Der Womoknipser https://www.womoknipser.de Alles rund um das Reisen mit dem Wohnmobil Fri, 17 May 2019 09:41:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.1 https://www.womoknipser.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-B9E3074B-9527-4733-8C5D-767728BF49B6-e1528621426630-1-32x32.jpeg Der Womoknipser https://www.womoknipser.de 32 32 Wie kommt das Wasser in den Tank des Wohnmobils? https://www.womoknipser.de/2019/05/wasser-in-tank.html https://www.womoknipser.de/2019/05/wasser-in-tank.html#respond Wed, 08 May 2019 21:35:57 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=40152 Wie immer , wenn es um das Wasser geht, klingt die Fragestellung sehr einfach. Dennoch stellen sich insbesondere dem Anfänger viele Fragen. Es geht in diesem Artikel um Menschenverstand, Schläuche, Brunnen und Versorgungssäulen. Die meisten Leser werden an dieser Stelle den Kopf schütteln. Das ist doch kein Thema für einen Artikel in einen Wohnmobilblog. Der weiterlesen...

Der Beitrag Wie kommt das Wasser in den Tank des Wohnmobils? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Wie immer , wenn es um das Wasser geht, klingt die Fragestellung sehr einfach. Dennoch stellen sich insbesondere dem Anfänger viele Fragen. Es geht in diesem Artikel um Menschenverstand, Schläuche, Brunnen und Versorgungssäulen.

Die meisten Leser werden an dieser Stelle den Kopf schütteln. Das ist doch kein Thema für einen Artikel in einen Wohnmobilblog. Der Schlauch kommt an den Wasserhahn und schon läuft das  begehrte Nass in den Tank. Leider ist es nicht immer so einfach. 

Unsere Wassernutzung

Um unseren Umgang mit dem Wasser zu verstehen, ist es wichtig, wie wir das Wasser aus dem Tank nutzen, wenn wir unterwegs sind. Unser Kastenwagen verfügt über einen 100l Tank für das Frischwasser. Und wir nutzen diesen Komfort täglich. Wir kochen unseren Kaffee und unser Essen mit dem Wasser aus dem Tank. Dabei achten wir darauf, dass das Wasser abgekocht wird.

Weiterhin duschen und waschen wir uns mit dem Wasser. Sogar die Zähne putzen wir mit Tankwasser. Nur zum Trinken kommt unser Wasser aus der Flasche.

Nach über 20 Jahren Wohnmobilerfahrung hatten wir noch nie irgendwelche gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch unser Wasser.

Der fremde Schlauch

Immer wieder gibt es Stellplätze, die den Besuchern einen Schlauch zur Verfügung stellen. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen schönen Kundendienst der Betreiber. 

Leider macht mir dieser Kundendienst meist mehr Arbeit. Je nach Situation vor Ort kann es sein, dass ich den angebotenen Service ablehne und meinen eigenen Schlauch anbaue. Schließlich möchte ich kein Wasser aus einem schmutzigen alten Schlauch, der auch zum Autowaschen verwendet wird.

Der richtige Schlauch

Spätestens beim Kauf der Erstausstattung stellt sich die Fragen nach dem richtigen Schlauch. Der Markt ist groß und unübersehbar. Die Bandbreite reicht vom einfachen Gartenschlauch aus dem Baumarkt bis zum lebensmittelgeeigneten durchsichtigen Kunststoffschlauch aus dem Fachgeschäft.

Aus meiner persönlichen Sicht ist die Entscheidung einfach. Meine Kriterien für den idealen Schlauch sind leicht zu erfüllen. Mir geht es um die praktische Handhabung ohne große Umstände. 

Lebensmittqualität halte ich für nicht erforderlich.  Die Aufenthaltsdauer des Wassers im Schlauch liegt im Bereich von wenigen Minuten. Nach meiner Meinung reichen die wenigen Meter nicht aus, um nennenswerte Schadstoffmengen an das Wasser abzugeben. So reicht mir ein Gartenschlauch aus dem Baumarkt.

Sehr gute Erfahrungen machte ich mit einem Spiralschlauch. Der große Vorteil besteht darin, dass getankt werden kann, ohne dass der Schlauch den meist schmutzigen Boden berührt. Nach der Benutzung ist es einfach, den Schlauch zu entleeren. Ein Griff in die Mitte und den Arm etwas hochhalten und schon erläßt das Restwasser den Spiralschlauch.

Die Anschlüsse und Adapter

Wieder einmal hilft ein vereintes Europa uns Campern. Mittlerweile gibt es auf Stell- und Campingplätzen fast überall Wasserzahfstellen mit Zollgewinden oder sogar mit dem von der Gartenbewässerung bekannten Steckanschluss.

Für uns hat es sich als zweckmäßig erwiesen, immer mehrere Anschlussadapter für die drei gängigsten Größen mitzuführen. Dann klappte der Wasseranschluss immer.

Aus alter Gewohnheit führen wir zwar immer noch einen Wasserdieb, ein Stück Gummischlauch mit Schelle, mit. Benutzt haben wir das selbst gebastelte Teil schon sehr lange nicht mehr.

Seit einigen Monaten vereinfacht mir eine kleine Anschaffung das Tanken. Auf den Wassertank kommt ein Deckel mit Steckanschluss für den Schlauch. So kann auch eine Person Wasser tanken, ohne ein Vollbad zu riskieren. Den Spezialdeckel gibt es im Campinghandel.

Die Gießkanne für alle Fälle

Wenn der gute Schlauch nicht weiterhilft, kommt immer noch die bewährte saubere Gießkanne zum Einsatz. Mit etwas Krafteinsatz ist es möglich, an einer Quelle den Wassernachschub sicherzustellen.

Wo kommt das Wasser her?

Bei uns in Deutschland gelingt es immer, frisches Leitungswasser in Trinkwasserqualität zu bunkern. Einzig die gefräßigen Münzautomaten auf den Stellplätzen erschweren den Wasserbezug. Letztendlich wird jeder Wohnmobilfahrer eine geeignete Zapfstelle finden.

Einzig auf eine Kleinigkeit gilt es zu achten. Immer wieder gibt es Zeitgenossen, die ihre Klokasette am nächsten Wasserhahn reinigen, ohne daran zu denken, dass andere vielleicht Frischwasser tanken möchten. Das Risiko sinkt glücklicherweise mit jedem Meter Entfernung zwischen Zapfstelle und Fäkalienausguß.

Wasser im Ausland

Leider verschlechtert sich die Frischwasserversorgung mit jedem Kilometer in Richtung Süden. Nicht aus jedem Hahn kommt vertrauenswürdiges Trinkwasser. Sogar auf Campingplätzen stimmt die Wasserqualität nicht immer. So tankten wir gedankenlos in Spanien unser Wasser. Erst später bemerkten wir, dass das Wasser so stark gechlort war, dass es fast unbenutzbar war.

Dennoch ziehen wir die Zapfstellen auf Stell- und Campingplätzen irgendeinem Wasserhahn am Strand vor. Keiner weiß, wann das letzte Wassergezapft wurde. Ist es Trinkwasser oder dient die vermeintliche Zapfstelle am Strand nur zum Waschen der Füße? Nein, da bleibt mein Tank leer.

Wieder siegt der normale Menschenverstand. Dort wo viele Einheimische ihr Wasser holen, kann es nicht falsch sein, einige Gießkannenfüllungen in den Tank zu füllen. Auf jeden Fall ist etwas Vorsicht angebracht.

Ausblick

Ursprünglich wollte ich einen Post zum Thema Wasser schreiben. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass mindestens drei Artikel werden, um das Thema halbwegs erschöpfend zu behandeln

Geplant sind noch: Wasser, die Technik im Wohnmobil und Wasserchemie ein notwendiges Übel oder Geldschneiderei?


Der Beitrag Wie kommt das Wasser in den Tank des Wohnmobils? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/05/wasser-in-tank.html/feed 0
Campinggas, Wohnmobiltechnik für Anfänger https://www.womoknipser.de/2019/04/gasflaschen-wohnmobiltechnik-anfaenger.html https://www.womoknipser.de/2019/04/gasflaschen-wohnmobiltechnik-anfaenger.html#comments Sat, 27 Apr 2019 17:31:24 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=40080 Wer ein Wohnmobil erwirbt, stellt schnell fest, dass im Gaskasten Leere herrscht. Selbst bei Gebrauchtkäufen gehören die Flaschen selten dazu. Jetzt gilt es, die richtige Wahl zu treffen, um die Versorgung mit Campinggas sicher zu stellen. Rote oder graue Flaschen, keine schwierige Entscheidung Spätestens bei der Abholung des Neuen stellt sich die Frage, welche Gasflaschen weiterlesen...

Der Beitrag Campinggas, Wohnmobiltechnik für Anfänger erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Wer ein Wohnmobil erwirbt, stellt schnell fest, dass im Gaskasten Leere herrscht. Selbst bei Gebrauchtkäufen gehören die Flaschen selten dazu. Jetzt gilt es, die richtige Wahl zu treffen, um die Versorgung mit Campinggas sicher zu stellen.

Rote oder graue Flaschen, keine schwierige Entscheidung

Spätestens bei der Abholung des Neuen stellt sich die Frage, welche Gasflaschen beschafft werden sollen. Im Campingshop, Baumarkt oder Gashandel warten graue und rote Stahlflaschen auf Kunden. Inhalt und Anschluss sind gleich, dennoch gibt es einen große Unterschied.

Die graue Kaufflasche  und die Aluflasche wechseln den Besitzer und gehen in das Eigentum des Käufers über. Die Anbieter sind nicht verpflichtet, die Anschaffungskosten zu erstatten, wenn irgendwann keine Gasflasche mehr benötigt wird.

Bei den roten Leihflaschen gilt das Pfandprinzip. Die Flasche bleibt im Eigentum des Lieferbetriebes. Bei Rückgabe gibt es den einmalig gezahlten Pfandbetrag zurück.

Der Tausch leer gegen voll läuft bei beiden Systemen gleich. Die Flasche wird abgegeben und gegen eine volle Flasche eingetauscht. Bezahlt wird nur noch die Füllung.

Der große Nachteil der roten Flaschen  ist, dass die Tauschstellen nur Flaschen eines Lieferanten tauschen. So kann es unterwegs zu Nachschubproblemen kommen. Die graue Eigentumsflasche wird dagegen in Deutschland überall problemlos getauscht.

Die unterschiedlichen Modelle führen zu unterschiedlicher Verbreitung. Die roten Flaschen werden hauptsächlich gewerblich eingesetzt (Handwerkerflasche), während im Campingbereich überwiegend die Eigentumsflaschen genutzt werden.

Gasflaschen aus Alu oder Kunststoff

In die engere Auswahl kommen zusätzlich noch die Aluminiumflaschen. Der Vorteil ist die deutliche Gewichtseinsparung. Die Aluausführung kostet bei der Erstanschaffung etwas mehr, spart dafür ca. 5kg Gewicht ein. Die leichtere Bauart erleichtert die Handhabung wesentlich.

Der Tausch erfolgt überall in Deutschland Es kann nur sein, dass nicht jeder Baumarkt oder Campingplatz die Flaschen im Angebot hat.

Einige Zeit schien es, dass der Kunststoffflasche die Zukunft gehört. Die Euphorie legte sich schnell. Mittlerweile spielen Kunststoffflaschen nur noch eine untergeordnete Rolle, da es kein Tauschsystem gibt. Nachschub gibt es nur in Fachbetrieben.

Der Tausch-Tipp

Jeder Jeck ist anders, sagt der Kölner. Gleiches gilt beim Tausch von Gasflaschen in Baumärkten. So hat jeder Markt einen eigenen Prozess erfunden, um den Diebstahl von Gasflaschen zu verhindern.

