Der Anschluss der Gasflasche passt nicht!

Die bekannten grauen Tauschgasflaschen sind alle gleich. So dachte ich bisher. Leider gibt es manchmal Unterschiede, die zu kalten Nächten führen können.

Was ist passiert?

Da wir diesmal aus familiären Gründen  bereits über die Weihnachtstage verreisen mussten, packten wir am 22.12. das Wohnmobil  für die Reise. (Weihnachtsbaum, Geschenke und und…). Am Ende der Packaktion bemerkte ich, das die Gasflasche leer war. Schnell wollte ich noch die zweite Flasche anschließen, die noch vom Tausch verschlossen im Gaskasten stand.  Dann sollte es auf die Autobahn gehen.

Leider kam es anders. Die vor einigen Tagen im Stammbaumarkt gewechselte 11kg Gasflasche passte einfach nicht an den Schlauch. Das kleine Rohr am Ende wollte einfach nicht in die Messingbuchse der Flasche. Ich begann an mir zu zweifeln. Verkantete ich den Anschluss? Wie ein Neuling stand ich vor dem Mobil. Der  Gasanschluss ist doch immer gleich. Und die Flasche kam aus der gleichen Quelle wie schon viele Flaschen vorher. Die leere Flasche konnte ich problemlos verbinden. Nach mehreren Versuchen gab ich auf.

Der genaue Blick brachte das Ergebnis. Aus einem mir nicht bekannten Grund war der Durchmesser des Messingeinsatzes an der neuen Flasche etwa 1/2mm zu eng. Im Keller hatte ich noch einen Regler liegen. Leider blieb das Ergebnis gleich. Ich gab endgültig auf, da wir nicht im Fahrzeug übernachten wollten. Auf der Fahrt konnten wir mit der Fahrzeugheizung für angenehme Temperaturen sorgen.

Am nächsten Tag tauschte ich die leere Flasche aus. Der Anschluss klappte sofort und reibungslos wie immer. Bei meinen Nachforschungen im Netz fand ich mehrere Berichte von Wohnmobilfahrern und Campern, denen ähnliches widerfahren war. Anscheinend sind die Toleranzen so eng bemessen, dass  manche Flaschen einfach nicht zu den Reglern passen.

Im neuen Jahr bringe ich die Flasche zum Baumarkt zurück. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet. Ich werde hier berichten.

Aktualisierung:
Die Flasche wurde mir anstandslos umgetauscht. Der Verkäufer in meinem Stammbaumarkt kannte das Problem. Er hatte bereits vor einiger Zeit beim Lieferanten nachgefragt, da das Thema immer wieder einmal auftrat. Laut Hersteller liegt die Ursache in der automatischen Befüllung. Dabei kann es in ca 1% der Fälle zu einem kleinen Grat an der Messingbuchse kommen, der dann den Anschluss der Flasche an den Regler verhindert.

Für mich bedeutet dieses Erlebnis, dass ich zukünftig keine Flasche in den Gaskasten des Wohnmobils stellen werde, ohne vorher den Anschluss zu prüfen. Damit möchte ich verhindern, mitten in Skandinavien festzustellen, dass die Reserveflasche zwar voll, aber unbenutzbar ist. An einen kalten Winterabend im Wohnmobil möchte ich gar nicht erst denken.

Daher mein Tipp an alle Wohnmobilfahrer und Camper ohne Duomatic: Testet den Anschluss der Reserveflasche, denn wie ich erlebt habe, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Die Größenabweichungen sind so gering, dass die Unterschiede nicht mit dem Auge sichtbar sind.

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