Nürnberg: Das Knoblauchsland

Kategorie: Reisetipps, Region: Deutschland

Nürnberg Knoblauchsland
im Wachstum

Heute habe ich einen Tipp für die Franken, insbesondere für die Nürnberger und Fürther. Fast direkt vor meiner Haustür, am nördlichen Stadtrand von Nürnberg,  liegt das Knoblauchsland.

Grob abgegrenzt wird das Gebiet in Nürnberg durch die Nürnberger Nordstadt, die Autobahn A3 und den östlichen Fürther Stadtteilen. Im Gebiet liegen einige frühere Bauerndörfer, wie z.B. Almoshof, Kraftshof, Neunhof und Poppenreuth.

Im Knoblauchsland wird, wie der Name schon sagt, Gemüse angebaut. Die Betriebe erzeugen das Gemüse direkt vor den Toren der Stadt. Das Gebiet eignet sich hervorragend für eine kleine Radtour durch die Felder. Hier kann man den Salatanbau hautnah erleben. Insbesondere am Morgen sieht man, dass auf dem Acker noch viel Handarbeit erforderlich ist. Vielleicht schauen Sie einmal zu, wie mühsam ein Bund Schnittlauch oder Radischen für den Supermarkt geerntet wird.

Da das gesamte Gebiet von vielen, teilweise geteerten Wegen durchzogen ist, bietet es sich an, eine Tour mit dem Fahrrad zu unternehmen. Insbesondere Familien mit Kindern möchte ich eine Tour abseits der Hauptstraßen empfehlen. In der Schule lernen die Schüler viel, nur wie eine Kartoffel oder ein Kopf Salat wächst, kommt nicht im Lehrplan vor. Als regelmäßiger Hundespaziergänger im Knoblauchsland erlebe ich immer wieder, das Spaziergänger ein Kohlrabifeld anschauen mit dem Kommentar: “ Schau mal, wieviel Salat hier wächst“

In den letzten Jahren veränderte sich das Knoblauchsland durch den Neubau von großen Gewächshäusern. Angebaut werden fast ganzjährig Tomaten und Gurken. Die Ernte steht dann für wenige Cent bei Nürnberger Discountern im Regal. Wir sind immer wieder erstaunt, wie günstig die Produkte angeboten werden. Einige Betriebe gehen einen anderen Weg und vermarkten die Erzeugnisse direkt über einen Hofladen. Frischer kann man die Produkte nicht erwerben.

Einmal im Jahr findet im Frühjahr ein Tag der offenen Tür statt. Jährlich wechselnd öffnen einige Betriebe die Türen und geben einen Einblick in die Arbeit der Bauern. Zusätzlich finden Kutschfahrten durch die Felder statt. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Hier eine Sammlung von Bildern aus dem Knoblauchsland. Nehmen Sie die Fotos als Anregung, sich das Konblauchsland einmal in Ruhe anzusehen.

 

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