durch das  Wattenmeer. 

Während unseres Spaziergangs bewarb sich unser Hund Sam mehr oder weniger erfolglos als Bewegungstrainer für Schafe. Irgendwie müssen wir ihm den richtigen Umgang mit den laufenden Wollknäulen noch beibringen. Nur fehlen uns dazu in unserer Heimat die Trainingstiere.

Weiter ging es über die kleinen Straßen in Richtung Nordstrand. Wir überquerten die Halbinsel und landeten schließlich auf dem kleinen Campingplatz im Elisabeth-Sophien-Koog. Wie wir dem Ortsschild entnehmen konnten, waren wir angekommen, wo wir schon immer hin wollten, nach Oben.

Wir richteten uns häuslich ein und genossen die Ruhe und die spätsommerliche Nachmittagssonne. Am Abend kam wieder einmal der E-Scooter zum Einsatz. Ich fuhr noch den Deich entlang bis zum Hafen der Ausflugsschiffe und der Pellwormfähre. Die Rückfahrt verlief spannend, da ich der Reichweite des Scooters noch nicht ganz traute. 

Die Ladung der Batterie reichte und der Scooter brachte mich wieder zum Campingplatz zurück. So stand einem ganz ruhigen Abend, nur vom Geschrei der Wildgänse unterbrochen, nichts mehr im Wege

Westerhever, der bekannte Leuchtturm 

Der Wetterbericht hatte recht, schon am Morgen bei meiner Frührunde zeigte sich das Wetter von der besten Seite. Wir bummelten wieder einmal bei der Morgenroutine und beim Frühstück. So starteten wir leicht verspätet zu zwei der bekanntesten Punkte in Nordfriesland.

Zuerst fuhren wir nach Westerhever zum dortigen Leuchtturm. Schon vorher war uns klar, dass wir den markanten Turm nur aus der Ferne zu sehen bekommen, da der Fußweg durch die Salzwiesen für mich und meine Unterarmstützen, Krücken genannt, zu weit war. So beschränkten wir uns auf den Blick vom Deich auf die Warft mit dem bekannten Turm und seinen Nebengebäuden.

Ein kleiner Tipp am Rande: Der Parkplatz am Leuchtturm funktioniert nach dem Parkhaussystem mit Schranken an der Ein- und Ausfahrt. Die Gebühr richtet sich fairerweise nach der Parkdauer.

Sankt-Peter-Ording, zwei Sommertage im September

Weiter ging es zum zweiten Ziel des Tags, an den Strand von Sankt Peter Ording. Nach Errichtung der Park- und Kurgebühr hatten wir das Glück, einen Parkplatz in der ersten Reihe des riesigen Strandparkplatzes zu ergattern.

So verbrachten wir den Rest des Tages am Strand. Durch das Sommerwetter im September pulsierte das Strandleben fast wie im Hochsommer. Ganz Mutige wagten sich sogar in die Fluten oder fröhnten der Freikörperkultur.

Erst am Abend entschieden wir uns, nochmals nach Büsum zum uns bereits bekannten Campingplatz zu fahren. Die neuen Duschen konnte ich gut mit meinen Krücken nutzen. Mit einem Besuch auf dem Deich und einem leckerem Essen aus der Bordküche ging dieser Tag zu Ende.

Das schöne Sommerwetter blieb uns am nächsten Tag erhalten. Schon auf dem Weg zum Brötchenkauf schien die Sonne an einem durchgehend blauen Himmel. So überlegten wir nicht lange und beschlossen, einen weiteren Strandtag in Sankt Peter-Ording zu verbringen.

In St-Peter-Ording dürfen die Autos mit an den Strand. Der Sand ist fest genug um befahren zu werden. Gegen Zahlung der Gebühr (12€ für 1 Womo und zwei Personen) dürfen auch die Wohnmobile mit an den Strand. Leider hat die Freude spätestens um 22:00Uhr ein Ende, dann herrscht Parkverbot.