Mal gibt es an der Info einen Gutschein für die mitgebrachte Flasche, mal merkt sich die Dame das Gesicht. In Eingen Märkten erhält man eine Rechnung und eine Gutschrift.

Die Erfahrung lehrte uns, immer, wirklich immer den Baumarkt über den Infoschalter zu betreten. Im zweiten Schritt muss das Personal erkennen, dass eine Gasflasche im Wagen steht. Dann geht es meist wie von selbst.

Bitte lachen Sie nicht über den Tipp. Spätestens bei der Diskussion an der Kasse denken Sie an diesen Beitrag.

Die Tankflaschen

Eine Besonderheit sind Tankflaschen. Die Flaschen verfügen über besondere Anschlüsse, die das Betanken an LPG-Tankstellen ermöglichen. Leider erschweren die Technischen Regeln die Verwendung. Die Diskussionen zwischen den Fachleuten ist für uns Laien nur schwer nachzuvollziehen.Hoffentlich gibt es bald eine umfassende Lösung, die von allen Experten anerkannt wird.

Hinzu kommen in einigen Ländern noch steuerliche Hindernisse. Da geht es um Gas für Antrieb oder Gas für Heizzwecke. Vergleichbar ist das Thema mit unseren Diesel und Heizöl Regelungen.

Daher ist sehr ratsam, sich vor der Anschaffung und dem Einbau sorgfältig bei einem Fachbetrieb zu informieren. Nicht immer entsprechen die bei einer schnelle Recherche im Netz gefundenen Aussagen dem gültigen Regelwerk.

Gasflaschen Anschlusschaos in Europa

Viele Dinge sind in Europa einheitlich geregelt. Die Bananen sind gleich gekrümmt und bei Staubsaugern ist die maximale Leistung einheitlich begrenzt. Bei Campinggas dagegen kochen die Länder ihr eigenes Süppchen.

Meist sind es nur der Gewindetyp und Durchmesser, die in fernen Ländern den Anschluss ortsüblicher Gasflaschen verhindern. Im Handel gibt es entsprechende landesspezifische Adapter für geringes Geld zu erwerben. Die Besorgung sollte vor der Reise erfolgen, da vor Ort die Beschaffung schwierig werden könnte.

Mittlerweile häufen sich die Möglichkeiten, graue Flaschen im Ausland zu tauschen oder die nötigen Adapter zu erwerben. Uns gelang es sogar, in Norwegen eine graue Flasche zu tauschen.

Butan oder Propan, Gas für Wohnmobil und Grill

Nach so viel Flaschenarten kommt jetzt auch noch die Chemie dazu, wenn es ums Gas geht. Oberflächlich betrachtet enthalten alle Campinggasflaschen LPG-Gas, wie es z.B. an Autogastankstellen verwendet wird. Es handelt es sich um eine Mischung aus Propan und Butan.

Für uns Camper spielt das Gas-Mischungsverhältnis nur bei niedrigen Temperaturen eine Rolle. Der Siedepunkt (Übergang von Flüssig auf Gasförmig) liegt bei Butan bei -0,5Grad C, und bei Propan bei -42Grad C. Das bedeutet, dass im Winter ein hoher Propananteil erforderlich ist, um die Funktion bei Minusgraen sicherzustellen.

In der Regel liefern die Gasfirmen in Deutschland in den Flaschen eine wintertaugliche Mischung aus. Anders ist es im Ausland. Insbesondere in Südeuropa gibt es Flaschen mit reiner Butanfüllung, die bei niedrigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Probleme verursachen können.

Ein Hinweis zum Schluss

Ich bin kein Fachmann für Gase oder Gasanlagen. Der Beitrag entstand aus meinen eigenen Erfahrungen und Recherchen. An den Gasanlagen eines Wohnmobils dürfen nur Fachleute Arbeiten und Umbauten vornehmen, Schließlich kann ein Gasaustritt schlimme Folgen haben.

Der Beitrag Campinggas, Wohnmobiltechnik für Anfänger erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/04/gasflaschen-wohnmobiltechnik-anfaenger.html/feed 3
Zingst Campingplatz Freesenbruch https://www.womoknipser.de/2019/03/zingst-campingplatz-freesenbruch.html https://www.womoknipser.de/2019/03/zingst-campingplatz-freesenbruch.html#comments Tue, 26 Mar 2019 10:48:19 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=40036 letzte Bearbeitung: 26.03.2019 Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gehört zu den viel besuchten Badeorten an der Ostseeküste. Lange Sandstrände und die Boddenlandschaft ziehen die Urlauber an. Für Camper wird es da schnell eng. In der Vorsaison gab es jedoch keine Platzprobleme in Zingst. Meine Meinung zum Platz Der Campingplatz am Freesenbruch passt zu Zingst. Besser und bequemer weiterlesen...

Der Beitrag Zingst Campingplatz Freesenbruch erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Bearbeitung: 26.03.2019

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gehört zu den viel besuchten Badeorten an der Ostseeküste. Lange Sandstrände und die Boddenlandschaft ziehen die Urlauber an. Für Camper wird es da schnell eng. In der Vorsaison gab es jedoch keine Platzprobleme in Zingst.

Platzart Campingplatz mit ca. 250Plätzen
Lage am Ortsrand von Zingst, direkt am Strand
Kosten pro Nacht ca. 35€(Nebensaison)
Öffnungszeiten ganzjährig geöffnet
Anreise Bis 18:00Uhr (Nebensaison)
Sanitäranlagen mehrere sehr gut ausgestattete Sanitärgebäude
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden, gegen Gebühr
Stromanschlüsse an jedem Platz
Satelittenempfang auf fast allen Plätzen möglich
Wlan-Zugang gute Plan-Abdeckung, kostenlos
Brötchenservice kleiner Laden auf dem Platz
Internetseite Campingplatz Zingst
Besonderes Strandzugang nur etwa 50m vom Eingang entfernt
Stand: 2019

Meine Meinung zum Platz

Der Campingplatz am Freesenbruch passt zu Zingst. Besser und bequemer kann Camping nicht sein. Moderne gepflegte Sanitäranlagen, Restaurant und und.. Es gibt alles was das Camperherz begehrt. Natürlich hat dieser Luxus seinen Preis.

Dennoch erfuhren wir, dass der Platz im März bereits für Juli und August ausgebucht war. Dennoch ist es fraglich, ob bei einer Vollbelegung der luxuriöse und gepflegte Eindruck erhalten bleibt. Manche Wohnmobilparzellen werden dann schon sehr klein.

Mein Fazit: Ein Platz für den Familienurlaub im Sommer, eine Oase der Ruhe in der Nebensaison.

Die Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Zingst Campingplatz Freesenbruch erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/03/zingst-campingplatz-freesenbruch.html/feed 1
Im März an die Ostsee, viel Wind und Regen https://www.womoknipser.de/2019/03/ostsee-reisebericht.html https://www.womoknipser.de/2019/03/ostsee-reisebericht.html#respond Tue, 26 Mar 2019 09:09:09 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39882 letzte Bearbeitung: 26.03.2019 Wie schon die Jahre vorher versuchen wir im März, die Resturlaubstage sinnvoll zu nutzen. So machten wir uns wieder einmal bei unangenehmen Wetter mit dem Wohnmobil auf den Weg.  Unsere Reiseplanung war einfach.. Etwas Meer an der Ostsee und ein Studentinnenbesuch in der Hauptstadt standen auf dem Programm.   An einem Samstag weiterlesen...

Der Beitrag Im März an die Ostsee, viel Wind und Regen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Bearbeitung: 26.03.2019

Wie schon die Jahre vorher versuchen wir im März, die Resturlaubstage sinnvoll zu nutzen. So machten wir uns wieder einmal bei unangenehmen Wetter mit dem Wohnmobil auf den Weg. 

Unsere Reiseplanung war einfach.. Etwas Meer an der Ostsee und ein Studentinnenbesuch in der Hauptstadt standen auf dem Programm.  

An einem Samstag im März ging es los in Richtung Norden. Die erste Nacht verbrachten wir bei Verwandten, bevor wir uns in Richtung Wismar auf den Weg machten.

Wind und Regen in Wismar

Die Fahrt führte weitgehend durch den Regen und endete auf dem Wohnmobilstellplatz in Wismar am Hafen. Viel unternehmen konnten wir am Ziel nicht mehr, denn Wind und Regen nahmen uns die Lust. Hinzu kam, dass wir uns Sorgen machten, nachdem wir von dem schweren Sturmschäden in Süddeutschland gehört hatten.

Wissenswertes zu Wismar

Wismar gehörte früher zum Handelsbündnis der Hanse. An diese Zeit erinnern viele historische Bauten in der Stadt. Gemeinsam mit Stralsund gehört Wismar zum Weltkulturerbe.

Heute leben ca. 40.000 Einwohner in der Hafenstadt. Neben Hafenwirtschaft und Werften spielt der Tourismus wirtschaftlich die Hauptrolle. In der Stadt entstand das erste Karstadt Kaufhaus, die Keimzelle der bekannten Warenhauskette.

Die Badewilligen finden Strände in der Nähe, z.B. auf der nahen Insel Poel.

Nach einer ruhigen Nacht hatte sich das Wetter beruhigt und wir starteten zu einer Stadtbesichtigung. Uns gefiel das gut erhaltene Stadtbild in der Altstadt und die sehr zurückhaltende Werbung der Geschäfte in den historischen Gebäuden.

Von der Innenstadt führte unser Weg in den Alten Hafen. Das Angebot der Fischstände lockte uns nicht, der Fettgeruch der Friteusen schreckte uns ab. Nach einem kurzen Rundgang am Hafen überredete uns der Nieselregen, wieder das Wohnmobil aufzusuchen.

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Das Wetterradar brachte uns auf die Idee, den Standort zu wechseln. In Wismar versprach der Himmel keine Verbesserung. So machten uns auf den Weg nach Warnemünde. 

Wir verboten dem Navi, uns über die Autobahn zu führen. So bummelten wir bei ständigem Wechsel von Sonne und Regen an der Küste entlang. Wir freuten uns, dass unser Weg wieder einmal durch Diedrichshagen führte. 

Stellplatzchaos in Warnemünde

In Warnemünde suchten wir den bekannten Parkplatz Mittelmole auf. Dort hatten wir schon früher mehrfach übernachtet. Die Anfahrt auf den Platz war mit dem üblichen Wohnmobilzeichen ausgeschildert. Erst beim Einparken in die erste Reihe sahen wir die Schilder: „Bitte übernachten Sie nicht auf dem Parkplatz“. Merkwürdigerweise gab es in den hinteren Reihen keine Schilder.

Wir beschlossen, nach einer Kaffeepause der Bitte zu folgen und zum Stellplatz „Park and Ride“ zu fahren. Leider war dies eine Fehlentscheidung, denn außer einem völlig leeren dunklen Großparkplatz im Nirgendwo fanden wir nichts vor, dass uns einlud, dort die Nacht zu verbringen.

So fuhren wir zurück zur Mittelmole und stellten uns wieder zu den 9 Mobilen, die dort bereits standen. Völlig unbehelligt verbrachten wir eine ruhige Nacht. Später, bei der Ausfahrt, zahlten wir übrigens den Wohnmobil-Übernachtungstarif (17€) am Kassenautomat.

Fähre Copenhagen in Warnemünde

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Wissenswertes zu Warnemünde

Das Seebad Warnemünde, so der komplette Namen, gehört zur Stadt Rostock. Dier 6000 Einwohner teilen sich den Ort mit den zahlreichen Feriengästen.

Der lange Sandstrand mit der Strandpromenade gehört zu den schönsten Stränden in Deutschland. Am Alten Strom, dem ehemaligen Fischereihafen, liegt die Weiße Flotte mit ihren Rundfahrtangeboten.

