Fernsehen (DBV-T2) im Wohnmobil, es gibt Neuigkeiten

Seit Beginn der DBV-T Umstellung auf das neue System suche ich eine Lösung, um mit dem Tablet schnell und einfach Fernsehen schauen zu können. So langsam erscheinen wohnmobiltaugliche Empfänger auf dem Markt und es wird Zeit für einen ergänzenden Beitrag

Im Artikel Fernsehen im Wohnmobil beschrieb ich vor einiger Zeit meine Lösungen rund um den den TV-Empfang im Wohnmobil. Meine Ziel habe ich mit der dort vorgestellten Lösung erreicht. Leider fand ich keine Lösung, um mal schnell die Tagesschau auf dem iPad sehen zu können. Durch die Systemumstellung war mein Empfangsteil für das Tablet zu Elektroschrott geworden.

Mittlerweile tut sich etwas am Markt. Es gibt wieder Boxen, die den TV-Empfang übernehmen und das Signal per WLAN zum Tablet übertragen. Zuerst tauchten Geräte bei den bekannten Elektronikversendern auf, jetzt fand ich auch im großen Fluss Geräte.

LogiLink 

Die erste Lösung kommt von LogiLink. Die kleine Box soll nach Herstelleraussagen meine Anforderungen perfekt erfüllen. Allerdings fallen die Beurteilungen der Käufer bei allen Anbietern niederschmetternd aus. So verzichtete ich auf eine Bestellung und sparte mir die 60€.

Sobald ich einen positiven Testbericht finde, werde ich diese Entscheidung noch einmal überdenken.

EDISION EDI-COMBO T2/C TUNER

Abweichend von der vorhergehenden Lösung wird dieser Tuner über USB mit dem Tablet verbunden. Das klappt nur mit Android-Geräten oder mit einem PC. Ähnlich dem vorher beschriebenen Produkt fallen die Rezensionen sehr schlecht aus. Allerdings beziehen sich die Aussagen auf die Software, die auf dem Rechner zu installieren ist. Vielleicht kann ja hier Abhilfe geschaffen werden. Leider habe ich keinen Rechner im Wohnmobil dabei. So entfällt diese Lösung für mich.

Vielleicht gibt es unter den Lesern schon Erfahrungen mit dem 30€ teuren Miniempfänger. Dann wäre ich für einen Kommentar dankbar.

Telestar 5310506 Digiporty T 2

Dieser Empfänger ähnelt äußerlich stark meinem bisherigen Tizzi-Empfänger. Ich gehe derzeit davon aus, dass es ein Nachfolgemodell des Tizzi ist, dass nur unter einem anderen Label vertrieben wird. Der Ursprung des Gerätes wird in China liegen. Die Anbieter in Deutschland benennen die Geräte um und vertreiben es unter ihrem Markennamen.

Leider fallen die Bewertungen für das Gerät ebenfalls nicht besonders gut aus. Da die Bewertungen des Tizzi damals ebenfalls sehr durchwachsen waren, werde ich dennoch die 80€ ausgeben und mir ein Gerät bestellen. Allerdings warte ich noch, um innerhalb der Rückgabefrist das Gerät unter Echtbedingungen im Mobil testen zu können. Bei uns in der Wohnung reicht eine Stricknadel, um DBV-T2 empfangen zu können. Unterwegs sieht es meist anders aus.

DBV-T 2 und die Privatsender

Die Privatsender haben sich geeinigt,  ihre Programme im DBV-T Netz nur noch gegen Bezahlung zur Verfügung zu stellen. So benötigt der Zuschauer einen dafür geeigneten Empfänger oder eine Karte für das Empfangsgerät. Die Gebühr beträgt derzeit ca 70€ im Jahr..

Leider bieten alle oben genannten Geräte diese Möglichkeit nicht. So beschränkt sich der Empfang auf die öffentlich-rechtlichen Sender von ARD und ZDF. Mit dieser Beschränkung kann ich leben, da die Privaten bei unserem Fernsehkonsum nur eine untergeordnete Rolle spielen. Schlecht sieht es dagegen für Fußball- und Autorennfans aus. Da bleibt nur der Stream aus dem Netz.

Fernsehen über das Internet

Auf dem Markt tummeln sich einige Portale, die die Fernsehprogramme im Internet zur Verfügung stellen. Diese Lösung ist denkbar, wenn ein guter Netzanschluss zur Verfügung steht. Im Wohnmobil hilft diese Alternative nicht wirklich weiter.

Die Ursache liegt in den hohen Kosten für die Datenübertragung. Da die WLAN-Zugänge auf Camping- und Stellplätzen nicht für die erforderlichen Bandbreiten ausgelegt sind, bleibt nur der Internetzugang über Mobilfunk.

Aus meiner Erfahrung reichen selbst die üblichen Flatrateangebote der Mobilfunkbetreiber nicht lange aus. So schaffte ich es, mein Datenvolumen an einem Abend TV-Genuss im Wohnmobil aufzubrauchen. Ich hatte einfach vergessen, dass der Fernsehempfang über das Mobilfunknetz lief.

Die Internetlösung wird erst dann interessant, wenn es einmal bezahlbare Angebote ohne ein Datenlimit gibt, wie es derzeit beim Festnetzanschluss üblich ist.

Fazit

So langsam zeichnet sich eine Lösung für den einfachen Fernsehempfang ohne große Kosten ab. Leider scheinen die Geräte noch viele Kinderkrankheiten zu besitzen. Ich werde weiter am Ball bleiben und nach meinem Test des Teestar-Gerätes diesen Artikel anpassen.

Weiterhin bin ich an Ideen der Leser interessiert. Hast du eine Lösung gefunden, mit dem iPad weiterhin Fernsehen zu schauen?

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