Pinien dürfen nur gerade wachsen!

Wenn man eine Reise tut, dann kann man was erleben. Und wenn Papa souverän das Wohnmobil bedient, kann mal was schiefgehen. Mit diesem Artikel beginne ich eine kleine Reihe mit Pleiten, Pech und Pannen, die ich selbst verursacht habe. Wehe ein Leser grinst!

An der französischen Atlantikküste, genauer auf der Il de Oleron steuerten wir einen Campingplatz an. Wir fanden einen schönen Platz im Schatten. Unsere übliche Ankunftsroutine lief ab. Zuerst aussteigen und den Platz begutachten. Gibt es Sand? Ist der Boden tragfähig? Besteht die Gefahr des Festfahrens? Wie parken wir das Wohnmobil am besten?

Die Entscheidung stand fest. Rückwärts einparken und so dicht wie möglich an den Baum auf der linken Seite. Ich startete das Einparken. Dank Rückfahrkamera und Spiegel kein Problem. Nur was signalisiert meine Frau? Warum winkt sie so aufgeregt? Zum Baum ist ein halber Meter Platz, also weiter zurück.

Zwei Geräusche ertönten gleichzeitig: Haaaalt von meiner Frau, Krrrrch von hinten. Immer noch ohne jede Vorstellung, was da im Weg stand, stieg ich aus. Jetzt erkannte ich das Problem. Die Pinie wuchs nicht preussisch gerade, sondern bog sich im oberen Teil stark. So stark, dass meine obere hintere Begrenzungsleuchte im Sand lag. Nur durch Glück gab es keinen größeren Schaden.

Den sich anbahnenden Ehekrach konnte ich gerade noch durch Übernahme jeder Schuld verhindern.

Übrigens, schön war es auf der Insel.

Bekannt aus Funk und Fernsehen: Fort Boyard

 

Strandweg
Pinien dürfen nur gerade wachsen!
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