Durch den Seekanal, die Zufahrtczum Rostocker Überseehafen, sorgt dafür, dass es immer etwas zu sehen gibt. Insbesondere die Fährschiffe sorgen für regen Schiffsverkehr.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Warnemünde sind die regelmäßigen Anläufe der großen Kreuzfahrtschiffe. Mehrere Schiffe finden gleichzeitig einen Platz am Kai. Dann kommen zu den Badegästen nochmals mehrere Tausend Tagesbesucher hinzu.

Wahrzeichen des Badeortes sind der Leuchtturm, das markante Hotel Neptun und der Teepot, ein Restaurant am Strand

Wie es der lokale Wetterbericht versprochen hatte, verbesserte sich am Morgen das Wetter wesentlich. So machten wir uns auf den Weg am Alten Strom entlang zum Leuchtturm und zum Strand. 

In der Sonne konnten wir den Spaziergang genießen. Hinzu kam eine besondere Freude des Fotografen. Einfach nur so hatte ich mein altes Schätzchen, die Sony R1 aus der Vitrine geholt und mit auf die Reise genommen. In Warnemünde erfolgte der erste Einsatz seit 8 Jahren. Die Ergebnisse können sich immer noch sehen lassen.

Während wir am Vorabend fast allein in Warnemünde spazieren gingen, lockte die Sonne viele Besucher und Einheimische hinaus. Wir staunten, wie viele Menschen mit uns im März einen Strandspaziergang genossen.

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Nach einer längeren Mittagspause holte uns leider der Regen wieder ein. So machten wir uns wieder auf den Weg zu neuen Zielen.

Durch Regen nach Fischland-Darß-Zingst

Bevor wir die Weiterreise antraten, suchten wir noch einen Baumarkt, um eine Gasflasche zu tauschen. Am Baumarkt angekommen, überlegen wir, woher der Markt uns so bekannt vorkam. Erst später stellten wir fest, dass wir dort schon vor vielen Jahren Flaschen getauscht hatten. 

Unsere Route führte weiter nach Osten, Fischland Darß Zingst war unser nächstes Ziel. Für die Übernachtung wählten wir den Campingplatz Freesenbruch direkt am Ortsrand von Zingst.

Gleich nach der Ankunft machten wir uns auf den Weg zum nahen Sandstrand. Insbesondere unser Hund genoss den Platz am völligeren leeren Strand. Die Wassertemperatur und die Geschmacksrichtung des Wassers gefielen Sam jedoch nicht besonders. So verzichtete er auf ein Bad.

Strand auf Zingst
der erste Blick auf den Strand bei Zingst

Das geplante Essen im Campingplatzrestaurant fiel leider aus, da die Speisekarte kein einziges vegetarisches Gericht für meine Frau enthielt. So gab es leckere Nudeln aus der Wohnmobilküche.

Wissenswertes zu Zingst

Der Zingst bildet das östliche Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Eine Kette von Bodden trennt die Halbinsel vom Festland ab. Da die Orte der Halbinsel nur knapp über der Meereshöhe liegen, sind die Orte eingedeicht.

Zur Zeiten des 2. Weltkrieges und DDR stand auf dem Zingst das Militär im Vordergrund. Der Tourismus spielte erst später eine immer größere Rolle.

Der Ort, das Ostseeheilbad Zingst, ist ein vielbesuchter Erholungsort. Die Zahl der Hotelbetten und Ferienwohnungen übersteigt die Einwohnerzahl weit. Der endlose Sandstrand der Ostsee lockt die Besucher an. Hinzu kommt die reizvolle Boddenlandschaft. Bundesweit bekannt sind die Zingster Fototage.

Ein Strandspaziergang und viel Regen

Der nächste Morgen begann mit bedecktem Himmel, jedoch ohne Regen. Wir frühstückten und machten uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Seebrücke. 

Erst während unseres Spazierganges erlebten wir die Länge des Strandes richtig. Je näher wir unserem Ziel kamen, je voller wurde es am Strand. So trafen wir auf dem zwei Kilometer langen Weg etwa 15 weitere Besucher. 

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Unser Aufenthalt an der Seebrücke und dem umliegenden Ort fiel leider sehr kurz aus. Der Wind nahm wieder zu und der Blick zum Himmel zeigte uns, dass wir uns langsam wieder auf den Rückweg machen sollten. Das nächste Schauer zog deutlich sichtbar heran. 

Diesmal wählten wir den Weg durch den Ort. Beim Ansehen der Speisekarten und der Auslagen fielen uns die Preise auf. Die Zingster lassen sich die Schönheit der Boddenlandschaft und des Strandes gut bezahlen.

Kurz nach dem wir wieder im Fahrzeug saßen, begann es wieder einmal zu regnen. Den Rest des Tages verbrachten wir faul auf dem Campingplatz. Nur gegen Abend nutzten wir eine längere Regenpause zu einem weiteren Strandspaziergang.

Im Dauerregen vom Darß an die Havel

Bereits am nächsten Morgen bestätigte sich der Wetterbericht. Nach Sturm und Regenschauern bot uns das Wetter jetzt Dauerregen und Wind. So beschlossen wir, in Richtung Berlin aufzubrechen und das schlechte Wetter zum Fahren zu nutzen.

Nach dem Start drehten wir noch eine Runde durch Barth und nahmen den dortigen Stellplatz in Augenschein. Der nächste Stopp erfolgte am Supermarkt, um unsere  Vorräte zu ergänzen.

Bereits wenige Kilometer weiter hielten wir erneut an. Am Wohnmobilstellplatz in Ribnitz-Damgarten legten wir die Mittagspause ein und blickten ein letztes Mal über die sehenswerte Boddenlandschaft, bevor es auf die Autobahn ging.

Der Wetterbericht behielt recht, es regnete ununterbrochen während der gesamten Fahrt von der Ostsee an die Havel. Der Tag endete auf dem uns bereits bekannten Stellplatz in Werder an er Havel, Selbst der Abendspaziergang mit dem Hund endete mit einer nassen Jacke und einem sehr nassen Hund.

Am nächsten Morgen freuten wir uns, denn durch das Fenster über dem Bett erkannten wir deutlich einige blaue Flecken am Himmel. Auf der Morgenrunde blieben Herrchen und Hund trocken. So stand dem geplanten Besuch des Schlosses Sanssouci nichts mehr im Wege.

Potsdam: Sanssouci mit vielen Holzkisten

Die wenigen Kilometer von Werder nach Potsdam legten wir schnell zurück. Dummerweise parkten wir brav auf dem Bus- und Wohnmobilteil des Großparkplatzes. 

Wissenswertes über Schloss und Park Sanssouci

Das Schloss und der bekannte Weinberg entstanden ab 1745. Die Anlage entstand als Sommersitz nach ersten Skizzen von Friedrich II, dem damaligen König von Preussen (Der alte Fritz). Später, 1841, wurden die Schlossflügel verlängert und vergrößert.

Der Park wuchs nach Fertigstellung des Schlosses immer weiter. Neue Gebäude kamen hinzu. Zwischen dem Obelisken und dem 1769 fertiggestelltem Neuen Palais entstand eine über 2km lange Sichtachse als Hauptweg des Parks.

Das Neue Palais entstand als Gästehaus für die adeligen Gäste des Königs. Im Inneren befindet sich unter anderem ein Theater, das auch heute noch für Aufführungen genutzt wird.

Die gegenüber dem Neuen Palais gelegenen Gebäude, die Communs bilden den Abschluss des Parks. Die Gebäude dienten der Unterbringung des Personals der Gäste und zur Versorgung. Heute werden Teile von der Universität Potsdam genutzt.

Wir besichtigten das Schloss und den angrenzenden Park. Die bekannten Weinstöcke und die Blumenbeete boten der Jahreszeit entsprechend wenig. Etwas merkwürdig fanden wir, dass fast alle Statuen des Parks mit Holzhäusern verkleidet waren. Anscheinend sollen die Kunstwerke so vor der Witterung geschützt werden. 

Nach einem kleinen Rundgang fuhren wir mit dem Auto zum Neuen Palais am anderen Ende des Parks. Ganz zu Fuss traute ich mir den Weg noch nicht wieder zu. 

Eigenartige Parkplatzgebühren und das Neue Palais

Beim Verlassen des Parkplatzes nach ca. 2 Std. verlangte der Automat 10€ von uns, obwohl lt Aushang nur 3€ fällig waren. Zähneknirschend zahlten wir. Mal sehen, ob unser Einspruch per Mail erfolg hat.

Am neuen Palais wanderten wir um die riesigen Gebäude des Palais und der Commons herum. Besonders in Erinnerung blieb uns der Name des Platzes, die Mopke. Es ist für uns immer wieder beeindruckend, welche Riesenbauten sich die Kaiser genehmigten. 

Nach unserem Rundgang klappte das Verlassen des Parkplatzes diesmal reibungslos. Der Automat begnügte sich mit 2€.

Keine Bilder?

Vielleicht ist es den Stammlesern schon aufgefallen, dass die Bilder aus dem Park von Sanssouci fehlen. Natürlich habe ich auch im Schlosspark fotografiert. Leider erlaubt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die Hausherrin der Anlagen, nur das Fotografieren zu privaten Zwecken. Daher darf ich hier keine Bilder zeigen.

Ursprünglich wollten wir die kommende Nacht wieder in Werder verbringen. Da wir jedoch eine Ver- und Entsorgung benötigten, schied der Platz aus. So fuhren wir nach Brandenburg an der Havel. 

Dort angekommen, meldeten sich zu unserer Überraschung Wind und Regen zurück. So verhielten wir uns ruhig und beschäftigten uns mit unseren Büchern. Erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit lies der Regen nach und wir konnten noch einen kleinen Abendspaziergang unternehmen..

Von Brandenburg in die Hauptstadt.

Nach einer unruhigen Nacht, der Wind wackelte immer wieder am Auto, stand als erster Punkt die Gasbeschaffung an. Das erste Mal versagte unser TomTom-Naviprogramm. Statt bei einem Baumarkt landeten wir auf dem Parkplatz einer Regattastrecke. 

Erst der zweite Anlauf klappte. Nach einer ungewollten Stadtrundfahrt fanden wir den Toom Markt und konnten die Gasflasche tauschen.

Jetzt konnte die Fahrt nach Berlin beginnen. Über den Berliner Ring ging es zügig voran. Wie geplant erreichten wir pünktlich und ohne Schwierigkeiten zur den Stellplatz in Berlin Köpenick. Den Platz kannten wir schon von früheren Besuchen. 

Den Rest des Tages verbrachten wir mit unserer Tochter, die zur Zeit in Berlin studiert. Wieder litten unsere Unternehmungen unter dem schlechten Wetter, dass unseren Aufenthalt in der Hauptstadt begleitete. 

Da die Rückfahrt nach Franken unspektakulär verlief, endet an dieser Stelle der Reisebericht.

Fazit

Es war das erste Mal, dass unsere Märztour so massiv unter den Wetterbedingungen litt. Dennoch fanden wir die Zeit entspannend und erholsam.

Wieder einmal fanden wir die deutsche Ostseeküste sehenswert und schön. Allerdings bewegen sich die Preise mittlerweile auch im Winter auf einem hohen Niveau.

Für uns ist klar, dass der von uns diesmal besuchte Küstenabschnitt für eine Reise in der Hauptsaison nicht in Frage kommt. So erstaunte uns nicht, dass der Campingplatz auf Zingst schon im Februar keine freien Plätze für Juli und August anbieten konnte.