Während unseres Besuchs Mitte September gab es immer noch ein Plätzchen in der ersten Reihe. So konnten wir im Windschatten des Wohnmobils sitzen oder bequem aus der Sitzgruppe den Strand beobachten. In der Hauptsaison wird dies kaum möglich sein, denn selbst im September glich die erste Parkreihe einer Wohnmobilausstellung.

Der Rest ist schnell erzählt. Strandspaziergänge, Hundebaden und viel Ruhe prägten den Tag. Erst gegen Abend machten wir uns auf den Weg ein wenig Neuland zu erkunden. Wir landeten auf dem Wohnmobilstellplatz in Tönning, direkt an der Eider gelegen. Mit einer kleinen Ortsbesichtigung gingen diese herrlichen Sommertage im September zu Ende.

Von der Eider an den Nord-Ostsee-Kanal

Am Morgen merkten wir es deutlich, der Sommer nahm endgültig Abschied. So frühstückten wir ganz in Ruhe und beobachteten das auflaufende Wasser der Eider. Nach einer längeren Hunderunde ging es weiter. 

Begleitet von Regenschauern fuhren wir an den Nord-Ostsee-Kanal. Zum Abschluss unseres Kurzurlaubs stand Schiffsbeobachtung auf dem Programm. Wir landeten auf dem Stellplatz in Schacht Audorf und fanden am Mittag sogar noch einen annehmbaren Stellplatz.

Damit war der weitere Tagesablauf festgelegt. Mit Spaziergängen am Kanal, Schiffsbeobachtung und viel Ruhe verbrachten wir den Rest des Tages. Der Wind nahm zu und der NDR warnte vor dem ersten heftigen Herbststurm des Jahres.

So blieb Zeit für den Blog. Meinen älteren Artikel zum Nord-Ostsee-Kanal gibt es dank des ungemütlichen Windes jetzt in einer aktuellen Version,

Am nächsten Morgen erreichte der angekündigte Sturm Norddeutschland. So erleichterte uns das Wetter das Urlaubende. Allerdings litt die erste Etappe der Rückfahrt stark unter den Wetter. Selbst auf der Autobahn konnten wir nur langsam fahren, um im starken Regen nicht vom Winde verweht zu werden. 

So schafften wir es gerade noch halbwegs pünktlich, bei Verwandten in Walsrode anzukommen. Und damit endet dieser Bericht, wie er begonnen hat, irgendwo in Niedersachsen. 

Fazit

Der Kurzurlaub im September zeigte uns wieder einmal, dass es reicht, nur für ein paar Tage aus dem Alltag zu entfliehen, um den Kopf frei zu bekommen. Für mich persönlich war die Reise ein einziges Erfolgserlebnis, da sich meine Beweglichkeit und mein Laufen täglich besserte.

Die besuchten Orte bestätigten wieder einmal unsere Vorurteile gegen die deutschen Badeorte. Kurtaxe an jeder Ecke, strenge Regeln und viel Tourismus. Dennoch werden wir immer wieder mal an die Nordsee fahren, um die Weite und die frische Luft zu geniessen.

Der Beitrag Nordfriesland im September erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/09/nordfriesland-im-september.html/feed 0
Schacht Audorf, ein Stellplatz für Schiffsbeobachter https://www.womoknipser.de/2018/09/schacht-audorf.html https://www.womoknipser.de/2018/09/schacht-audorf.html#respond Tue, 04 Sep 2018 18:37:50 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38210 Am Nord-Ostsee-Kanal gibt es mehrere Stellplätze. Wir übernachteten mehrfach in der Nähe der Fährstelle Nobiskrug in Schacht Audorf. Meine Meinung Der Stellplatz liegt an einem Hang oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals. Über die Hälfte der Stellplätze ermöglicht die Schiffsbeobachtung vom Wohnmobil aus. Natürlich hat eine solche Aussicht auch Nachteile, denn die Schiffe fahren auch in der Nacht. weiterlesen...

