Trollhättan, Wasserfälle und Schleusen

Die schwedische Kleinstadt verdankt ihre Bekanntheit dem Fluß Göta Älv und den Stromschnellen des Flusses. Insgesamt stürzte früher der wasserreiche Fluss 32m in die Tiefe. Viele Mühlen am Flusslauf nutzten die Kraft des Wassers.

Der Wasserfall von Trollhättan

Erst durch den Bau des Götakanals und zweier Kraftwerke wurden die Wassermassen gezähmt. Sperrtore leiten das Wasser in die Kraftwerke ab und der ursprüngliche Weg des Flusses blieb trocken. Bis heute werden die Wassermassen zur Energiegewinnung genutzt.

Nur für die Besucher Trollhättans öffnen sich zu bestimmten Zeiten die Tore und die Wassermassen stürzen wie früher über die Felsen zu Tal. Dank einer modernen Straßenbrücke gibt es genügend Aussichtspunkte für die Besucher.

Leider ist der Betrieb der Wasserfälle auf die Sommerzeit begrenzt. Nach meinen Informationen erfolgt die Öffnung der Sperrtore nur vom 15. Juni bis zum 15. August immer um 15.00 Uhr. (Quelle: vastsverige.com)

Die Schleusentreppe von Trollhättan

Nicht nur die Wassermassen der Göta Älv müssen die 32m Höhenunterschied überwinden. Ebenso standen die Kanalbauer vor der Herausforderung, den Berg zu bezwingen.

Für den Trollhättekanal, einem Teilstück des Götakanals, entstanden im Laufe der Zeit drei verschiedene Schleusentreppen. Die zwei älteren Anlagen blieben in Teilen erhalten. Die Besichtigung ist jederzeit möglich.

Spektakulärer ist der Besuch der neuen Schleusen. Mit Hilfe der 4 Schleusenkammern können Schiffe mit einem maximalen Tiefgang von bis zu 5,40m den Kanal nutzen. Daher nutzen auch größere Frachtschiffe den Weg von Göteborg in den Vännernsee und zurück. Im Sommer bilden die Sport- und Freizeitboote, die den Götakanal befahren, den Großteil des Verkehrs.

Die gesamte Anlage ist für die Besucher gut erschlossen und kann kostenfrei besichtigt werden. Es besteht die Möglichkeit, die Schiffe während des gesamten Schleusenvorganges zu folgen. Dabei kommt der Besucher sehr nah an das Geschehen. D

er Kanal wird regelmäßig von kleinen Seeschiffen befahren. Bei allen unseren Besuchen hatten wir das Glück, größere Schiffe zu sehen.

Spektakulär ist der Blick vom Ausgleichsbecken auf die obere Schleusenkammer, wenn ein größeres Schiff oben über das Schleusentor schaut.

Mittlerweile soll es zusätzlich zum Campingplatz in Trollhättan auch einen Stellplatz für Wohnmobile geben. Den Platz konnte ich noch nicht in Augenschein nehmen.


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