Der Beitrag Im März an die Ostsee, viel Wind und Regen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/03/ostsee-reisebericht.html/feed 0
Wechsel und Verstärkung der Wohnraumbatterie im Pössl https://www.womoknipser.de/2019/03/batteriewechsel-im-poessl.html https://www.womoknipser.de/2019/03/batteriewechsel-im-poessl.html#respond Sat, 23 Mar 2019 20:45:53 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39828 letzte Bearbeitung: 20.03.2019 Wie schon im Artikel „Welche Batterie für das Wohnmobil?“ geschildert, brachte mir DHL zwei neue 95Ah Gelbatterien für unseren Pössl. Der Bote klingelte erst und freute sich dann, dass er die Pakete nur zwei Meter von Auto zu Auto umladen mußte. Bereits einige Tage vorher kamen die bestellten Polklemmen, Kabelschuhe und Aderendhülsen weiterlesen...

Der Beitrag Wechsel und Verstärkung der Wohnraumbatterie im Pössl erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Bearbeitung: 20.03.2019

Wie schon im Artikel „Welche Batterie für das Wohnmobil?“ geschildert, brachte mir DHL zwei neue 95Ah Gelbatterien für unseren Pössl. Der Bote klingelte erst und freute sich dann, dass er die Pakete nur zwei Meter von Auto zu Auto umladen mußte.

Eine wichtige Anmerkung: Die Arbeiten an der elektrischen Anlage eines KFZ sind entsprechend ausgebildeten Fachleuten vorbehalten. Die auftretenden hohen Ströme können zu Bränden führen. Für die Arbeiten werden Spezialwerkzeuge und Meßgeräte benötigt, die nicht in jeder Hobbywerkstatt vorhanden sind.

Bereits einige Tage vorher kamen die bestellten Polklemmen, Kabelschuhe und Aderendhülsen an. So stand dem Einbau nichts mehr im Wege. Der Elektriker konnte endlich loslegen.

Der Beifahrersitz muss raus

Halt, der Beifahrersitz störte noch den Elektriker! Im Pössl 2Win befinden sich die Bordbatterien unter der Sitzkonsole auf der Beifahrerseite. Also mußte der Sitz erst ausgebaut werden. Eine einfache Aufgabe, denn Anleitungen für den Sitzausbau gibt es reichlich im Netz.

Schnell entfernte ich die Verkleidung der Konsole und begann die Halteschrauben zu entfernen. Die Internetanleitungen verschwiegen leider, dass der Pössl-Mechaniker beim Einbau die Imbusschrauben mit einem falsch eingestellten Schrauber befestigt hatte. Vier von sechs Schrauben erlitten dabei Beschädigungen.

Auch mit allen Tricks schaffte ich es nicht, die letzte Schraube zu lösen. So blieb mir nur der Griff zur Bohrmaschine. Zum Glück ließ sich die Senkkopfschraube sehr einfach ausbohren.

Der elektrische Anschluß des Sitzes bildete die nächst Hürde. Erst nach Entfernen einer weiteren Kunststoffhalterung konnte ich den Verbinder öffnen und den Sitz von der Fahrzeugelektrik trennen. Ab jetzt führt das Einschalten der Zündung zu einer Fehlermeldung des Airbagsystems.

Der nächste Schritt bestand aus Gewichtheben. So ein Sitz mit angebauter Drehkonsole wiegt schon einige Kilos. Nach dem Abheben lag die alte Batterie frei vor mir.

Der Elektriker kann loslegen

Hinweis: Im Netz gibt es immer wieder Tipps zum Thema Batterie abklemmen, die nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich sind. In unseren Fahrzeugen muß zuerst der Minuspol der Batterie vom Masseanschluss getrennt werden, bevor irgendwelche Arbeiten am Pluspol erfolgen dürfen. Insbesondere in der Enge der Sitzkonsole besteht sonst die Gefahr eines Kurzschlusses.

Schnell trennte ich mit der serienmäßigen Sicherung die Batterie vom Elektroblock und klemmte die Leitungen von den Batteriepolen ab. Der anschließende Ausbau war einfach, nachdem ich die Halteklammern an der Sitzrückseite entdeckt hatte.

Zu meiner Freude verfügte mein Pössl schon über eine Halterung für zwei Batterien. So brauchte ich mir keine Gedanken über die mechanische Befestigung der Batterien machen. Dennoch war es nicht ganz einfach, die zwei neuen Akkus in die Konsole hinein zu bekommen und auszurichten.

Insgesamt geht es in der Sitzkonsole sehr eng zu. Mit zwei Batterien ist der Platz bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzt. Selbst nach oben zum feststehenden Teil der Drehkonsole bleibt nicht viel Raum übrig.

Die vorhandenen Batterieanschlüsse konnte ich unverändert übernehmen. Daher war es sehr einfach, die Batterien mittels zweier Kabel zu verbinden. Ich entschied mich, die Verbindungen mit verpressten Kabelschuhen zu erstellen. Der Anschluss erfolgte über Kreuz, obwohl mir dies bei den kurzen Verbindungen zwischen den Batterien überflüssig erscheint.

Um auf der sicheren Seite zu sein, deckte ich die Batterien zusätzlich zu den Polkappen mit einer Kunststoffabdeckung aus dem Fundus nach oben ab. Schließlich möchte ich nicht, dass der Beifahrersitz zum heißen Stuhl wird.

Der Rest ist schnell erzählt, der Einbaudes Sitzes klappte gut, da mein Stammbaumarkt erforderlichen die Ersatzschrauben vorrätig hatte. Nur das Ausrichten für die ersten Schrauben erwies sich auf Grund des Sitzgewichtes als mühsames Unterfangen.

Inbetriebnahme und Tests

Die letzten Arbeiten zwangen mich nochmals, mich zwischen die Sitze zu legen. Nur so konnte ich die Mäuseklaviere (Schiebeschalter) der beiden Ladegeräte und den Ladebooster von AGM auf Gel umstellen.

Der erste Test mit laufendem Motor verlief positiv. Der Fehlerspeicher hatte den Sitzausbau nicht mitbekommen und der Booster begann sofort, die Batterien mit 25A zu laden.

Der zweite Test am nächsten Tag bescherte mir eine kleine Schrecksekunde. Ich wollte die Akkus mit Landstrom voll aufladen und meine Ladegeräte testen. Kurz nach dem Einschalten des Landstromes stieg die Ladespannung auf 14,7V an.

Gelbatterien sind empfindlich, wenn es um die Ladeschlußspannung geht. 14,4V dürfen nicht überschritten werden. So kannte ich die Aussage. Sollte mein gutes Ctrek Ladegerät defekt sein?

Nach einem kurzen Blick ins Netz fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Schuld war die Temperaturkompensation des Ladegerätes. Das Wohnmobil war über Nacht nicht geheizt und die mit Temperaturfühler ausgestattete Batterie kühlte auf ca. 0 Grad C aus.

Fazit

So war es nicht verwunderlich, dass der nächste Test im geheizten Wohnmobil das gewünschte Ergebnis brachte. Die Ladespannung passte und ich war beruhigt.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass die mechanischen Arbeiten wie Sitzausbau und Befestigung der Batterien den Hauptteil der Tätigkeiten ausmachte. Die zwei Stückchen Kabel zwischen den Batterien forderten den Elektriker nur wenig. Der Schlosser hatte wesentlich mehr Arbeit.

Jetzt gilt es, Erfahrungen mit der neuen Ausstattung zu sammeln. In Kürze folgt unsere übliche Wintertour. Mal sehen, ob die Verstärkung sich gelohnt hat.

Der Beitrag Wechsel und Verstärkung der Wohnraumbatterie im Pössl erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/03/batteriewechsel-im-poessl.html/feed 0
Wismar: Stellplatz am Hafen https://www.womoknipser.de/2019/03/wismar-stellplatz-am-hafen.html https://www.womoknipser.de/2019/03/wismar-stellplatz-am-hafen.html#respond Sat, 23 Mar 2019 19:58:30 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=40016 An der Ostsee gibt es viele Angebote für Wohnmobilreisende. Der Stellplatz Wismar liegt günstig und ist sehr gepflegt. Meine Meinung Der Stellplatz liegt ruhig im Hafengebiet an einer mäßig befahrenen Straße. Für jedes Wohnmobil gibt es einen gesonderten geschotterten Stellplatz auf der Wiese. Die Stromsäulen sind nicht immer in der Nähe. Die Bezahlung kann beim weiterlesen...

Der Beitrag Wismar: Stellplatz am Hafen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
An der Ostsee gibt es viele Angebote für Wohnmobilreisende. Der Stellplatz Wismar liegt günstig und ist sehr gepflegt.

Platzart Stellplatz mit ca. 50 parzellierten Plätzen
Lage Nahe der Innenstadt im Hafengebiet
Kosten pro Nacht ca. 12€
Öffnungszeiten ganzjährig geöffnet
Anreise jederzeit möglich
Sanitäranlagen Toilette und Dusche
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden, Wasser gegen Gebühr
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse (Münzautomat)vorhanden
Satelittenempfang auf allenPlätzen möglich
Wlan-Zugang Vodafon Hotspot in der Nähe
Brötchenservice kleiner Kiosk, Netto in der Nähe
Internetseite Stellplatz Wismar
Besonderes viel Platz um das Wohnmobil herum
Stand: 2019

Meine Meinung

Der Stellplatz liegt ruhig im Hafengebiet an einer mäßig befahrenen Straße. Für jedes Wohnmobil gibt es einen gesonderten geschotterten Stellplatz auf der Wiese. Die Stromsäulen sind nicht immer in der Nähe.

Die Bezahlung kann beim Platzwart oder am Automaten erfolgen. Für Unterhaltungen und Gespräche gibt es eine kleine überdachte Terrasse. Die Duschen und Toiletten befinden sich in einem größeren Gebäude auf einem Nebenplatz. Der Code steht auf dem Automatenausdruck.

Insgesamt ist der Platz sehr gepflegt und ordentlich. Die regelmäßige Anwesenheit eines Platzwartes ist zu spüren. So funktioniert es sogar, dass Chemietoilette und Sog-Toilette in unterschiedliche Öffnungen entsorgt werden.

Noch ein Tipp für die Anfahrt: In einigen Navis ist der Platz als POI hinterlegt. Leider führt dies in die Irre. Mein Tipp: Mit Schiffbauerdamm als Ziel klappte es problemlos.

Mein Fazit: Ein schöner Platz für ein Wochenende in Wismar.

Die Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Wismar: Stellplatz am Hafen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/03/wismar-stellplatz-am-hafen.html/feed 0
Andernach, ein Stellplatz zum in den Rhein reinschauen https://www.womoknipser.de/2019/02/andernach-stellplatz.html https://www.womoknipser.de/2019/02/andernach-stellplatz.html#respond Sun, 24 Feb 2019 10:01:08 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39826 In Andernach gibt es einen Stellplatz in guter Lage. Für viele Fahrzeuge gibt es den begehrten freien Blick auf den Rhein und die Schiffe. Hinzu kommt, dass die Rheinpromenade, das Geysirmuseum und die Innenstadt in wenigen Schritten erreichbar sind. Meine Meinung zum Platz Mir hat der Aufenthalt auf dem Platz gut gefallen. Bei meinem Besuch weiterlesen...

Der Beitrag Andernach, ein Stellplatz zum in den Rhein reinschauen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
In Andernach gibt es einen Stellplatz in guter Lage. Für viele Fahrzeuge gibt es den begehrten freien Blick auf den Rhein und die Schiffe. Hinzu kommt, dass die Rheinpromenade, das Geysirmuseum und die Innenstadt in wenigen Schritten erreichbar sind.

Platzart Stellplatz mit ca. 40 Plätzen
Lage Nahe der Innenstadt zwichenRheinpromenade und Hafen
Kosten pro Nacht ca. 8€
Öffnungszeiten ganzjährig geöffnet
Anreise Immer
Sanitäranlagen keine
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse (Münzautomat)vorhanden
Satelittenempfang auf allenPlätzen möglich
Wlan-Zugang Kein Netzzugang
Brötchenservice kein Service, Bäcker in der Stadt
Internetseite unbekannt
Besonderes Direkt am Rhein, ca 20 Plätze in erster Reihe
Stand: 2019

Meine Meinung zum Platz

Mir hat der Aufenthalt auf dem Platz gut gefallen. Bei meinem Besuch im Winter gab es genügend Platz und Abstand zum Nachbarn. Bei Vollbelegung wird es eng zwischen den Fahrzeugen.