Der Beitrag Schacht Audorf, ein Stellplatz für Schiffsbeobachter erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Am Nord-Ostsee-Kanal gibt es mehrere Stellplätze. Wir übernachteten mehrfach in der Nähe der Fährstelle Nobiskrug in Schacht Audorf.

Platzart Stellplatz mit ca. 50 Plätzen
Lage Außerhalb der Ortschaft direkt am Nord-Ostsee-Kanals
Kosten pro Nacht 12,50€
Öffnungszeiten ganzjährig nutzbar
Anreise jederzeit möglich
Sanitäranlagen Toiletten und Duschen gegen Gebühr
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse vorhanden
Satelittenempfang auf vielen Plätzen möglich
Wlan-Zugang kein WLAN vorhanden
Brötchenservice kein Service
Internetseite WohnmobilPark chacht-Audorfwohnmobilpark-sad.de/
Besonderes sehr gut besucht, Plätze mit Kanalblick meist belegt
Stand: 2018

Meine Meinung

Der Stellplatz liegt an einem Hang oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals. Über die Hälfte der Stellplätze ermöglicht die Schiffsbeobachtung vom Wohnmobil aus. Natürlich hat eine solche Aussicht auch Nachteile, denn die Schiffe fahren auch in der Nacht.

Holzbalken steilen den Platz in Parzellen auf und sorgen dafür, dass der Abstand zwischen den Fahrzeugen gewahrt bleibt. Die Stellplätze sind nicht ganz eben, empfindliche Wohnmobilisten benötigen Keile.

Direkt vom Stellplatz ist der Fuß- und Radweg am Kanal erreichbar. Die Fähre Nobiskrug ist nur wenige Schritte entfernt. Für Nachschub im Kühlschrank gibt es in ca 1km Entfernung mehrere Läden.

Mein Fazit: ein schöner Stellplatz für Sehleute und Radler

Die Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Schacht Audorf, ein Stellplatz für Schiffsbeobachter erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/09/schacht-audorf.html/feed 0
E-Scooter, Roller oder E-Bike, welches Fahrzeug für den Kastenwagen? https://www.womoknipser.de/2018/08/e-scooter-roller-oder-e-bike.html https://www.womoknipser.de/2018/08/e-scooter-roller-oder-e-bike.html#respond Sun, 05 Aug 2018 13:51:44 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=37948 Egal ob Roller, Motorrad oder E-Bike, fast alle Wohnmobilbesatzungen führen ein zweites Fortbewegungsmittel im Wohnmobil mit. Auch  für uns Kastenwagenfahrer stellt sich die Frage nach einem kleinen Fahrzeug am Urlaubsort.  Wie Stammleser wissen, gehörten bisher unsere Räder zur unverzichtbaren Ausrüstung unseres Kastenwagens. Leider spielte in der letzten Zeit die Gesundheit nicht mit und die Räder weiterlesen...

Der Beitrag E-Scooter, Roller oder E-Bike, welches Fahrzeug für den Kastenwagen? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Egal ob Roller, Motorrad oder E-Bike, fast alle Wohnmobilbesatzungen führen ein zweites Fortbewegungsmittel im Wohnmobil mit. Auch  für uns Kastenwagenfahrer stellt sich die Frage nach einem kleinen Fahrzeug am Urlaubsort. 

Wie Stammleser wissen, gehörten bisher unsere Räder zur unverzichtbaren Ausrüstung unseres Kastenwagens. Leider spielte in der letzten Zeit die Gesundheit nicht mit und die Räder blieben immer öfter ungenutzt auf dem Träger.  Eine andere Lösung muß her, da wir auf die kleinen Touren vor Ort nicht verzichten wollen.

Ein Roller oder ein Motorrad schied schnell aus, Wir konnten uns nicht an den Gedanken gewöhnen, uns auf ein möglichst leichtes Zweirad zu quetschen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Weiterhin schreckten uns die Anschaffungskosten und die erforderlichen Umbauten am Fahrzeug ab.

Die in Wohnmobilkreisen weit verbreitete Lösung mit E-Bikes schied aus orthopädischen Gründen aus. Unsere Knie müssen zur Zeit geschont werden. 

