Tipps für Trips: Prerow und der Darß

letzte Änderung 08/11/2022

Aus gesundheitlichen Gründen fiel die Herbstreise 2022 ins Wasser. Unsere Planungen kamen in die Schublade. Um noch ein paar Tage aus dem Alltag heraus zu kommen, nutzten wir einen Termin in Norddeutschland für eine kleine Reise. Unterwegs ohner große Planung landeten wir in Fischland Darß, genauer gesagt in Prerow.

Camping mit Besonderheiten

Da wir hauptsächlich den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaften besuchen wollten, entschieden wir uns für das Regenbogen Camp Prerow. Der besondere Reiz des Platzes liegt in der Möglichkeit, seinen Wohnwagen von Bulldogs in die Sanddünen schleppen zu lassen. Für Wohnmobile gilt dies selbstverständlich nicht. Die Stellplätze liegen im Wald hinter den Sanddünen.

Bei unserem Besuch im Oktober, kurz vor Saisonende, konnten wir es gut auf dem Platz aushalten. Unser Platz im Wald lag richtig schön. Allerdings möchten wir dort keinen Urlaub verbringen, wenn alle 1300 Plätze belegt sind. Dann ist sicher von Ruhe keine Spur.

Ebenso tragen die sehr hohen Preise nicht dazu bei, dass wir öfter die Regenbogen-Campings besuchen werden. Preis und Leistung stehen in keinem guten Verhältnis.

Ein Besuch im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Ein Vorteil des Campingplatzes ear der kurze Weg zu dem Besucherzentrum des Nationalparks am Leuchtturm. Von unserem Stellplatz gelangten wir schnell mit den Rädern zur Kernzone des Nationalparks.

Auf dem ca.4km langen Rundwanderweg erlebt der Besucher die verschiedenen Landschaftsformen und Lebensräume. Die kleine Rundwanderung führt am Strand entlang und auf Bohlenwegen durch Schilfgebiete. An einigen Stellen stehen Aussichtstürme für die Besucher bereit.

Besondere Aufmerksamkeit genießen die Hirsche, die auf der Spitze der Landzunge leben. Während unseres Besuchs versuchten viele Fotografen Bilder der Tiere zu erwischen. Die ganz großen Teleobjektive kamen zum Einsatz

Uns gefiel der Rundgang durch die relativ junge Landschaft. Dank des schönen Herbstwetters genossen wir die Sonne und die schöne Umgebung.. Wieder einmal zeigte sich uns, dass die Nationalparks sehr sinnvolle Einrichtungen sind.

Prerow, ein Ort mit endlosem Sandstrand

Natürlich besuchten wir auch Prerow. Wir fanden einen kleinen Ferienort mit einer ruhigen unaufgeregten Atmosphäre. Der mehrere Kilometer lange Sandstrand ist das Kapital des Ortes. Es gibt genug Platz für alle Besucher. An der Seebrücke des Ortes liegt das touristische Zentrum des Ortes, Dort gibt es einige Andenkenläden und Fischbuden.

Während unseres Besuchs war die Seebrücke teilweise gesperrt. Die Brücke wird auf 700m verlängert. Am Ende entsteht dann ein Nothafen und ein Liegeplatz für den Seenotrettungskreuzer, der derzeit noch innerhalb des Nationalparks beheimatet ist.

Im Gegensatz zum Nachbarort Zingst geht es in Prerow dörflicher und bodenständiger zu. Selbstverständlich gibt es Lokale und Geschäfte mit dem für Touristenorten typischen Angebot. Dennoch bleibt Prerow nach unserem Eindruck ein einfacher Küstenort mit einem viel zu großen Campingplatz.

Fazit unseres Besuchs

Bei unserem Besuch gegen Ende der Saison war Prerow einen Besuch wert. Dank des nahen Nationalparks gibt es auch außerhalb der Badesaison gute Gründe, die Halbinsel Fischland Darß zu besuchen. Wir langweilten uns nie und erlebten viel Natur rund um das Meer.

Dem entgegen steht, dass wir sicher keinen Sommerurlaub in Prerow verbringen werden. Wir gehen davon aus, dass es dann einfach zu voll werden wird.

Küstenbewohner stellen sich vor

Zum Abschluss stellen sich noch paar Nationalparkbewohner vor:

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