Eine Besonderheit ist die Flussnähe ohne die sonst übliche starke Lärmbelastung. Die beiden Bahnlinien sind hörbar, stören aber durch die Entfernung nur wenig. Nachts registrierte ich nur die Motoren der Schiffe.

Mein Fazit: Ein schöner Platz für einige Nächte, wenn man das Glück hat, einen Platz zu ergattern.

Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Andernach, ein Stellplatz zum in den Rhein reinschauen erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/02/andernach-stellplatz.html/feed 0
Zwei Tage am Rhein, der Saisonauftakt im Februar https://www.womoknipser.de/2019/02/rhein-februar.html https://www.womoknipser.de/2019/02/rhein-februar.html#respond Fri, 22 Feb 2019 10:16:04 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39774 Eine kurze Verpflichtung in Mannheim führte mich in Richtung Rhein. Da der Wetterbericht sehr gut klang, verlängerte ich die Reise und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Stürmische Nacht in Bacharach Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichte ich Bacharach. Den Stellplatz kannte ich schon von früheren Besuchen. Außerhalb der Saison bietet der Platz eine weiterlesen...

Der Beitrag Zwei Tage am Rhein, der Saisonauftakt im Februar erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Eine kurze Verpflichtung in Mannheim führte mich in Richtung Rhein. Da der Wetterbericht sehr gut klang, verlängerte ich die Reise und machte mich auf den Weg ins Rheintal.

Stürmische Nacht in Bacharach

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichte ich Bacharach. Den Stellplatz kannte ich schon von früheren Besuchen. Außerhalb der Saison bietet der Platz eine schöne Aussicht auf den Rhein. Hinzu kommt, dass die rechtsrheinische Bahnlinie weit genug entfernt ist. So bleiben die müden Besucher vom Lärm der vielen Güterzüge halbwegs verschont.

Der geplante Fernsehabend fiel aus, da der starke Wind meine Schüssel mehrfach verstellte. So arbeitete ich etwas am Computer und suchte früh den hintern Teil des Wohnmobils auf.

Entsprechend früh begann der nächste Tag. Ich verzichtete auf eine frühe Brötchentour und begnügte mich mit den Vorräten.

Jetzt erst bemerkte ich das Schild am Stellplatz, dass auf den Urlaub der Betreiber hinwies. So blieb die Übernachtung kostenfrei, da der Platzwart auf seine Runde verzichtete.

Mein erster Spaziergang führte mich am Rheinufer entlang und durch den Ort. Wieder stellte ich fest, welche Hypothek die früheren Bahnbauer dem Tal aufgebürdet haben. Die ICE-Züge passen nicht zur Rheinromantik.

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Anschließend machte ich mich wieder mit dem Wohnmobil auf den Weg. Es ging immer am Rhein entlang. In Oberwesel füllte ich den Kühlschrank auf und inspizierte den immer noch als Stellplatz ausgewiesenen kleinen Parkplatz direkt an der Straße. Wie immer war der Platz komplett mit PKW zugestellt.

Weiter ging die Fahrt. Unterwegs hatte ich die Idee, Andernach einen Besuch abzustatten. Bisher kannte ich die Stadt nur vom Vorbeifahren.

Andernach im Sonnenschein

Zu meiner Überraschung war der Stellplatz gut besucht. Mindestens 15 Besatzungen waren ebenfalls im Winter unterwegs. Nach dem häuslichen Einrichten auf dem Platz legte ich eine ausgiebige Mittagspause ein und schaute in den Rhein rein.

So wurde es Nachmittag, bis ich mich auf den weg machte, die Stadt zu entdecken. Mittlerweile zeigte sich die Sonne am bauen Himmel und lockte die Menschen an die frische Luft.

So führte mich mein Weg erst in der warmen Sonne am Rhein entlang, bevor ich in die Stadt abbog. Beeindruckend fand ich meinen Besuch in der spätromanischen Kirche Maria Himmelfahrt. Während meines Rundganges hatte ich die große Kirche ganz für mich allein.

Anschließend schlenderte ich an der mächtigen Stadtmauer entlang und durch die Fußgängerzone. Das moderne Einkaufszentrum ignorierte ich, da diese Komsumtempel in allen Städten ähnlich gestaltet sind.

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Nach fast zwei Stunden erreichte ich wieder den Stellplatz. Die Abendsonne sorgte dafür, dass noch einige Zeit an der Promenade verweilte.

Nach einer Stärkung holte ich noch meine Nordic-Walking-Stöcke aus dem Kofferraum und nutzte die milde Luft für zwei Runden entlang des Rheinufers.

Nach so viel Bewegung reichte es mir und meinen geschwächten Muskeln. So endete der Abend vor dem Fernseher. Diesmal verhinderte kein Wind das Aufstellen der Schüssel.

Am nächsten Morgen begann mit grauem Himmel. Dennoch machte ich mich auf zu meinem morgendlichen Gehtranig. Bereits beim anschließenden zweiten Frühstück begann die Sonne, sich langsam durch den Hochnebel zu kämpfen.

Die Loreley möchte kein Foto

Für mich wurde es Zeit, mich wieder in Richtung Heimat auf den Weg zu machen. Für die Rückfahrt wählte ich wieder die Route immer am Rhein entlang bis Wiesbaden.

So überquerte ich in Koblenz den Fluss und fuhr an der rechten Rheinseite flussaufwärts. In Braunsbach unterhalb der Marksburg (eine meiner Lieblingsburgen) schaute ich mir noch kurz den Stellplatz an.

Den nächsten Stopp legte ich direkt unterhalb der Loreley ein. Das schöne Wetter lockte mich hinaus. So machte ich mich auf den beschwerlichen und sehr steinigen Weg zur Statue auf der Landzunge.

Den nächsten Stopp legte ich direkt unterhalb der Loreley ein. Das schöne Wetter lockte mich hinaus. So machte ich mich auf den beschwerlichen und sehr steinigen Weg zur Statue auf der Landzunge.

Die junge Dame zickte, als ich nett um ein Foto bat. Zum Schutz stellte sich die Loreley so hin, dass die Sonne direkt hinter ihrem Kopf stand. So machte ich mich unvollendeter Dinge auf den Rückweg. Vielleicht hat die Dame beim nächsten Besuch bessere Laune.

Das schöne Wetter machte es mir schwer, die Rückfahrt anzutreten. So blieb ich noch einige Zeit an der Loreley stehen und genoss die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres.

zum Vergrössern auf ein Bild klicken

Gemütlich nahm ich die restliche Strecke am Rhein entlang unter die Räder. In der schönen Frühlingssonne störte es mich auch nicht, dass mehrere Baustellen auf der Uferstraße mein Fortkommen behinderten.

Der Rest ist schnell erzählt. Die Autobahn führte mich zügig nach Franken zurück. Pünktlich zum Abendessen war ich wieder zurück bei Frau und Hund.

Fazit: eine lohnenswerte Unterbrechung des Alltags

Insgesamt fand ich die kleine Flucht aus dem Alltag sehr entspannend und erholsam. Das Weltkulturerbe oberes Mittelrheintal gefiel mir wieder einmal. Dank der Rheinschifffahrt gibt es auf dem Fluss immer etwas zu sehen. Die abwechslungsreiche Landschaft mit den vielen Burgen bietet immer wieder reizvolle Ansichten.

Leider sind einige Orte nicht sehr wohnmobilfreundlich. So fand ich z.B. in St. Goar keinen Parkplatz auf dem ein Wohnmobil legal Parken darf. Es gab nur Plätze für PKW oder Busse. Nein es geht nicht ums Übernachten, Ich wollte nur kurz durch den Ort gehen und eine Kleinigkeit essen.

Der Beitrag Zwei Tage am Rhein, der Saisonauftakt im Februar erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/02/rhein-februar.html/feed 0
Umweltzonen in Europa, wer blickt noch durch? https://www.womoknipser.de/2019/02/umweltzonen-in-europa.html https://www.womoknipser.de/2019/02/umweltzonen-in-europa.html#respond Thu, 21 Feb 2019 09:26:43 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39759 Mittlerweile nehmen die umweltbedingten Fahrverbote immer mehr zu. In ganz Europa entwickeln Politiker individuelle Regelungen. Für uns Fahrer gilt es, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Wer schafft dies noch? Bisher gab es zumindest in Deutschland eine eindeutige Regelung für Fahrverbote. Die Städte mit Umweltzonen waren bekannt und die Autofahrer hatten sich darauf eingestellt. weiterlesen...

Der Beitrag Umweltzonen in Europa, wer blickt noch durch? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Mittlerweile nehmen die umweltbedingten Fahrverbote immer mehr zu. In ganz Europa entwickeln Politiker individuelle Regelungen. Für uns Fahrer gilt es, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Wer schafft dies noch?

Bisher gab es zumindest in Deutschland eine eindeutige Regelung für Fahrverbote. Die Städte mit Umweltzonen waren bekannt und die Autofahrer hatten sich darauf eingestellt. Besucher konnten sich schon vor der Reise grob über die Ausdehnung informieren. Hinzu kam der einfache Farbcode. Aufkleber auf der Scheibe und entsprechende Schilder sorgten für Klarheit.

Dies geschilderte Verfahren war zu einfach. Daher kommen in der letzten Zeit zusätzlich Sperrungen für einzelne Straßen oder Stadtteile hinzu. EHamburg spielt hier den Vorreiter. In Stuttgart dürfen bestimmte Diesel mit grüner Plakette nicht mehr in die „grüne“ Umweltzone einfahren.

Einfach losfahren wird unmöglich

Der Autofahrer ist gezwungen, ganze Romane auf den Schildern schnell zu lesen und zu verstehen. Für uns Reiselustige ohne Ortskenntnis gilt es, sehr aufmerksam zu fahren. Besser ist es, sich bereits im Vorfeld zum informieren.

Die nächste Schwierigkeitsstufe trifft uns Reisemobilisten im Ausland. Von den französischen Plaketten haben schon viele gehört oder gelesen, aber wer kennt die Regelungen in Antwerpen?

Mal geht es nach Schadstoffklasse, mal ist das Datum der Zulassung das entscheidende Kriterium, die den Zugang in die Zonen ermöglicht. Einige Länder überwachen die Verbote kaum, andere verfügen über automatische Überwachungsanlagen an allen Eingängen der Zone (z-B. London).

Ja, ich gebe es zu. Das Thema nervt mich zur Zeit mächtig. Mein Wohnmobil wird von einem Euro5 Diesel angetrieben. Dieses uralte Model fällt natürlich unter viele Einschränkungen.

Damit ist es vorbei, einfach sorgenfrei ohne große Planung loszufahren. Recherchen sind erforderlich. Wer kennt schon alle Regelungen in Europa? Mittlerweile gibt es im Netz eine Webseite, deren Geschäftsmodel es ist, die Autofahrer gegen Gebühr mit den geforderten Plaketten zu versorgen. Natürlich gibt es kostengünstigere Wege zu dem begehrten Aufklebern. Diese muß der Fahrer aber erst einmal finden.

Europäische Einheit?

Ob die Fahrverbote erforderlich sind, ist hier nicht das Thema. Aber liebe Politiker, ist es nicht möglich, in Europa ähnliche Spielregeln für die Sperrzonen anzuwenden? In der gegenwärtigen Situation führen Umweltzonen zu einer Behinderung des Reiseverkehrs.

Es sollte selbstverständlich sein, eine einheitliche Abstufung und Kennzeichnung der Fahrzeuge zu erreichen. Ich bin gespannt, was passiert, wenn eine Politesse mein Wohnmobil mit einer gelben Plakette aus Frankreich und einer grünen Plakette nach deutschem Recht vorfindet. Ich freue mich schon jetzt auf das Knöllchen.

