Silvester im Wohnmobil: Berlin, Feiern mit vielen Menschen

Dies ist der zweite  Teil meiner kleinen Reihe „Silvester im Wohnmobil“. Diesmal schildert der Reisebericht unsere Erlebnisse in der Hauptstadt Berlin und am Brandenburger Tor.

 

Um es vorweg zu nehmen, das Wetter spielte mit. Es gab weder Schnee noch Regen. Aber immer der Reihe nach. Wie immer ging es nach Weihnachten los. Wir erhörten den Wunsch der Kinder, einmal die große Silvesterfeier am Brandenburger Tor live zu erleben. Dank unserer Reservierung erhielten wir problemlos einen Stellplatz für unser Wohnmobil auf dem ausgebuchten Platz in Tegel.

An Silvester starteten wir abends gegen 20:00Uhr in Richtung Brandenburger Tor. Schon weit vor dem Gelände der Feier informierte die Polizei mit Lautsprecherdurchsagen, das das Gelände wegen Überfüllung nur noch über wenige Eingänge erreicht werden kann. Menschenmassen strömten und drängelten in Richtung Straße des 17. Juni. Wir nutzten unsere Ortskenntnis von früher und gelangten über eine Parallelstraße und auf einem Spazierweg durch den Tiergarten ohne Wartezeit und Geschiebe auf das Gelände.

Nachdem der Teil geschafft war, versuchten wir die Feiermeile zu umrunden. Die Angebote der vielen Buden und Stände glichen sich: Bier, Sekt und Glühwein, ab und an ein Bratwurststand. Wir kamen bis zu einer großen Leinwand, die das Geschehen auf der Bühne zeigte. Dort war Schluss. Menschenmassen wohin man sah. Wir verbrachten einige Zeit dort und beobachteten das Bühnenprogramm mit den Stars und Sternchen. Kurz vor Mitternacht verließen wir die Feiermeile, da wir gesehen hatten, dass es vielen Besuchern gelungen war, Feuerwerksartikel mit auf das Gelände zu nehmen. Auf Knallerei in dieser Enge hatten wir keine Lust.

So verbrachten wir die letzten Minuten des alten Jahres auf der Wiese vor dem Kanzleramt. Dort gab es genügend Freiraum um uns herum, obwohl auch hier in Gruppen gefeiert wurde. Um Mitternacht begann das offizielle und sehr sehenswerte Feuerwerk zum Jahreswechsel. Zeitgleich begann der Kampf um das beste Privatfeuerwerk. Eine viertel Stunde später lag die ganze große Wiese unter einer Wolke aus Feuerwerksrauch. Es herrschte dichter Bodennebel. Das Kanzleramt und die Raketen konnte man nur noch schemenhaft erkennen.  Wir entschieden uns, den Rückweg anzutreten.

Schnell erreichten wir die S-Bahn. Dort erwartete die Polizei mit einem großen Aufgebot die Massen der Silvesterfeier. Wir setzten uns in die zu diesem Zeitpunkt nur mäßig gefüllte S-Bahn und fuhren zurück nach Tegel. Auf den oberirdisch geführten Streckenteilen beobachteten wir das Ende des Feuerwerks in den Stadtteilen. Kurz nach 01:00Uhr erreichten wir wieder unser Wohnmobil.

Fazit: Die Feier sollte man mal gesehen haben, aber einmal reicht! Selbst unsere Teenager zeigten kein Interesse an einer Wiederholung. Eine Feier mit einer Million Gäste
Anmerkung:
Dies ist die einzige Wohnmobilreise, die ich nicht mit Fotos dokumentiert habe. Der Grund ist einfach: Die Fototasche blieb beim Packen zu hause stehen. So ist das Leben!

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