Goslar, ein Weihnachtsmarkt im Wald

In der Adventszeit gibt es in jeder Stadt einen Weihnachtsmarkt. Überall gibt es Glühwein, Leckereien und Kunstgewerbe. Da fällt es schwer, den Besuchern noch etwas Besonderes zu bieten. In Goslar gelang dies den Stadtvätern mit einem kleinen Wald, der in der Weihnachtszeit zum Besuch enlädt.

Goslar, Weihnachtsmarkt

Schon der Hauptteil des Weihnachtsmarktes auf dem historischen Marktplatz ist ein Besuchermagnet. Schon der Platz mit den historischen Gebäuden ist einen Besuch wert. Am Abend sorgen zusätzlich viele kleine Lichter und Lichterketten zusätzlich für eine besondere Stimmung zwischen den Buden.

Zusätzlich zu den üblichen Weihnachtsartikeln werden Harzer Spezialitäten angeboten. Natürlich darf der Glühwein und die Bratwurst nicht fehlen. Für die Kinder steht ein Kinderkarussell und eine Eisenbahn bereit.

Die eigentliche Besonderheit des Marktes liegt etwas Abseits auf dem Schuhhof, einem kleineren Platz nebenan. Dort entsteht jedes Jahr zur Adventszeit ein künstlicher Wald. Der Boden wird mit Holzschnitzeln abgedeckt. Zahlreiche Fichten aus dem Harz stehen so eng auf dem Platz, dass ein richtiges Dickicht entsteht.

Tausende von Lichtern beleuchten die Bäume. Nur ein kleiner Pfad führt durch den Weihnachtswald und verbindet mehrere kleine Lichtungen. Dort warten, gut geschützt von den Bäumen, Glühwein und Bratwurststände auf die Gäste.

Im inneren des Kunstwaldes entsteht nach wenigen Metern der Eindruck, sich in einem echten Wald zu bewegen. Bei meinem Besuch nieselte es leicht. Zwischen den Bäumen war das unangenehme Wetter gleich besser zu ertragen. Mit etwas Wetterschutz schmeckt der Glühwein gleich viel besser.

Insgesamt ist der Goslarer Weihnachtsmarkt mit dem Weihnachtswald einen Besuch wert. Kritiker werden jetzt die vielen.für den künstlichen Wald gefällten Bäume beklagen. Dem möchte ich entgegen halten, dass genau diese Bäume die wichtige Rolle des Waldes wieder in Erinnerung bringen.

Zu den Bildern: 
Leider hatte ich bei meinem Besuch auf die Fotoausrüstung verzichtet. So gibt es nur ein paar Knipsbilder aus dem Mobiltelefon.

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