Die Verbote sind nicht mehr zurückzudrehen, jetzt gilt es, praktikable Regelungen für alle Autofahrer in Europa zu finden. Es kann nicht sein, dass vor einer Reise ewige Recherchen zu Fahrverboten erforderlich sind. Das ist für eine europäische Einheit nicht förderlich.

Irgendwann wird der Durchblick sogar optisch verhindert. Mautaufkleber, Umweltplaketten aus ganz Europa, irgendwann wird es eng auf der Frontscheibe.

Der Beitrag Umweltzonen in Europa, wer blickt noch durch? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/02/umweltzonen-in-europa.html/feed 0
Schweden mit Hund – eine Vereinfachung bei der Einreise https://www.womoknipser.de/2019/01/schweden-hund-einreise.html https://www.womoknipser.de/2019/01/schweden-hund-einreise.html#comments Wed, 30 Jan 2019 10:55:58 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39725 letzte Aktualisierung: 20.03.2019 Hundehalter mit einem Reiseziel in Skandinavien sind es gewöhnt, dass sich die Regelungen für die Einreise öfter ändern. In den letzten Jahren vereinfachtes sich die Einreisebestimmungen glücklicherweise immer weiter. So blieben wir lange ausgesperrt, da unser langjähriger vierbeiniger Weggefährte aus medizinischen Gründen keine Chance hatte, den damals obligatorischen Bluttest zu bestehen. Erst weiterlesen...

Der Beitrag Schweden mit Hund – eine Vereinfachung bei der Einreise erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Aktualisierung: 20.03.2019

Hundehalter mit einem Reiseziel in Skandinavien sind es gewöhnt, dass sich die Regelungen für die Einreise öfter ändern. In den letzten Jahren vereinfachtes sich die Einreisebestimmungen glücklicherweise immer weiter.

So blieben wir lange ausgesperrt, da unser langjähriger vierbeiniger Weggefährte aus medizinischen Gründen keine Chance hatte, den damals obligatorischen Bluttest zu bestehen. Erst nach Anpassung der Einreisebestimmungen an die mitteleuropäischen Regelungen dürfte Beny nach Schweden einreisen.

Allerdings behielten sich die Schweden vor, die Impfbücher der Hunde genau zu kontrollieren. Dies bedeutete für Hundehalter, die rote Spur am Grenzübergang oder am Fährhafen benutzen zu müssen.

Dies verzögerte manchmal die Einreise erheblich, wenn viele Fahrzeuge mit zollpflichtigen Waren ebenfalls auf eine Kontrolle warteten. Selbst an der Brücke war ein zusätzlicher Stopp beim Zoll erforderlich.

Mittlerweile gibt es eine weitere Erleichterung. Auf den Internetseiten des Zolls anmelden. Dann kann die Einreise durch die grüne Spur ohne jede Kontrolle erfolgen.

Der gesamte Prozess scheint sehr einfach gehalten zu sein. Oben auf den Webseiten kann immer Deutsch als Sprache gewählt werden. Dann geht es in Deutsch weiter. Die gesamte Anmeldung habe ich noch nicht durchlaufen, da unsere nächste Schwedenreise noch nicht genau feststeht.

Hunde-Knigge in Schweden

Schweden, da denken die Hundebesitzer an weite unberührte Natur mit unbegrenztem Auslauf für Fifi und Bello. Endlich können die Hunde bei Wanderungen die Freiheit genießen.

Leider folgt die Ernüchterung schnell. Es wird nicht lange dauern, bis der Besucher die ersten bösen Blicke ernten wird. Der Unterschied ist einfach. Auch in der freien Natur leinen die Schweden ihre Hunde an. Spätestens wenn andere Menschen oder Tiere in der Nähe sind, erfolgt der Griff zur Leine.

Ebenso selbstverständlich ist die Beseitigung der Hinterlassenschaften. Auch wenn die Reinlichkeit nicht ganz die englische Perfektion erreicht, entfernen schwedische Hundehalter ganz selbstverständlich.

Beim Camping hatten wir bisher keine Schwierigkeiten, Unser Hund war immer willkommen. Anders sah dies in den Restaurants aus. Öfter war der Vierbeiner nicht erwünscht und musste im Wohnmobil auf uns warten.

Um nicht im Gastland in Ungnade zu fallen, kann ich nur empfehlen, sich diesem Verhalten anzupassen. Dann steht einem gelungenem Urlaub mit Hund nichts im Wege. Schweden ist ein schönes Urlaubsland für einen Hundeurlaub. Hundefeindlichkeit erlebten wir nie,

Dennoch empfanden wir den Urlaub mit Hund lohnenswert. Durch die dünnere Besiedlung und die oft unberührte Landschaft gibt es genug Platz für Alle, auch für unsere Vierbeiner.

Der Beitrag Schweden mit Hund – eine Vereinfachung bei der Einreise erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/01/schweden-hund-einreise.html/feed 2
Welche Batterie für das Wohnmobil? https://www.womoknipser.de/2019/01/batterie-wohnmobil.html https://www.womoknipser.de/2019/01/batterie-wohnmobil.html#respond Thu, 17 Jan 2019 13:55:09 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=39086 letzte Bearbeitung: 03.02.2019 Fahrzeug- und Versorgungsbatterien mögen die Kälte nicht. Immer wenn die Temperaturen sich der Frostgrenze nähren, treten Schwächen zu Tage. So hielt sich auch unsere Wohnraumbatterie an diese Regel und reduzierte bereits im Herbst ihre Kapazität erheblich. Das Schwächeln traf mich nicht überraschend, denn erste Hinweise gab es schon länger. Die Selbstentladung nahm weiterlesen...

Der Beitrag Welche Batterie für das Wohnmobil? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Bearbeitung: 03.02.2019

Fahrzeug- und Versorgungsbatterien mögen die Kälte nicht. Immer wenn die Temperaturen sich der Frostgrenze nähren, treten Schwächen zu Tage. So hielt sich auch unsere Wohnraumbatterie an diese Regel und reduzierte bereits im Herbst ihre Kapazität erheblich.

Das Schwächeln traf mich nicht überraschend, denn erste Hinweise gab es schon länger. Die Selbstentladung nahm zu und die Kapazität ging zurück. Nach vier Jahren Wohnmobileinsatz kann eine AGM-Batterie schon einmal kaputt gehen.

Meine Grundanforderungen

Die Auswahl auf dem Batteriemarkt ist sehr unübersichtlich. Versender, Batteriehändler und Wohnmobilwerkstätten bieten die unterschiedlichsten Lösungen an. Nur welche Lösung ist für unsere Gewohnheiten am besten geeignet?

Schnell standen einige Grundanforderungen fest. Schließlich sollte ein Batteriewechsel nicht zum Totalumbau der Elektrik führen.

  • Einbauort unter dem Beifahrersitz
  • sichere Befestigung ohne neue Bohrungen oder Verschraubungen
  • keine Änderung der vorhandenen Kabel
  • kein Umbau der Ladetechnik (AGM und Gel möglich)
  • Wechselrichterbetrieb oder Solaranlage nicht vorgesehen

Damit sank die Auswahl erheblich. Unter den Sitz passt nur eine Batteriebauform genau hinein. Allerdings gibt es für diese Größe viel Auswahl von vielen Herstellern. Sogar Lithiumbatterien werden für diesen Einbauort angeboten.

Die benötigte Kapazität

Im nächsten Schritt galt es, die benötigte Größe zu ermitteln. Bisher tat ein 95Ah Akku unter dem Sitz seinen Dienst. Die Kapazität reichte im Winter im Heizbetrieb nicht aus, um 48 Stunde ohne Energiesparmaßnahmen im Fahrzeug verbringen zu können.

Neben dem Gebläse der Heizung sind es bei uns Fernseher, Radio und die Computertechnik, die den Bedarf bestimmen. Das LED-Licht trägt nur unwesentlich zum Verbrauch bei.

Im Vergleich mit anderen Besatzungen fallen bei uns zwei Großverbraucher weg. Der Kühlschrank läuft auf Gas und den Kaffee kochen wir nach der alt bewährten Methode mit dem Filter. Daher hält sich unser Energiebedarf in Grenzen.

Nach unseren bisherigen Erfahrungen und Abschätzungen ermittelten wir uns für einen Bedarf von ca. 35Ah pro Tag. Mit unserem Ziel, auch im Winter zwei Tage autark stehen zu können, benötigen wir eine Wohnmobilbatterie mit einer entnehmbaren Kapazität von ca 80Ah.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Bei unserer letzten Anschaffung einer Versorgungsbatterie vor ca. 8 Jahren gab es wenig zu überlegen. Die Gelbatterie ersetzen wir einfach ohne große Überlegungen durch ein baugleiches Model. Leider oder besser: Dank des technischen Fortschritts gibt es heute mehrere Alternativen.

Die AGM-Batterie

In unserem Kastenwagen tut bisher eine 95Ah AGM-Batterie ihren Dienst. AGM-Aukkumulatoren ähneln der klassischen Bleibatterie. Der Hauptunterschied ist es, dass das Elektrolyt in einem Glasfaserflies gebunden ist. (AGM = Absorbent Glass Mat).

Die Batterien sind hochstromfähig und werden auch als Starterbatterien eingesetzt. Daher verkraften AGM-Batterien den großen Energiehunger von Kaffeemaschine oder Föhn.

Einige Hersteller bieten spezielle Ausführen für Wohnmobile an, die eine höhere Anzahl Ladezyklen verkraften sollen. AGM-Batterien benötigen eine angepasste Ladetechnik, um die angegebene Lebenserwartung zu erreichen.

Die Gel-Batterie

Die Gelbatterien funktionieren ebenso nach dem bekannten Prinzip des Bleiakkus. Nur das Elektrolyt ist nicht mehr flüssig sondern geoförmig.

Durch die hohen erreichbaten Ladezyklen waren die Gelbatterien lange Zeit die Standardbatterie in den Wohnmobilen. Mittlerweile haben sie jedoch an Bedeutung verloren, denn die Batterien erreichen nicht die Stromstärken von Blei- oder AGM-Akkumulatoren. Für den Wechselrichtereinsatz taugen sie nur eingeschränkt.

Die Lithium-Batterie

Noch sehr neu im Angebot sind die unterschiedlichen Lithium-Batterien. Diese Akkus sind in unterschiedlichen Arten im Angebot. Nach meiner Einschätzungmist die Entwicklung noch nicht am Ende.

Dieser Batterietyp bietet viele Vorteile gegenüber den unterschiedlichen Bleibatterien. Gewichtseinsparung, sehr hohe Zyklenzahl und die Unempfindlichkeit gegen tiefe Entladungen sind die Hauptargumente für diese Zellen.

Der Hauptnachteil ist derzeit noch der Anschaffungspreis. Hinzu kommt der hohe elektronische Überwachungsaufwand der Zellen. Mittlerweile gibt es jedoch fertige Blöcke, die auch ohne Elektronikkenntnisse verwendet werden können.

Die Bleikristallbatterie

Vor einiger Zeit galt die Bleikristallbatterie im Internet als Allheilmittel. Einige Schreiber in den Foren propagierten die Sonderbauform eines AGM-Akkus als kostengünstige und sehr leistungsfähige Alternative.

Mittlerweile sind die ersten der Batterien bereits auf dem Schrott. Die Ursache ist einfach. Die Bauart erfordert eine hochwertige Ladetechnik mit sehr hohen Ladeströmen, um ein langes Batterieleben zu erreichen. Umfangreiche Umbauten sind erforderlich um diese Batterien im Pössl richtig zu laden.