Ein Elektroscooter, die Lösung?

Nach einigen Überlegungen stießen wir auf Elektroscooter, die in verschiedenen Ausführungen angeboten werden. Die Roller werden meist in China hergestellt und über deutsche Importeure vertrieben.

Leider hinkt das Verkehrsrecht dem Angebot hinterher. Die meisten E-Scooter dürfen nicht im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden, da sie nicht der StVZO entsprechen. Es gibt zwar Bestrebungen, den Betrieb dieser  kleinen elektrischen Flitzer zu liberalisieren, jedoch ist ein Ende nicht absehbar.

Aus meiner Sicht ist hier eine Anpassung erforderlich. Während ungeprüfte E-Bikes führerscheinfrei mit 25km/h gefahren werden dürfen, ist dies mit einem E-Scooter unzulässig. Ein Scooter benötigt eine europäische Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen. Der Fahrer muss im Besitz eines entsprechenden Führerscheins sein. Bereits das Fahren mit einem Hoverboard wird als Straftat (Fahrzeug ohne Versicherung) verfolgt. Besonders Jugendliche bekommen so schnell sehr unliebsamen Kontakt mit der Staatsmacht. Hier scheint mir eine Anpassung der Gesetze erforderlich. 

Für uns stand schnell fest, dass nur ein zugelassenes Fahrzeug in Frage kommt. Wir möchten insbesondere im Ausland Diskussionen mit der Ordnungsmacht verhindern.

So  blieben für uns nur wenige E-Scooter übrig, Schnell wurde uns klar, dass für uns ein Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h für unsere Anforderungen ausreicht. 

Eine gute Übersicht über das Angebot erhielten wir auf den Seiten der Scooterhelden aus Berlin.  Leider schreckt die gewöhnungsbedürftige Machart der Scooterhelden-Videos manchen älteren Besucher ab. Dennoch ist es lohnenswert, sich einige Scooter im Video anzusehen. Uns halfen die Videos beim Einstieg in das für uns neue Thema.

Weitere Fahrzeugangebote  gibt es im großen Fluss (Amazon) zu sehen. Dabei gilt es die Augen offen zu halten. Manche Scooter tauchen unter anderem Namen immer wieder auf. In den beworbenen Billigversionen kommen oft einfache Blei-Gelakkus zum Einsatz, die für Fahrzeugzwecke nur bedingt geeignet sind.

Die Entscheidung

Durch unsere Vorgabe, nur ein Model mit Strassenzulassung zu erwerben, reduzierte sich das Angebot sehr deutlich.  Die Höchstgeschwindigkeit und die Reichweite mit einer Akkuladung waren weitere Auswahlkriterien. Schnell standen unsere drei „Favoriten“ fest. In unsere Endauswahl kamen der Hammer k1 von Horwin, der SXT500 und der Maxx Sport by Scuddy. 

Letztlich entschieden wir uns, erst einmal einen MAXX Sport by Scuddy – Scooter zum Testen zu bestellen.   Zwei junge deutsche Unternehmer konstruierten das erst neu auf den Markt gekommene Dreirad,  die Montage erfolgt im fernen Osten.  Die Vorstellung in mehreren Fernsehsendungen erhöhte die Bekanntheit des Scooters erheblich. Eine große Version wird analog des Segways für Touristentouren in Städten eingesetzt.

Dank der Maße im zusammengeklapptem Zustand , ca 100cm x 50cm x 30 cm, passt der Maxx Sport gut in unseren Wohnmobilkeller.   Das Gewicht von ca. 25kg trägt nur unwesentlich zur Beladung bei. Notfalls darf der Roller sogar auf dem Fahrradträger mitreisen.

Soweit unsere Überlegungen zum Thema. Mittlerweile läuft der Praxistest des Maxx Sport Scooters. Sobald wir mehr mit dem Dreirad unterwegs waren, werde ich unsere Erfahrungen hier zusammenfassen. Schließlich müssen wir uns entscheiden, ob wir das Geld für ein zweites Fahrzeug in die Hand nehmen.

