5 kleine Dinge, die wir immer im Wohnmobil mitnehmen

Was nimmt man mit, wenn es mit dem Wohnmobil auf Reisen geht? Diese Frage stellen sich vor allem Neulinge und Einsteiger immer wieder. Meist landen zu viele Dinge im Fahrzeug. Diesmal geht es um die kleinen Dinge, die nicht unbedingt zur Standardausrüstung gehören,  uns aber schon viel geholfen haben..

Eine Rolle Gewebeklebeband

Eine Rolle Gewebeklebeband, auch als Gaffatape bekannt, gehört aus meiner Sicht in jedes Fahrzeug. Unterwegs geht es nicht um große Reparaturarbeiten am Fahrzeug. Dennoch kann es erforderlich sein, irgendetwas zu sichern oder eine Schadstelle notdürftig abzudichten. In solchen Fällen hilft das sehr stabile Klebeband. Achtung, das Klebeband nicht zu lange an einer Stelle kleben lassen, die Reste gehen dann sehr schwer wieder ab!

Wir haben damit schon abgebrochene Tankklappen gesichert, Lüftungsgitter vom Kühlschrank befestigt und verlorene Begrenzungsleuchten gegen eindringendes Wasser geschützt. Einmal half eine ganze Rolle, den PKW eines Bekannten nach einem kleinen Unfall wieder notdürftig fahrbereit zu machen. Die Kosten und das Gewicht sind gering, im Notfall kann eine Rolle gute Dienste leisten.

Eine stabile Schnur

Eine Rolle handelsüblicher Kunststoffschnur gehört in die gleiche Kategorie um schnell eine Lösung zu improvisieren. Die Schnur kann verlorene Fahrradbefestigungsriemen ersetzen und zur Befestigung der bekannten Italientafel dienen. Falls mal eine große Wäsche erforderlich ist, kommt die Schnur als Wäscheleine zum Einsatz. Selbst ein übergrosses Souvenir kann schnell und sicher auf dem Dach befestigt werden.

Oft kommt ein Stück Schnur, befestigt an einer Felge, als Hundeleine zum Einsatz, um der Anleinpflicht zu genügen. Selbst ein übergrosses Souvenir kann schnell und sicher auf dem Dach befestigt werden.

Eine Batterielampe mit Magnethalterung

Dieses kleine Helferlein passt in mehrere Kategorien. Licht kann sehr hilfreich sein, wenn in der Dunkelheit irgendetwas aussen am Fahrzeug zu erledigen ist. Ebenso hilfreich wird die Lampe wenn es darum geht, sich Nachts an einem unbeleuchteten Übernachtungsplatz zu bewegen.

Ein weiterer Einsatzzweck ist die Beleuchtung unserer Terrasse. Wenn unsere Kerzen nicht ausreichen, wird die Lampe irgendwo passend befestigt, um unseren Sitzplatz zu beleuchten. Einen magnetischen Untergrund zur Befestigung findet man immer.

Einen Spannungsprüfer

Vielleicht liegt es an meinem beruflichen Hintergrund, aber ohne einen Spannungsprüfer würde mir etwas fehlen. Im Zeitalter der genormten blauen Anschlussdosen sind die elektrischen Einrichtungen der Stellplätze zwar wesentlich zuverlässiger geworden,  dennoch geht es um die schnelle Kontrolle und Ursachenermittlung, wenn mal die Landversorgung nicht klappt. Liegt es am eigenen Equipment oder ist die Stromsäule defekt? Der Spannungsprüfer schafft Klarheit.

Ohne diesen Helfer wäre bei uns ein Urlaub unerfreulich verlaufen, denn wer vermutet schon eine Unterbrechung im Verlängerungskabel? Nur Dank des Spannungsprüfers fand ich den Fehler.

Ein flexibles Rohr für das Abwasser

Etwas mehr Platz benötigt ein weiteres Hilfsmittel. Nicht immer ist der Abwassereinlass treffsicher mit dem Fahrzeug zu erreichen. Manche Errichtet von Entsorgungsstationen hoffen ja immer noch, dass Abwasser bergauf fließt. Da hilft das Stück flexibles Rohr das schnell auf den Abwasserabfluss gesteckt wird. So werden auch kleine Rangierfehler ausgeglichen. Abwassereinlässe an Säulen können gut erreicht werden, ohne Angst um das Blech haben zu müssen.