Unsere Entscheidung

Bis hierher verliefen unsere Überlegungen nach logischen Gesichtspunkten. Jetzt gewann der Technikfreak im Verfasser die Überhand. Ganz klar, den Lithiumzellen gehört die Zukunft.

So begann ich, die einzelnen Angebote näher zu betrachten. Für den Einbauort gab es am Markt mehrere Angebote. Allen gemeinsam war die Bauweise mit eingebautem Batteriemanagement. Die äußere Form der meist von asiatischen Herstellern stammenden Akkus entsprach der klassische Batterie. So sollte ein einfacher Wechsel kein Problem darstellen.

Es dauerte nicht lange und ich hatte meinen favorisierten Akku gefunden. Das Angebot war verlockend. Für unter 1000€ gab es eine Lithiumbatterie die einfach ohne jeden Umbau an die Stelle der defekten Batterie montiert werden konnte. Es gab nur den kleinen Nachteil, dass ein Laden bei Frost nicht möglich wäre.

Der Meinungswechsel erfolgte über Nacht

Wie immer schlief ich noch eine Nacht, bevor der Warenkorb zur Kasse wanderte. Diesmal führte die letzten Überlegungen zum Umdenken. Ein wirtschaftlicher und ein technischer Grund führten zum Meinungswechsel.

Eine für unsere technischen Anforderungen dimensionierte Batterieanlage mit zwei Gel- oder AGM Batterien ist für unter 400€ zu haben. Mit vier Jahren Lebensdauer der Gelbatterie gerechnet, muss die Lithiumbatterie mindestens 1o Jahre halten. Unser Fahrzeug mit einem Euro5 Diesel wird bald 4 Jahre alt. Ich glaube nicht, dass uns unser Pössl weitere 10 Jahre begleiten wird.

Zusätzlich erkannte ich noch einen kleinen Denkfehler. Es wird immer davon ausgegangen, dass die Kapazität der Lithiumakkus fast vollständig genutzt werden kann, während bei AGM- oder Gelbatterien nur ca. 50% zur Verfügung stehen.

Dies ist nicht ganz richtig, denn in Notfällen liefern die herkömmlichen Bleiakkus auch unterhalb der 50%Marke weiter Energie, während die Lithiumbatterie schon abgeschaltet hat. So können die Grundfunktionen des Wohnbereichs noch eine Zeit aufrecht erhalten werden. Natürlich wirkt sich eine tiefere Entladung negativ auf die Lebensdauer des Akkus aus.

Die guten Erfahrungen bestimmte die Batteriewahl

Letztendlich war es die Vernunft, die für den Umschwung von der technisch innovativen Lösung zur bewährten Standardbatterie auslöste. Die Entscheidung zwischen Gel und AGM fiel schnell. Da ich die hohen Ströme der AGM-Batterien nicht benötige, entschied ich mich für Gelbatterien. In der Vergangenheit machte ich mit dieser Bauart nur gute Erfahrungen.

Jetzt warte ich auf den freundlichen DHL-Fahrer, der mir in den nächsten Tagen 50kg Blei vor die Haustür stellen wird. Hoffentlich spendiert ihm DHL eine Sackkarre.

Dann steht dem Umbau nichts mehr im Wege. Endlich darf der Elektriker mal wieder handwerklich arbeiten. Ein entsprechender Bericht wird folgen.

Eine wichtige Anmerkung: Die Arbeiten an der elektrischen Anlage eines KFZ sind entsprechend ausgebildeten Fachleuten vorbehalten. Die auftretenden hohen Ströme können zu Bränden führen. Für die Arbeiten werden Spezialwerkzeuge und Meßgeräte benötigt, die nicht in jeder Hobbywerkstatt vorhanden sind.

Der Beitrag Welche Batterie für das Wohnmobil? erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2019/01/batterie-wohnmobil.html/feed 0
Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html#respond Tue, 04 Dec 2018 14:41:32 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38303 Wieder einmal trieben uns verschiedene Verpflichtungen in den Harz. Beim Beladen des Wohnmobils entdeckte ich, dass unsere Batterie durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet hatte. Ich machte mir keine weiteren Gedanken, da der Akku langsam seinem Lebensende entgegen geht. Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Unterwegs sorgte der Ladebooster für eine volle Batterie. Der gemütliche weiterlesen...

Der Beitrag Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Wieder einmal trieben uns verschiedene Verpflichtungen in den Harz. Beim Beladen des Wohnmobils entdeckte ich, dass unsere Batterie durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet hatte. Ich machte mir keine weiteren Gedanken, da der Akku langsam seinem Lebensende entgegen geht.

Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel. Unterwegs sorgte der Ladebooster für eine volle Batterie. Der gemütliche Abend im Wohnmobil konnte beginnen. Ganz selbstverständlich gingen Kühlschrank und Heizung mit Gas in Betrieb. Auf dem Herd entstand ein leckeres Mal. 

Ohne Gas bleibt die Heizung kalt

Irgendwann beschwerte sich meine Frau über die niedrige Temperatur. Ein schneller Blick auf die Anzeige zeigte Fehler E121, Klartext: kein Gas!

Ja, mir war schon vor der Abfahrt klar, dass unsere Reserveflasche leer im Fahrzeug stand. Wir wollten die Flasche am nächsten Tag bei passender Gelegenheit wechseln. Dagegen sollte die erst gegen Ende der letzten Reise angeschlossene Hauptflasche noch gut gefüllt sein. 

Leider stimmte diese Annahme nicht. Das Prüfgerät brachte Klarheit, unser Gas war verbraucht. So blieb nur die warme Decke im Bett. 

Am nächsten Morgen herrschten noch 12Grad C im Wohnteil. Ohne Frühstück fuhren wir zum nächsten Baumarkt und wechselten beide Flaschen. 

So richtig Verstehen konnte ich das Geschehen noch nicht. Wo war die Füllung der Flasche geblieben? Der Kühlschrank und die Heizung waren während der Stillstandszeit abgeschaltet, da waren wir sicher.

Die Lösung: Menschliches Versagen

Es dauerte noch zwei Tage, erst dann erkannte ich meinen Fehler. Ich lag morgens im Bett und hörte das Heizungsgebläse die warme Luft in das Wohnmobil blasen.  Schlagartig erkannte ich des Rätsels Lösung. 

Wenn wir in der kälteren Jahreshälfte unterwegs sind, stellen wir öfter die Zeitsteuerung der Heizung so ein, dass wir es zum Aufstehen am Morgen schön warm haben. Meist beginnt das Heizen um 6:30Uhr und endet um 8:00Uhr. 

Genau diese Einstellung war es, die unser Gas verbrauchte. Wir, besser ich, hatte beim letzten Stillegen der Technik das kleine Uhrensymbol im Bedienteil übersehen. So heizte die Truma fleißig jeden Morgen das geparkte Mobil. Erst die leere Batterie machte dem Spuk ein Ende. Durch die Unterspannungsabschaltung verblieb ein Rest in der Gasflasche, der gerade zum ersten Aufheizen reichte. 

Ja, ich sehe schon die grinsenden Gesichter und die entrüsteten Blicke. So etwas kann doch nicht passieren, schließlich sollte die Gasflasche bei längerem Stillstand zugedreht werden. Ja, das ist der sichere Weg. 

Der Beitrag Lernen durch Frieren: Eine kalte Nacht ohne Heizung erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/12/nacht-im-kalten-wohnmobil.html/feed 0
Das Naturreservat Stendörren in Schweden https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html#respond Tue, 04 Dec 2018 06:28:00 +0000 http://womoknipser.de/das-naturreservat-stendorren-in-schweden_33 Auf unserer Reise durch Südschweden entdeckten wir im Naturreservat Stendörren ein kleines Paradies. Leider fehlt in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile. Wissenswertes über das Naturreservat Stendörren In Schweden ist ein Naturreservat ein geschütztes Gebiet. Im Unterschied zu den Nationalparks werden die Naturreservate von den Bezirken und Städten festgelegt und betreut. Sonst sind die Grenzen weiterlesen...

Der Beitrag Das Naturreservat Stendörren in Schweden erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Auf unserer Reise durch Südschweden entdeckten wir im Naturreservat Stendörren ein kleines Paradies. Leider fehlt in der Nähe eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile.

Wissenswertes über das Naturreservat Stendörren

In Schweden ist ein Naturreservat ein geschütztes Gebiet. Im Unterschied zu den Nationalparks werden die Naturreservate von den Bezirken und Städten festgelegt und betreut. Sonst sind die Grenzen zwischen Nationalpark und Naturreservat fließend.

Das Naturreservat Stendörren erstreckt sich über 900ha der Küsten- und Schärenlandschaft bei Nyköping. Die Stadt ist ca. 25km entfernt.

Größere Karte anzeigen

Ziel ist es, die Naturwerte der besonderen Landschaft am Übergang von Meer und Land zu schützen. Gleichzeitig kann das Gelände für Outdooraktivitäten genutzt werden. Die festlandnahen Schären sind zu Fuß über Brücken und Stege zu erreichen.

Weiter entfernte Inseln können nur mit einem Boot besucht werden. Auf einer Anhöhe steht ein kleiner Aussichtsturm, der einen Überblick über das Schärengebiet ermöglicht. Unterschiedlich lange ausgeschilderte Wanderwege führen zu den schönsten Rastplätzen, die teilweise mit Grillmöglichkeiten ausgestattet sind.

an der schwedischen Ostküste

Ergänzt wird das Angebot durch ein Informationszentrum (Naturum Stendörren). In dem Gebaüde erhält man Informationen über die Flora Fauna und Geologie des Gebietes. Die Informationstafeln verfügen meist über einen englischen Text. Teilweise fanden wir sogar deutsche Beschreibungen.

Uns hat das Gebiet gut gefallen. Nur fiel unser Spaziergang etwas kürzer aus, da wir einen sehr warmen und sonnigen Tag erwischt hatten. Hinzu kam, dass unser Hund mit der gerade anwesenden Schafherde keine Freundschaft schließen wollte.

Insgesamt ist es mit dem Naturreservat wie so oft in Schweden. Ein Besuch der „kleinen“ Sehenswürdigkeit ist keine Pflicht, aber den noch lohnenswert.

Einen Nachteil möchte ich nicht verschweigen. Bei unserem Besuch war das Übernachten auf allen Parkplätzen verboten. Falls ein Leser neue Informationen hat, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

Der Beitrag Das Naturreservat Stendörren in Schweden erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/12/naturreservat-stendorren.html/feed 0
Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html#respond Thu, 29 Nov 2018 20:36:23 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38249 letzte Bearbeitung: 06.04.2019 Der Siegeszug der Smartphones macht vor dem Wohnmobil nicht halt. Mittlerweile gehört ein IOS- oder Android Telefon zur Standardausstattung auf Reisen. Natürlich nutzen auch wir die digitalen Helfer. Im folgenden Artikel geht es um die Navigationsprogramme, die uns helfen, den richtigen Weg zu finden. Vorab der übliche Hinweis: Ich gebe hier unabhängig weiterlesen...

Der Beitrag Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
letzte Bearbeitung: 06.04.2019

Der Siegeszug der Smartphones macht vor dem Wohnmobil nicht halt. Mittlerweile gehört ein IOS- oder Android Telefon zur Standardausstattung auf Reisen. Natürlich nutzen auch wir die digitalen Helfer. Im folgenden Artikel geht es um die Navigationsprogramme, die uns helfen, den richtigen Weg zu finden.

Vorab der übliche Hinweis: Ich gebe hier unabhängig von Herstellern meine Erfahrungen und Meinungen wieder.  Dafür erhalte ich keine Gegenleistung der Hersteller. Da ich selbst seit mehreren Jahren nur mit IOS-Geräten unterwegs bin, liegt es in der Natur der Sache, dass meine Bewertung sich mit der IOS-Versionen der Apps beschäftigt.