Zum Schluss wieder die übliche Bemerkung: Dieser Artikel ist nicht gesponsert. Ich habe keinerlei Vorteil von der Veröffentlichung. Den Scooter habe ich selbst zu den üblichen Preisen gekauft.

Der Beitrag E-Scooter, Roller oder E-Bike, welches Fahrzeug für den Kastenwagen? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/08/e-scooter-roller-oder-e-bike.html/feed 0
Lernen durch Schmerzen: Der Fahrradträger https://www.womoknipser.de/2018/07/der-fahrradtraeger-lernen-durch-schmerzen.html https://www.womoknipser.de/2018/07/der-fahrradtraeger-lernen-durch-schmerzen.html#comments Tue, 31 Jul 2018 07:03:10 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=37883 Ein neues Wohnmobil erfordert einige neue Routinehandlungen. Erst nach einiger Zeit laufen diese Handgriffe wieder fast automatisch ab. Bei unserem Pössl bedeutete dies „Lernen durch Schmerzen“  Mit dem Fahrzeug kam ein Fahrradträger zu uns. Wie es beim Kastenwagen üblich ist, hängt der einfache Träger nur an der rechten Hecktür. Diese Konstruktion hat so ihre Tücken. weiterlesen...

Der Beitrag Lernen durch Schmerzen: Der Fahrradträger erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Ein neues Wohnmobil erfordert einige neue Routinehandlungen. Erst nach einiger Zeit laufen diese Handgriffe wieder fast automatisch ab. Bei unserem Pössl bedeutete dies „Lernen durch Schmerzen“ 

Mit dem Fahrzeug kam ein Fahrradträger zu uns. Wie es beim Kastenwagen üblich ist, hängt der einfache Träger nur an der rechten Hecktür. Diese Konstruktion hat so ihre Tücken. Beim Öffnen der Tür ragen die Tragschienen für die Räder weit  über die Türbreite hinaus. 

Mit auf dem Fahrradträger befestigten Rädern stellt dies kein Problem dar. Die Räder und die Schienen sind nicht zu  übersehen. Anders ist die Situation, wenn der Träger nur leer am Fahrzeug hängt.

Schon bei der Übergabe wies uns der Verkäufer auf die Falle hin. Beim Schließen der Hecktüren steht man automatisch direkt an der linken Seite im Schwenkbereich der Schienen. Die rechte Tür wird dann mit einem kräftigen Schwung zugeschlagen. Und schon trifft der Heckträger den stolzen Wohnmobilisten irgendwo am Kopf. Die Höhe passt genau für eine schöne Beule.

Der Fahrradträger stellt sich in den Weg

Grinsend nahm ich den Hinweis zu Kenntnis. Das kann uns nicht passieren. Die Schienen sieht doch jeder. 

..Nein, es passierte mir wirklich nicht. Ich dachte immer an die mahnenden Worte des Händlers. Dennoch griffen die Tragschienen meine Brille tätig an. 

Bei Arbeiten an meiner Stauraumeinrichtung standen beide Türen 90Grad geöffnet. In Gedanken völlig bei meiner Bastelei, wollte ich nur schnell ein Werkzeug holen und bog um die rechte Tür. Brumms, da waren diese Tragschienen im Weg. Ich lief ohne jede Schutzreaktion gegen die Aluminiumprofile. Aua, aua! 

Zum Glück passierte mir nicht viel, es hlieb bei einem kleinen Kratzer und bei einer verbogenen Brille. Ein kleiner Pflaster und ein kurzer Besuch beim Optiker sorgten für die Heilung.

Was habe ich gelernt? Manchmal sind es zwei Schritte mehr, die Schmerzen verhindern!  Und der Radträger hängt nur noch am Auto, wenn wir mit den Rädern unterwegs sind..

Der Beitrag Lernen durch Schmerzen: Der Fahrradträger erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/07/der-fahrradtraeger-lernen-durch-schmerzen.html/feed 1