Nach Verwendung wird das Rohr rausgeschleudert und zusammengesteckt. So gelangt kein Abwasser in den Keller des Fahrzeugs.

Mehrere Paar Arbeitshandschuhe

Ja, Arbeitshandschuhe benötigt der Wohnmobilfahrer auch im Urlaub. Wir haben immer zwei bis drei Paar aus dem Sonderangeboth dabei. Beim Entsorgen gilt es manchmal, sehr unappetitliche Deckel oder Schacht zu öffnen. Ohne Handschuhe kostet die Entsorgung sehr viel Überwindung, mit Handschuhen ist es kein Problem. Bei Verschmutzung wartet schon der nächste Mülleimer auf unsere Handschuhe.

Ebenso trage ich gern die Kassette mit Handschuhen zur Entsorgung. Ich weiss, dass es nicht unbedingt erforderlich ist. Aber 2€ mehr belasten die Urlaubskasse nicht über Gebühr.

ein einfacher Windschutz

Ein einfacher günstiger Windschutz geht immer mit uns auf die Reise. Insbesondere auf Campingplätzen erfüllt der Windschutz mehrere Aufgaben. Manchmal liegt der Platz an einem Hauptweg und ständig laufen Menschen vorbei. Da tut es gut, das Mittagsschläfchen hinter einem Sichtschutz machen zu können.

Die zweite Aufgabe übernimmt der Windschutz, wenn in der Nachbarschaft zu viele unfreundliche Hunde leben. Dann nimmt der Windschutz unserem Vierbeiner die Sicht auf die ungeliebten Nachbarn und sorgt so für Ruhe. Ja, und manchmal schützt das Ding sogar gegen Wind.

Beim Kauf gilt es, die Maße der Markise zu beachten. Dann können die Markisenstützen gleich als Halterung verwendet werden. Dies erleichtert den Aufbau wesentlich.

Zwei Fußmatten aus Plastik

Wieder einmal geht es um die Sauberkeit. Es ist unglaublich, welche Sandmengen auf unseren Kunststofffußmatten vor dem Eingang landen, wenn wir auf einem Platz in den Dünen stehen. Die billigen Plastikmatten helfen nicht nur im Sand. Mittlerweile gehört es bei uns zur Routine: Ankommen, Trittstufe ausfahren und Fußmatten davor legen.

Selbst wenn der Platz sauber erscheint, kommt der Schmutz von selbst. Erst bei der Abfahrt wandern die Matten nach dem Abschütteln in einen Plastiksack verstaut in den Wohnmobilkeller und warten dort auf den nächsten Einsatz.

Ein zusammenklappbares Rankgitter aus Holz

Zugegeben, dies Zubehör aus dem Gartenmarkt wird nicht für jede Besatzung erforderlich sein. Wir nehmen dies Gitter mit, um in kühleren Regionen bei offener Schiebetür sitzen zu können, ohne ständig unseren Vierbeiner im Blick haben zu müssen. So können Tiere jeder Art zu Besuch kommen, ohne dass unser Hund auf dumme Gedanken kommt.

Gerade in Schottland bewährte sich das preiswerte Gitter, das zusammengeklappt kaum Platz wegnimmt. Derzeit bastele ich noch ein einer Halterung, die die Befestigung vereinfacht.

Natürlich gab es bei uns auch Fehlinvestitionen. Wir packten Kram ein, der anschließend nie benutzt wurde. Es erstaunt mich immer wieder, was so im Laufe einer Saison in den Wohnmobilkeller wandert. Einmal im Jahr ist entrümpeln angesagt. Dabei bleiben die fünf Dinge jedoch immer dabei, denn wer möchte schon auf Bewährtes verzichten?

Und wie sieht es bei Dir aus, hast du auch Sachen mit dabei, deren Sinn nicht sofort ersichtlich ist?

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