Ja, wir waren mal wieder in Schweden und Norwegen. Nur verlief die Reise diesmal etwas anders. Wir hatten keinen Plan.. Oslo, Fotö sowie An- und Abreise waren als Festpunkte gesetzt. Die restliche Tour blieb offen.
Mit Husten und Schnupfen nach Schweden
Der Start verlief langsam. Uns hatte eine Erkältung erwischt. So packten wir schniefend und triefend unsere sieben Sachen. Dann ging es über Rostock nach Malmö. Dort angekommen, beschlossen wir, einen Schontag für unsere Gesundheit einzulegen. Die lange Fahrt mit Husten und Schnupfen forderte ihren Tribut.
Das Wetter unterstützte unsere Schonung gut. Immer wieder gingen heftige Regenschauer nieder. So verspürten wir nur wenig Lust, das Wohnmobil zu erlassen. Nur für ein paar Fotos und eine Drohnenrunde wagte ich mich nach draußen.
Felsen klettern auf Fotö
Am nächsten Tag sah die Welt wieder besser aus, So stand einer Weiterfahrt zu unserem ersten Etappenziel, der Schäreninsel Fotö, nichts entgegen. Leider blieb uns das schlechte Wetter treu. Die gesamte Strecke Richtung Göteborg fuhren wir im Regen. Erst am kleinen Fährhafen zu den Ökerö Inseln hörte der Regen auf. Am Ziel, auf dem Stellplatz in Fotö, schien fast die Sonne. So reichte es noch, für einen kleinen ersten Spaziergang.
Bilderserie: Fotö, eine Schäreninsel (zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Unsere Zeit auf Fotö verbrachten wir Spaziergängen und Felsklettern an der Westseite der kleinen Insel. Leider war der Sonnenschein nur von kurzer Dauer, der Wind und der Regen holten uns wieder ein. So fiel die geplante Fahrradtour aus.
Lesetipp; Fotö, mit dem Wohnmobil in die Schären
Schon am nächsten Tag machten wir uns wieder auf die Reise. Der schwedische Nationalfeiertag und ein Brückentag lagen vor uns. Daher buchten wir schnell noch unsere Übernachtungsplätze, um sicher an dem langen Wochenende einen Platz zu bekommen. Zusätzlich erschwerte unser Hund die Reise, Norwegen fordert eine Wurmkur kurz vor der Einreise.
Lysekil und Baskevik Tierarztbesuch und ein ganz besonderer Stellplatz im Meer
Auf der kleinen, teilweise künstlichen Insel Bastevik wurde ein großer Sportboothafen angelegt. Gleichzeitig entstanden viele Stellplätze für Wohnmobile. Das besondere ist die Lage der Parzellen.. Die Wohnmobile stehen nur etwa 5m vom Ufer entfernt mit freiem Blick auf das Meer und die umliegenden Inseln. Einen solchen Blick gibt es nicht überall.
Bilderserie: Bastevik Hafen und Wohnmobilstellplatz (zum Vergrößern klicken)
Uns bot der Platz die optimale Ausgangsbasis für den Tierarztbesuch in Lysekil. Wir fanden den Tierarzt und unser Sam fraß mit Apetit den Happen Wurst mit Tablette.
Um die Strecke nicht umsonst gefahren zu sein, legten wir noch einen Stop in Uddevalla ein und besichtigten den Küstenweg. Auf einem Holzsteg führt der Weg an der Küste entlang. Allein für die Konstruktion des Weges lohnt sich ein kleiner Umweg. Hinzu kommen noch die Ausblicke auf das Meer und die Küste.
Bilderserie: Uddevalla Holzweg am Meer
Den Abend verbrachten wir dann wieder auf Bastevik und beobachteten den Sonnenuntergang. Leider verhinderte der starke Wind den Aufenthalt auf unserer Privatterrasse.
Smögen: Bunte Fischerhütten und schöne Holzhäuser
Die nächste Station war ein Campingplatz in der Nähe von Smögen. Bei der Buchung des Platzes entschieden wir uns für eine Parzelle zwischen den Felsen auf dem oberen Platzteil. Dadurch standen wir zwischen den für Bohus typischen Felsen auf dem urwüchsigen Teil des Platzes. Wir hatten viel Freiraum um uns herum, während es auf der Hauptwiese teilweise eng zuging.
Lesetipp: Smögen, bunte Fischerhütten, hübsche Holzhäuser und viele Touristen
(Der Tipps für Trips Artikel folgt in Kürze)
Mit dem Bus oder mit dem Rad erreichten wir schnell das Zentrum von Smögen. Die ehemalige Fischersiedlung gefiel uns gut, Der Andrang der Touristen hielt sich in Grenzen, der Feiertag wirkte sich nur gering aus. Wir bummelten auf der Holzbrücke entlang der typischen Fischerhütten und schauten uns das Angebot einiger Läden näher an. Das Wetter hatte langsam ein Einsehen mit uns, so konnten wir unseren Fisch sogar auf der Terrasse eines Lokals genießen.
IBilderserie: Smögen, die bekannten Fischerhütten
In Smögen endete unser unser Aufenthalt in Schweden. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Oslo. Weiter geht es mit dem Reisebericht Süd Norwegen, (Folgt in Kürze)