Der Markt ist in Bewegung

Der große Markt der Navigationsprogramme ist in Bewegung geraten. Die großen Anbieter Google und Apple liefern Navigationslösungen  mit dem Betriebssystem aus.  So gibt es kaum ein Smartphone ohne eine Routingapp. Google Maps und Apple Karten stehen allen Usern kostenlos zur Verfügung.

Den endgültigen Durchbruch dieser Onlinelösungen unterstützten die stark gesunkenen Onlinekosten. Zusätzlich drängen weitere Anbieter auf den Markt. Waze (Google) und Here we go (Automobilhersteller) sind die bekanntesten Vertreter dieser Kategorie.

Die beiden bisherigen Platzhirsche der Branche, Tomtom und Navigon reagierten. Tomtom stellte auf ein Abosystem um, während Navigon sich gleich ganz vom Markt verabschiedete.

Apple Karten und Google Maps

Auf einen Vergleich der „Bordmittel“ Apps verzichte ich an dieser Stelle. Die unterschiedliche Qualität und Quantität der Ausgangsdaten ist genug geschrieben. 

Die Hauptaufgabe, das Routing, funktioniert und das Ziel wird erreicht. Bei Testfahrten einer Zeitschrift fanden die Routenplaner  sogar die besten Routen zum Ziel. Hauptgrund für den Testsieg war die gute Einbeziehung der aktuellen Verkehrslage.

Auch mich brachten beide Tools zuverlässig an meine Ziele. Die vorgeschlagenen Strecken leiteten mich nicht in die Irre. Leider fehlten mir unterwegs immer einige Zusatzinformationen

Von einem Navigationssystem erwarte ich, dass ich ohne mein Zutun über die Verkehrslage informiert werde und ohne lange Bedienhandlungen die nächste Tankstelle  oder den nächsten Parkplatz finde. An dieser Stelle zeigten beide Apps Schwächen. 

Die Daten sind selbstverständlich vorhanden, die Verkehrslage wird bei der Routenplanung berücksichtigt. Nur muss der Bediener erst herumtippen, um an die genauen Infos zu kommen. 

Die Sprachsteuerung kann ich nicht empfehlen. Zu oft wurde ich falsch verstanden und es wurden mir witzige Ziele angeboten. Dennoch gehört den Damen Siri und Co die Zukunft. 

Die Navigationsexperten

Nachdem mit Navigon eines meiner bewährten Programme nicht mehr weiterentwickelt wird, bin ich derzeit dabei, das Angebot neu zu sichten. Hinzu kommt, dass die kostenlose Nutzung meines Lieblingsprogramms „Tomtom Go“ im nächsten Jahr ausläuft. So teste ich derzeit „HERE“ und „Waze“ als kostenlose Alternativen.

Tomtom Go, unser bisheriger Favorit

Die Kandidaten starten mit ungleichen Vorzeichen. Tomtom Go kenne ich gut und die Ansagen sind mir vertraut. Sogar an den Satz „Fahren sie über den Kreisverkehr, zweite Ausfahrt!“ habe ich mich gewöhnt. Da tun sich die ungewohnten Neulinge erst einmal schwer.

Die Stärke von Tomtom Go liegt in den unschlagbar aktuellen Anzeige von Verkehrsbehinderungen. Sogar der Stauanfang wird oft punktgenau angezeigt. Dies Feature führte dazu, dass bei uns TomTom auch auf bekannten Strecken mitläuft um uns mit aktuellen Infos zu versorgen.

Diese Genauigkeit führt zu dem Nachteil, dass sehr oft, manchmal zu oft, alternative Routen angeboten werden. Fünf Minuten Zeitersparnis werden mich nicht dazu bringen, auf einer längeren Fahrt die Autobahn zu verlassen. 

Mittlerweile setzt Tomtom auf das Abomodell. So kostet ein Jahr navigieren in Europa zurzeit 19,90€. Das Herunterladen der App ist gratis. Die Umstellung verärgerte viele Nutzer, denn früher gab es ein Angebot für lebenslange Kartenupdates. 

Gut für Einsteiger ist es, dass das Programm über 70km kostenlos getestet werden kann. Die Testphase beginnt jeden Monat neu. So bleiben Überraschungen nach dem Kauf aus. 

Waze, die Schwarmintelligenz führt an das Ziel

Das Programm Waze geht einen interessanten Weg. Die Karten, die Verkehrsmeldungen und sogar die Blitzerwarnungen werden aus den Meldungen anderer Nutzer ermittelt. So sind die Stauinformationen sehr genau und erscheinen zeitnah. Mit dem Löschen einer Meldung geht es nicht ganz so schnell. So erlebte ich mehrfach, dass angezeigte Behinderungen nicht zu finden waren.

Die App arbeitet nur online, ein Herunterladen der Karte ist nicht möglich. Damit entfällt das Programm für uns, denn schon auf den Nebenstraßen des Harzes versagt der Onlinezugriff. 

Die Routenführung und die Zielfindung funktionieren, so kann das Programm eine Lösung für Gelegenheitsuser sein. 

Here we go, eine einfache Offline-Lösung

Das Programm Here we go wird derzeit von einigen deutschen Autobauern gepflegt und vertrieben. Die kostenlose App verfügt über die Möglichkeit, Karten der ganzen Welt herunter zu laden. Aus dem Netz kommen dann die Verkehrsinformationen hinzu. 

Die Kartenhandhabung und die Zielführung gefallen mir gut. Allerdings fehlen wieder die zusätzlichen Informationen. So kann die App keinen Parkplatz oder Tankstelle in der Nähe anzeigen.

In meiner Testphase stimmten die Staumeldungen meist, erreichten jedoch nicht die Präzision von Tomtom. Hinzu kam, dass mir etwas die Übersicht fehlte.

Sygic GPS Navigation

Das Sygic Navigationsprogramm war mir bis vor zwei Monaten unbekannt. Durch einen Zufall stieß ich auf das Tool. Sofort begann ich, die Sygic Navigation zu testen.

Auf den ersten Blick bietet das Programm viele Informationen und nützliche Funktionen. Allerdings muß der Neuling zuerst in das Portemonnaie greifen, bevor die Funktionen nutzbar werden. Wer warten kann, ist hier im Vorteil, denn Sygic bietet die Erweiterungen oftmals in Sonderangeboten an.

So bezahlte ich für die lebenslange Nutzung der Europakarten mit Navigation und Verkehrshinweisen. Auf die weiteren Angebote verzichtet ich vorerst. Die Erstanschaffung des Gesamtpaketes ist aus meiner Sicht zu teuer. Und wie lange lebenslange Lizenzen taugen, habe ich bei Navigon gelernt.

Unterwegs funktionierte das Navis wie gewünscht. Die Verkehrsmeldungen stimmten und die Ausweichempfehlungen folgten logischen Routen. Bis auf zwei Abstürze ohne erkennbaren Grund gab es wenig Kritikpunkte.

Mittlerweile erlebte ich es zwei Mal, dass das Navi Phantomstaus mit großen Verzögerungen anzeigte, die in der Realität nicht vorhanden waren. In beiden Fällen stauten sich nur die LKW über viele Kilometer auf der rechten Spur. Die beiden anderen Spuren liefen fast störungsfrei. Tomtom zeigte dagegen nur Behinderungen an.

Fazit: Tomtom verteidigt den Platz auf dem Smartphone

Nach den ganzen Versuchen, meist auf bekannten Routen, werde ich das TomTom Go Abo im nächsten Jahr verlängern. Gerade bei längeren Aufenthalten im Ausland möchte ich nicht auf Onlinekarten angewiesen sein. Hinzu kommt die unschlagbare Darstellung des Verkehrsgeschehens.

Auf den Platz zwei meiner persönlichen Lieblingsprogramme steht zur Zeit Sygic. Die Übersichtlichkeit erreicht nicht das Niveau von Tomtom. Bei den Grundfunktionen kann Sygic mit dem Platzhirschen mithalten.

Ebenso bleibt Google Maps auf dem Handy. Der Grund ist die gute Suche nach interessanten Punkten. Es gibt nichts, dass Google nicht findet. Dies gilt auch für die Karten.

Weiterhin kommt eine App mit Zugriff auf die OpenStreetMaps-Karten für die Fußgängerorientierung. Aber das ist ein neues Thema.

Der Beitrag Das Smartphone im Wohnmobil: Die Navigation erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/11/smartphone-navigation.html/feed 0
Büsum, Campingplatz Nordsee https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html#respond Mon, 15 Oct 2018 08:26:49 +0000 https://www.womoknipser.de/?p=38218 Campingplätze an der Nordsee gibt es genug. Jedoch liegen wenige Plätze so zentral wie die beiden Campingplätze in Büsum an der Familienlagune.   Meine Meinung Direkt am Ortsrand von Büsum liegen drei Übernachtungsmöglichkeiten direkt nebeneinander. Zwei Campingplätze und ein Stellplatz (gehört zum Campingplatz Nordsee) warten auf die Gäste.  Wir entschieden uns für den Campingplatz Nordsee. weiterlesen...

Der Beitrag Büsum, Campingplatz Nordsee erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
Campingplätze an der Nordsee gibt es genug. Jedoch liegen wenige Plätze so zentral wie die beiden Campingplätze in Büsum an der Familienlagune.

Platzart Campingplatz mit ca. 200 Plätzen
Lage Am Rande von Büsum direkt am Deich an der Familienlagune
Kosten pro Nacht ca. 30€
Öffnungszeiten März bis Oktober
Anreise jNach 18:00Uhr nur nach vorherigem Anruf
Sanitäranlagen neues Gebäude, Top Ausstattung
Ver- und Entsorgung Eigenbau vorhanden
Stromanschlüsse ausreichend Stromanschlüsse vorhanden
Satelittenempfang auf allenPlätzen möglich
Wlan-Zugang Wlan gegen Gebühr (3€/Tag)
Brötchenservice Brötchenverkauf im Restaurant
Internetseite Camping Nordsee
Besonderes gepflegter Platz, 
Stand: 2018

Meine Meinung

Direkt am Ortsrand von Büsum liegen drei Übernachtungsmöglichkeiten direkt nebeneinander. Zwei Campingplätze und ein Stellplatz (gehört zum Campingplatz Nordsee) warten auf die Gäste. 

Wir entschieden uns für den Campingplatz Nordsee. Der gepflegte Platz bot uns alle Annehmlichkeiten. Durch die Lage direkt hinter dem Deich liegt die Nordsee wirklich vor der Tür. Für Badefreunde liegt die Familienlagune direkt vor der Tür.

In das Ortszentrum von Büsum gelangt der Camper entweder mit dem Rad oder kostenlos mit der Touristenbahn, dem Nahverkehrssystem von Büsum. 

Die Stellplätze verfügen über einen befestigten Teil für das Fahrzeug und eine Rasenfläche für die „Terrasse“. Um diesen Rasen zu schützen, sind nur bestimmte Vorzeltteppiche zulässig, die vor Ort erworben oder gemietet werden können. Die Parzellen für Wohnmobile könnten etwas größer sein.

Besonders gefiel uns das neue Sanitärgebäude mit sehr geräumigen Waschplätzen und Duschen. Gerade für mich mit meiner damaligen Gehbehinderung war das Platzangebot der Duschen sehr hilfreich. Allerdings schien mir das Gebäude für einen voll belegten Platz zu klein dimensioniert. 

Eine Besonderheit des Platzes möchte ich noch erwähnen. Sobald das Kennzeichen im Computer der Rezeption gespeichert ist, liest eine Kamera das Kennzeichen und öffnet die Schranke. High Technik auf dem Campingplatz!

Die Lage des Platzes


Größere Karte anzeigen

Der Beitrag Büsum, Campingplatz Nordsee erschien zuerst auf Der Womoknipser. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt.

]]>
https://www.womoknipser.de/2018/10/buesum-campingplatz.html/feed 0